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Rheinische Post: Handwerkspräsident kritisiert VW-Chef Müller

Düsseldorf (ots) - Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) lehnt ein Ende der Steuervorteile beim Diesel-Kraftstoff ab, die der VW-Chef fordert. "Die Äußerung von VW-Chef Matthias Müller ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden, das ist mittelstands- und kundenfeindlich", sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Es ist einfach ein Unding, seinen Kunden erst Diesel als Fahrzeuge der Zukunft auf emissionsmäßig angeblich neuestem Stand zu verkaufen, dann Ursache für die Wertminderung dieser Fahrzeuge zu sein und als Konsequenz daraus nicht etwa für eine Entschädigung der Kunden zu sorgen, sondern diese sogar noch durch eine höhere Dieselsteuer bestrafen zu wollen." Völlig abwegig sei es, wenn ausgerechnet von VW eine blaue Plakette gefordert werde. "Das kommt einer kalten Enteignung der Kunden gleich, und das sind bei Dieselfahrzeugen vor allem Handwerksbetriebe und deren Mitarbeiter", sagte Wollseifer.

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