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Rheinische Post: Der Jäger des verlorenen Schatzes

Düsseldorf (ots) - Der Rückgang der Einbruchszahlen ist erfreulich. Ein Erfolg, den sich der oft nicht zu Unrecht gescholtene NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) ans Revers heften darf. Gegen teils erhebliche Widerstände - auch aus den eigenen Reihen - boxte er die plakativen Kampagnen zum Einbruchschutz immer wieder durch. Die Kehrseite: Besonders die Beamten der überlasteten Einsatzhundertschaften ächzen unter der Mehrarbeit, die Aktionen wie "Riegel vor" mit sich bringen. Sie dürfen sich jetzt wenigstens darüber freuen, dass ihre Überstunden nicht umsonst waren. Ihre gute Ermittlungsarbeit schlägt sich in der verbesserten Aufklärungsquote nieder. Doch immer noch viel zu selten bekommen die Opfer ihre Wertsachen zurück, obwohl diese häufig sichergestellt werden. Das liegt auch daran, dass es keine einheitliche Datenbank gibt, in denen die gestohlenen Gegenstände mit Herkunft und Adresse aus ganz NRW aufgelistet werden und auf die alle Polizeidienststellen Zugriff haben. Eine solche Datei der verlorenen Schätze zu schaffen, ist neben der Einbrecherjagd dringliche Aufgabe des Innenministers. Darum sollte er sich nun auch kümmern.

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