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Rheinische Post: Unnötiger Soloflug Kommentar VON MICHAEL BRÖCKER

Düsseldorf (ots)

Nicht wenige Politikbeobachter sind der
Ansicht, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) ein 
ausgebuffter Politikprofi mit einer Antenne für Stimmungen ist. Der 
sündhaft teure Solo-Flug von Mallorca nach Berlin und retour über 
Hannover lässt indes Anderes erahnen. Selbst wenn der "eingeflogene 
Gabriel" als Nothelfer für die Beschlussfähigkeit des Kabinetts 
ausdrücklich erwünscht und das Vorgehen rechtlich einwandfrei war. 
Als selbsternannter Klimaschützer sollte Gabriel wissen, dass ein 
Challenger-Jet mit einem Gast im Passagierraum unverhältnismäßig viel
klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft pustet. 
Klimaschutz-Vorbilder gehen anders vor. Vielleicht wäre auch ein 
geruhsamer Rückflug mit einer Linienmaschine am nächsten Tag möglich 
gewesen. Zumutbar ist es jedenfalls. Und dass das Thema "Flugaffäre" 
in Deutschland eine unansehnlich lange Tradition hat, dürfte Gabriel 
bekannt sein. Ein kritisches Wort gebührt aber auch der Ordnung im 
Kanzleramt. Warum muss Gabriel aus Mallorca eingeflogen werden, wenn 
andere Minister in deutschen Landen weilen oder um die Ecke urlauben?
Und warum koordiniert keiner die Nutzung der Flugbereitschaft und 
prüft bei jeder Anfrage die Alternativen? Ein guter Zeitpunkt für 
Antworten.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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