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24.10.2019 – 14:51

Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)

Filmvorführung und Podiumsdiskussion am 31.10. in München: "Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges"

Ein Dokument

"Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges":

- Filmvorführung der GfbV und Diskussion 
- Vergewaltigung als Kriegswaffe und Lage der yezidischen Vergewaltigungsopfer 
  und ihrer Kinder im Nordirak
- 31. Oktober, 19:00 Uhr, EineWeltHaus in der Schwanthalerstraße 80 in München 

"Kinder des Krieges" - das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt. Oft werden sie geächtet, ausgegrenzt und stigmatisiert.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und das Nord Süd Forum zeigen am Donnerstag, den 31. Oktober, den Film "Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges". Die Vorführung im Kleinen Saal 211/12 im EineWeltHaus in der Schwanthalerstraße 80 in München beginnt um 19:00 Uhr. Im Anschluss berichtet die Produzentin des Films Lina Stotz, GfbV-Referentin für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten und Nationalitäten, über Vergewaltigung als Kriegswaffe, Kinder des Krieges weltweit und die Lage der Yeziden, Rohingya und anderer Minderheiten. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Im Film berichten vier starke Frauen über das Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die Freude einer Mutter über ihr Baby. Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert die Erfahrung, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und die Politikwissenschaftlerin Prof. Ingvill Mochmann appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits. Am 3. August jährte sich der Völkermord an den Yeziden und Yezidinnen zum fünften Mal.

Das Filmplakat hängt dieser Pressemitteilung an.

Sie erreichen Lina Stotz unter l.stotz@gfbv.de oder 0551 49906-19

Gesellschaft für bedrohte Völker
Postfach 2024
D-37010 Göttingen
Tel.: +49 551 499 06-21
Fax: +49 551 580 28
E-Mail: info@gfbv.de
www.gfbv.de
Menschenrechtsorganisation mit beratendem Status bei den UN und mitwirkendem 
Status beim Europarat
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