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Der Tagesspiegel: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück: Einstieg bei VW ist hervorragend/Kritik an Ministerpräsident Wulff

    Berlin (ots) - Der Vorsitzende des Porsche-Betriebsrats, Uwe Hück, hat die rund 20-prozentige Beteiligung von Porsche an Volkswagen begrüßt. "Dr. Wiedeking hat sich entschlossen, Volkswagen zu unterstützen. Das finde ich hervorragend", lobte Hück im Tagesspiegel (Dienstagsausgabe) den Vorstandsvorsitzenden von Porsche. "Nächstes Jahr fällt das VW-Gesetz, und dann könnte durchaus ein Hedge Fonds kommen, die Mehrheit an VW übernehmen und den Konzern in seine Einzelteile zerlegen. Allein Audi wäre vermutlich an der Börse mehr wert als der gesamte VW-Konzern", sagte Hück. In der globalisierten Welt gebe es "Interessengruppen, denen geht es nur um Kohle, Kohle, Kohle". Porsche und VW könnten sich dagegen "gegenseitig helfen und so Arbeitsplätze in Deutschland sichern".

    Hück kritisierte den niedersächsischen Ministerpräsidenten und VW-Aufsichtsrat Christian Wulff, dessen "politische Interessen nicht mit den Unternehmensinteressen gleichzusetzen" seien. Er finde es "nicht in Ordnung, wenn der Ministerpräsident dem Vorstandsvorsitzenden von Porsche einen Interessenkonflikt unterstellt. Herr Dr. Wiedeking hat nur ein Interesse, und zwar, dass Volkswagen wieder ein gesundes Unternehmen wird", sagte Hück dem Tagesspiegel und forderte "von Ministerpräsident Wulff, dass er den Einstieg von Porsche unterstützt".

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