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Der Tagesspiegel: Mehr Tote durch Rechte im Westen

Berlin (ots) - Bei der vom Bundesinnenministerium veranlassten Prüfung der umstrittenen Statistiken der Polizei zu Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung werden nun überraschende Details bekannt. So liegt die Zahl der zu untersuchenden Fälle, die Ostdeutschland betreffen, weit unter denen des Westens - obwohl die Polizei aus den fünf neuen Ländern regelmäßig einen überproportional hohen Anteil rechtsextremer Gewalttaten meldet. Doch von den zur Prüfung vorliegenden 628 versuchten und vollendeten Tötungsdelikten mit einem möglichen rechten Hintergrund sind nur 43 aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linkspartei) und ihrer Fraktion hervor. Das Schreiben liegt dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagausgabe) vor.

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/rechtsextreme-gewalt-kommission-prueft-toetungsdelikte-hauptsaechlich-in-alten-bundeslaendern/9385466.html

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