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Der Tagesspiegel: CSU-Politiker Alois Glück verteidigt Widerstand gegen Erbschaftsteuer Landtagspräsident: Christsoziale schrumpfen aber nicht zum Berliner Störfaktor/ Nach wie vor "sehr starke Verstimmung" über die CDU

Berlin (ots)

Berlin - Der scheidende bayerische
Landtagspräsident Alois Glück hat den Widerstand der CSU gegen die 
neue Erbschaftsteuer verteidigt - und seine Partei gleichzeitig gegen
den Vorwurf in Schutz genommen, nach ihren Wahlverlusten zum 
beleidigten und egozentrischen Störfaktor in Berlin zu werden. "Die 
CSU schrumpft nicht auf eine solche Haltung", sagte Glück dem 
Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Inzwischen werde 
"vielleicht nur stärker wahrgenommen, was wir zur Erbschaftsteuer 
immer schon gesagt haben".
Glück betonte, dass es in der CSU nach wie vor "eine sehr starke 
Verstimmung über die, vorsichtig gesagt, nicht gerade ausgeprägte 
Unterstützung bei der Landtagswahl durch die CDU und deren Führung" 
gebe. Man wisse aber "dass wir nicht aus Verärgerung heraus Politik 
gestalten können".  Die Union könne "auf Bundesebene nur im 
Miteinander regierungsfähig sein, nicht im Neben- oder 
Gegeneinander". Glück erinnerte daran, dass die CSU der 
"stabilisierende Faktor" gewesen sei, als die CDU wegen der 
Spendenaffäre in einer tiefen Krise steckte. "Und wir haben keine 
kraftmeierischen Sprüche von uns gegeben, wie sie nun aus Teilen der 
CDU an uns gerichtet werden."
Bei Rückfragen: 030/7262626-12 (Rainer Woratschka) oder 
030/26009-389 (Politikredaktion).

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
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