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Deutsche Umwelthilfe begrüßt Angela Merkels klares Ja zum Dosenpfand - Unions-Kanzlerkandidatin erteilt FDP-Forderung eine Absage

Berlin (ots)

Mittelständische Getränkewirtschaft hat
Anspruch auf Planungs- und Investitionssicherheit
Limburg/Berlin, den 16. September 2005: In einem Schreiben an den
Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien e.V. hat Unions-
Kanzlerkandidatin Angela Merkel die kürzlich von FDP-Schatzmeister
Hermann Otto Solms erhobene Forderung nach Abschaffung des
Dosenpfandes zurückgewiesen. Der Bundesverband begrüßte die klare
Haltung Merkels ebenso wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), die
am Wochenende den Solms-Brief an rund 40 Unternehmen der
Einwegbranche bekannt gemacht hatte.
In ihrem Brief an die mittelständischen Brauer unterstreicht
Merkel, „dass auch im Bereich der Getränkeverpackungen Planungs- und
Investitionssicherheit erforderlich ist“. Mit der Dritten Novelle der
Verpackungsverordnung hätten die Getränkewirtschaft, der Handel und
die Anbieter von Pfandsystemen „eine klare politische und rechtliche
Vorgabe“ erhalten. „Die Neuregelung ist wirtschafts- und
verbraucherfreundlicher. Auch die Vereinbarkeit mit EU-Recht ist
sichergestellt“, so Dr. Angela Merkel.
Solms seinerseits hatte in seinem Schreiben die derzeit getätigten
Investitionen in ein verbraucherfreundliches Einweg-Pfandsystem als
„Fehlleitung von ökonomischen Ressourcen“ bezeichnet und erklärt, die
FDP werde sich nach der Bundestagswahl dafür einsetzen, dass die erst
kürzlich im Konsens aller anderen Parteien vereinfachte Pfandregelung
„komplett überarbeitet“ werde.
Die mittelständische Brauwirtschaft, die Mehrweg-Abfüller anderer
Getränke, der Getränkefachgroßhandel und der Getränke Einzel-Handel
haben nach Branchenumfragen seit Inkrafttreten des Dosenpfandes am
01. Januar 2003 weitere Investitionen in Milliardenhöhe in das
umweltfreundliche Mehrwegsystem getätigt und über 12.000 neue
Arbeitsplätze geschaffen. „Unsere Unternehmen begrüßen deshalb die
klare Positionierung der Unions-Kanzlerkandidatin Dr. Angela Merkel
und die Absage an die mittelstandsschädlichen Forderungen der FDP,
das Dosenpfand abzuschaffen“, betonte Renate Scheibner, Präsidentin
des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V.
DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Die FDP wollte in diesem
Wahlkampf mit gezielt anti-ökologischen Parolen punkten und findet
sich nun isoliert im politischen Abseits wieder.“
Für Rückfragen:
Jürgen Resch, 
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH),  
Hackescher Markt 4,
10178 Berlin, 
Tel. mobil: 0171 3649170, 
Fax. mobil 0171 3617223, 
resch@duh.de
Roland Demleitner
Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien e.V.
Justus-Staudt-Str.2
65555 Limburg
Tel. 0171 5311444
Fax. 06431/53612 
rdemleitner@dsw-limburg.de

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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