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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Fonds der Chemischen Industrie fördert das Gymnasium Ebingen mit 2.500 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt das Gymnasium Ebingen mit 2.500 Euro für die Anschaffung neuer Messgeräte. Mit seinen Unterrichtsförderungen verfolgt der Fonds das Ziel, das Experimentieren im Unterricht zu stärken – denn wer selbst forscht, lernt leichter, nachhaltiger und mit größerer Begeisterung. Schulen können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation

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Durch mehr Experimente leichter lernen:

Fonds der Chemischen Industrie fördert das Gymnasium Ebingen mit 2.500 Euro

Albstadt-Ebingen, 10. Februar 2026. Daten präzise erfassen, chemische Prozesse besser verstehen und im Unterricht mit moderner Technik arbeiten: Das Gymnasium Ebingen kann seinen naturwissenschaftlichen Unterricht künftig spürbar aufwerten. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Schule mit 2.500 Euro für neue Geräte zur digitalen Messwerterfassung. Ziel des Fonds ist es, das praktische Arbeiten und insbesondere das Experimentieren zu stärken – denn wer selbst forscht, lernt leichter, nachhaltiger und mit größerer Begeisterung.

„Mit dieser Förderung investieren wir in Begeisterung und Kompetenz zugleich“, sagte Tobias Pacher, der bei ChemieBW den Dialog Schule–Chemie betreut. „Wer selbst experimentiert, begreift naturwissenschaftliche Zusammenhänge besser – und entwickelt oft Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium in der Chemie. Unsere Branche ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen – sie sind das Fundament für Innovation und nachhaltiges Wachstum.“

Die neu angeschafften Messwerterfassungssysteme ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, chemische und physikalische Prozesse in Echtzeit zu messen, die Daten digital auszuwerten und Zusammenhänge präzise zu analysieren. Damit können Versuche deutlich genauer, moderner und anschaulicher durchgeführt werden. Schulen, die durch den Fonds unterstützt werden, gewinnen Zugang zu einer Ausstattung, die technisch auf der Höhe der Zeit ist – ein wichtiger Schritt, um Jugendliche früh an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, die heute in Studium und Beruf selbstverständlich erwartet werden.

Insgesamt hat der Fonds der Chemischen Industrie das Gymnasium Ebingen bereits mit 4.500 Euro gefördert. Die Schule baut damit kontinuierlich eine moderne naturwissenschaftliche Lernumgebung auf, in der junge Menschen experimentieren, verstehen und über sich hinauswachsen können.

Der FCI unterstützte allgemeinbildende Schulen mit Chemieunterricht regelmäßig bei der Anschaffung von Geräten, Modellen, Fachliteratur oder digitalen Lehrmitteln. Bis zu 2.500 Euro konnten Schulen im Rahmen des Förderprogramms alle zwei Jahre beantragen.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2024 506 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 113.500 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 45,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 59 Prozent. Die größten Teilbranchen nach Anteil der Mitarbeitenden sind Pharma (48 Prozent) sowie Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent).

In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

  • den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
  • den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:

  • den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI),
  • die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden
+49 0172 6548770 
medien@chemie.com

www.chemie.com

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