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Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg

Tuttlinger Schulen erhalten 3.673 Euro für Experimente

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Ludwig-Uhland-Realschule und das Immanuel-Kant-Gymnasium mit insgesamt 3.673 Euro. Schulen können alle zwei Jahre Gelder beantragen. Insgesamt hat der Fonds der Chemischen Industrie die Schulen in Tuttlingen bislang mit 6.474 Euro gefördert. Damit leistet der FCI einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Bildung in der Region. Weitere Informationen erhalten Sie aus der beigefügten Medieninformation.

Mit freundlichen Grüßen

Heike Marburger

Referentin Kommunikation

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Tuttlinger Schulen erhalten 3.673 Euro für neue Laborausstattung

Fonds der Chemischen Industrie fördert die Ludwig-Uhland-Realschule und das Immanuel-Kant-Gymnasium

Tuttlingen, 9. Februar 2026. Experimentieren, messen und naturwissenschaftliche Zusammenhänge praxisnah verstehen – das wird an zwei Tuttlinger Schulen künftig noch besser möglich. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Ludwig-Uhland-Realschule und das Immanuel-Kant-Gymnasium mit insgesamt 3.673 Euro. Mit der Förderung wurden Chemikalien sowie Geräte zur Messwerterfassung für den naturwissenschaftlichen Unterricht angeschafft.

Mit seinen Unterrichtsförderungen verfolgt der FCI das Ziel, das experimentelle Arbeiten im Chemieunterricht gezielt zu stärken. Moderne Messgeräte ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, Versuche systematisch durchzuführen, Messdaten präzise zu erfassen und naturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig auszuwerten. So wird theoretisches Wissen unmittelbar mit praktischer Erfahrung verknüpft.

„Wer selbst misst und experimentiert, entwickelt ein tieferes Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge“, sagt Tobias Pacher, der bei ChemieBW den Dialog Schule–Chemie betreut. „Gut ausgestattete Fachräume sind eine wichtige Voraussetzung dafür, jungen Menschen Freude an Chemie und Naturwissenschaften zu vermitteln – und langfristig Interesse an entsprechenden Ausbildungs- und Studienwegen zu wecken.“

Die neu angeschafften Chemikalien und Messgeräte erweitern die experimentellen Möglichkeiten an beiden Schulen deutlich. Sie erlauben eine größere Bandbreite an Schülerexperimenten und unterstützen einen zeitgemäßen, praxisorientierten Unterricht.

Insgesamt hat der Fonds der Chemischen Industrie die Schulen in Tuttlingen bislang mit 6.474 Euro gefördert. Damit leistet der FCI einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Bildung in der Region.

Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt allgemeinbildende Schulen mit Chemieunterricht regelmäßig bei der Anschaffung von Geräten, Modellen, Fachliteratur oder digitalen Lehrmitteln. Im Rahmen des Förderprogramms können Schulen alle zwei Jahre bis zu 2.500 Euro beantragen.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.

Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).

In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.

Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.

Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2024 506 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 113.500 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 45,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 59 Prozent. Die größten Teilbranchen nach Anteil der Mitarbeitenden sind Pharma (48 Prozent) sowie Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent).

In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

  • den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
  • den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:

  • den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI),
  • PharmaDeutschland e. V. Baden-Württemberg, und
  • die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).

Heike Marburger

Referentin Kommunikation
Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1
76532 Baden-Baden
+49 0172 6548770 
medien@chemie.com

www.chemie.com

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