WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland

Junge Wirtschaft fordert Start-up-Visum
Wirtschaftsjunioren fordern Visaprogramm für Gründer

Berlin (ots) - Am Samstag, den 16. April, hat die G20 Young Entrepreneurs' Alliance beim Treffen der B20 in Washington einen ausgearbeiteten Vorschlag zur Einführung eines Visa Entrepreneur Programms eingebracht.

Das vorgeschlagene Start-up-Visum soll einfach zu beantragen sein und dem Unternehmer zwei Jahre lang die mehrfache Einreise erlauben. Um Missbrauch vorzubeugen schlägt die Allianz Kriterien vor, nach denen geeignete Bewerber ausgewählt werden.

"Start-up-Visa sind ein Instrument für mehr Mobilität, eine bessere Gründerkultur und mehr Wachstum. Als Stimme der jungen Wirtschaft Deutschlands in der G20 Young Entrepreneurs' Alliance fordern wir Wirtschaftsjunioren daher die schnelle Einführung eines Visaprogramms für Unternehmer in allen Mitgliedstaaten der G20", sagt Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland.

Vor dem Hintergrund seit Jahren sinkender Unternehmensgründungen fordern die Wirtschaftsjunioren Deutschland die Bundesregierung zur schnellen Umsetzung der in Washington übergebenen Vorschläge auf.

In einer Blitzumfrage unter Wirtschaftsjunioren vom 12. bis zum 14. April spricht sich eine Mehrheit der Befragten für die Einführung von Start-up-Visa aus. Für 51 % der Befragten ist die höhere Zahl von Unternehmensgründungen die Folge von Start-up-Visa. Weitere 16 % der Umfrageteilnehmer sehen Start-up-Visa vor allem als Möglichkeit zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Die G20 Young Entrepreneurs' Alliance vertritt die Interessen junger Unternehmer der G20. Auf Vorschlag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vertreten die WJD Deutschland in der internationalen Allianz.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.

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