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Fachkräftemangel im Handwerk: Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH klärt auf, warum das Problem oft hausgemacht ist

Fachkräftemangel im Handwerk: Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH klärt auf, warum das Problem oft hausgemacht ist
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Solingen (ots)

Volle Auftragsbücher, steigende Nachfrage und dennoch ein Dauerzustand aus Zeitdruck und Personalmangel – eine Situation, die für viele Handwerksbetriebe alltäglich geworden ist. Während der Fachkräftemangel im Handwerk oft als externes Problem betrachtet wird, bleiben interne Strukturen und die eigene Außenwirkung häufig unbeachtet. Doch genau hier entscheidet sich, welche Betriebe wachsen und welche auf der Stelle treten. Was dahintersteckt und wie sich das Ruder endlich herumreißen lässt, erfahren Sie hier.

Der Betriebsalltag im Handwerk folgt oft einem vertrauten Muster: Der Betrieb läuft, die Aufträge sind da, die Kunden sind zufrieden und die Nachfrage scheint stabil. Doch was auf den ersten Blick solide erscheint, weist bei genauerer Betrachtung erhebliche Unstimmigkeiten auf. Viele Handwerksunternehmen arbeiten am Limit, jonglieren zwischen Baustelle, Büro und Mitarbeiterführung und finden kaum Zeit für strategische Themen. Gleichzeitig fehlen in zahlreichen Betrieben klare Abläufe, strukturierte Einarbeitungen und definierte Verantwortlichkeiten. Neue Mitarbeiter starten ohne klare Orientierung. Das führt nicht nur zu einer größeren Unsicherheit und Fehleranfälligkeit, sondern auch zu einer wachsenden Unzufriedenheit im bestehenden Team. „Wenn Betriebe diese strukturellen Schwächen nicht erkennen und beheben, verlieren sie langfristig nicht nur Fachkräfte, sondern auch ihre eigene Stabilität“, warnt Liborio Manciavillano, Geschäftsführer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.

„Das eigentliche Problem ist selten der Markt. Es sind fehlende Strukturen, unklare Prozesse und mangelnde Führung im eigenen Betrieb – doch das lässt sich ändern“, betont Liborio Manciavillano. Als Geschäftsführer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH kennt er die Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Bereits 2013 gründete er selbst einen Handwerksbetrieb und entwickelte später ein Trainingskonzept, das gezielt auf die strukturellen Schwächen mittelständischer Betriebe eingeht. Über zwölf Monate hinweg vermittelt die HWS Handwerks-Schmiede GmbH moderne Methoden in den Bereichen Unternehmensführung, Mitarbeitergewinnung und Kundenakquise. Ziel ist es, klare Strukturen zu schaffen, Prozesse zu stabilisieren und Betriebe so aufzustellen, dass sie unabhängig vom Inhaber funktionieren und nachhaltig wachsen können. Diese Ansätze vertieft er auch in seinem Buch „Selbst, aber nicht mehr ständig – Warum Unternehmer im Handwerk anders denken müssen“, in dem er anhand konkreter Fallbeispiele zeigt, wie Betriebe durch klare Prozesse und definierte Verantwortlichkeiten ihre Abhängigkeit vom Inhaber reduzieren.

Das eigentliche Problem: Wenn der Markt als Ausrede herhalten muss

Der Fachkräftemangel im Handwerk ist real und wird häufig als Folge eines veränderten Arbeitsmarktes betrachtet, doch er entsteht nicht allein durch einen generellen Rückgang verfügbarer Arbeitskräfte. Denn in der Praxis orientieren sich Fachkräfte klar an organisierten Unternehmen mit verlässlichen Abläufen und nachvollziehbaren Arbeitsbedingungen. Fehlen diese Grundlagen, sinken die Effizienz und die Attraktivität des Betriebs gleichermaßen: Fehlende Arbeitsabläufe führen dazu, dass Mitarbeiter täglich improvisieren müssen. Das erhöht die Fehleranfälligkeit, senkt die Zufriedenheit im Team und kostet den Inhaber am Ende mehr Zeit, als es spart.

Auch ein mangelhaftes Onboarding kann Handwerksbetrieben teuer zu stehen kommen: Ohne strukturierte Einarbeitung bleiben Erwartungen diffus und bezwecken einen holprigen Start, der die Bindung früh schwächt. Häufig fehlen klare Einarbeitungspläne, vorbereitete Arbeitsmittel oder feste Ansprechpartner. Neue Mitarbeiter müssen sich Abläufe selbst erschließen, erhalten widersprüchliche Anweisungen oder wissen nicht, woran ihre Leistung gemessen wird. Das führt zu Unsicherheit, vermeidbaren Fehlern und einer schnellen inneren Distanz zum Betrieb.

Diese internen Schwächen wirken sich unmittelbar auf die Wahrnehmung nach außen aus. Wer keinen Einblick in sein Unternehmen samt Team, Arbeitsweise und möglichen Entwicklungschancen bietet, bleibt hinter den Erwartungen der Fachkräfte zurück und verliert sie an Betriebe, die genau das bieten.

Vom Chaos zur Klarheit: Wie Handwerksbetriebe Fachkräfte gewinnen und halten

Um den Fachkräftemangel im Handwerk nachhaltig zu lösen, braucht es einen klaren Perspektivwechsel und konkrete Maßnahmen. Ein zentraler Schritt hierfür ist die Einführung strukturierter Prozesse. Statt auf einzelne Maßnahmen zu setzen, geht es darum, ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen: klare Prozesse, verlässliche Abläufe und eine Struktur, die den Alltag spürbar entlastet. Wenn wiederkehrende Aufgaben sauber definiert sind, reduziert das Fehler, spart Zeit und schafft Orientierung im Team. Ein entscheidender Baustein dabei ist ein strukturiertes Onboarding. Neue Mitarbeiter müssen nicht nur fachlich eingearbeitet werden, sondern auch verstehen, wie der Betrieb funktioniert – wer wofür zuständig ist, welche Abläufe gelten und welche Erwartungen bestehen. Fehlen klare Einarbeitungspläne, vorbereitete Arbeitsmittel oder feste Ansprechpartner, entsteht schnell Unsicherheit. Mitarbeiter arbeiten sich mühsam ein, machen vermeidbare Fehler und fühlen sich selten wirklich integriert. Eine strukturierte Einarbeitung hingegen schafft von Beginn an Klarheit, gibt Sicherheit im Arbeitsalltag und fördert die Identifikation mit dem Betrieb. „Ein neuer Mitarbeiter entscheidet in den ersten Wochen, ob er bleibt. Wer diese Phase dem Zufall überlässt, verliert gute Leute, bevor sie überhaupt angekommen sind“, so Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.

Darauf aufbauend gewinnt auch die Führungsstruktur an Bedeutung. In vielen Betrieben bleiben Entscheidungen beim Inhaber gebündelt, nicht aus strategischer Absicht, sondern weil klare Rollen und Zuständigkeiten fehlen. In der Folge warten Mitarbeiter häufig auf Anweisungen, Verantwortung wird vermieden und der Inhaber bleibt dauerhaft im operativen Tagesgeschäft gefangen. Erst wenn Verantwortlichkeiten klar definiert sind und Mitarbeiter wissen, in welchem Rahmen sie eigenständig handeln können, entsteht echte Verlässlichkeit im Betriebsalltag. Entscheidungen werden schneller getroffen, Abläufe stabilisieren sich und das Team entwickelt mehr Eigenverantwortung. Der Inhaber gewinnt Freiraum für strategische Aufgaben, während gleichzeitig die Motivation und Leistungsbereitschaft im Team steigen. „Fachliche Kompetenz macht einen guten Handwerker – aber noch keinen guten Unternehmer“, betont Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH. „Wer seinen Betrieb wachsen lassen will, muss lernen, loszulassen und zu führen.“

Erst wenn diese internen Voraussetzungen greifen, wird auch die Außenwirkung messbar wirksam. Fachkräfte prüfen heute gezielt, wie ein Betrieb organisiert ist, wie gearbeitet wird und welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Wer diese Punkte nicht klar kommuniziert, wird im Auswahlprozess früh aussortiert. Ein Betrieb, der Einblicke in Abläufe, Teamstruktur und Arbeitsalltag gibt, reduziert Unsicherheit auf Bewerberseite und erhöht die Passgenauigkeit der Bewerbungen. So entsteht eine Arbeitgeberpositionierung, die nicht nur Reichweite erzeugt, sondern gezielt qualifizierte Fachkräfte anspricht und bindet.

Der Weg nach vorne: Stabilität, Wachstum und ein Betrieb, der funktioniert

Gelingt es Handwerksbetrieben, die genannten Strukturen konsequent umzusetzen, verändert sich die Situation spürbar. Mitarbeiter finden sich schneller zurecht, übernehmen eigenständig Verantwortung und bleiben dem Betrieb langfristig erhalten. Gleichzeitig wird der Inhaber im Tagesgeschäft deutlich entlastet und gewinnt den nötigen Freiraum, um sich auf die Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren.

So entsteht Schritt für Schritt ein Betrieb, der nicht mehr von einzelnen Personen abhängt, sondern als System funktioniert. Wachstum wird planbar und Prozesse bleiben stabil – auch bei steigender Auslastung. Die HWS Handwerks-Schmiede GmbH begleitet Handwerksunternehmen genau auf diesem Weg und unterstützt sie dabei, aus gewachsenen Strukturen klare Systeme zu entwickeln. „Unternehmer im Handwerk müssen lernen, nicht nur im Betrieb zu arbeiten, sondern am Betrieb“, betont Liborio Manciavillano abschließend. „So wird aus einem scheinbar unlösbaren Fachkräfteproblem eine Frage der richtigen Aufstellung – und damit eine konkrete Chance für Entwicklung.“

Sie wollen Ihren Handwerksbetrieb strukturiert aufstellen, Mitarbeiter langfristig binden und als attraktiver Arbeitgeber sichtbar werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch!

Pressekontakt:

HWS Handwerks-Schmiede GmbH
E-Mail: info@handwerks-schmiede.de
Website: https://www.handwerks-schmiede.de

Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

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