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Eckhart Hilgenstock

Mittelstandsexperte empfiehlt Beiräte für Firmen

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Mittelstandsexperte empfiehlt Beiräte für Firmen

Eckhart Hilgenstock: „Praxisnahe Experten im Beirat sind wichtig für Unternehmen, um den anstehenden fundamentalen Wandel zu meistern“

Hamburg, 21. Mai 2026 – „Beiräte können eine wichtige Rolle übernehmen, um mittelständische Unternehmen durch die derzeitige Wirtschaftskrise zu bringen“, erklärt Eckhart Hilgenstock, Interim Executive für den Mittelstand. Bei seinen Mandaten ist er vielen Beiräten begegnet und hat festgestellt: „Wird das Gremium klug besetzt, stellt es für die Firmenleitung eine wirkliche Bereicherung dar.“ Allerdings erlebe er auch gelegentlich Beiratsgremien, „die eher nach dem Prinzip ‚friends, fools & family‘ zusammengesetzt“ seien. „Wenn der Golffreund des Inhabers, der langjährige Steuer­berater der Firma und der Familiennachwuchs die Beiratsarbeit prägen, taugt das Gremium oft nicht mehr zum Sparringspartner, sondern dient nur noch dem Abnicken der Entscheidungen aus der Chefetage“, sagt Eckhart Hilgenstock. Dennoch hält er große Stücke auf „echte Beiräte“, wie er sagt.

Strategischer Partner in stürmischen Zeiten

Moderne und kompetente Beiräte spielen eine zentrale Rolle als strategische Partner, die Unter­nehmen beim Wandel durch stürmische Zeiten begleiten, frühzeitig auf Fehlentwicklungen hinweisen, dabei helfen, neue Märkte zu finden und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, ist Eckhart Hilgenstock fest überzeugt. Er sieht Beiräte vor allem als strategische Impulsgeber: „Sie sind nicht operativ gebunden, bringen externe Perspektiven ein und wenn sie gut sind, fördern sie mutige Entscheidungen, die über inkrementelle Innovationen hinausgehen, um Unternehmen zukunftsfähig zu machen.“

Nach Einschätzung des Mittelstandsexperten, der selbst über jahrelange Erfahrungen als Beirat verfügt, sind disruptive Entscheidungen angesichts der massiven technologischen und geopolitischen Umbrüche für viele Unternehmen notwendig, um sich eine erfolgreiche Zukunft zu sichern. „'Weiter so' wird für weite Teile des Mittelstands nicht funktionieren“, warnt er. So sei die digitale Transformation „noch längst nicht abgeschlossen, sondern steht ganz im Gegenteil erst am Anfang.“ Allein die Wucht der Nutzung von Künstlicher Intelligenz werde weitflächig unterschätzt.

„Das Backoffice steht überwiegend zur Disposition“, blickt Eckhart Hilgenstock in die Zukunft, und gibt Beispiele für den KI-Einsatz: automatisierte Verarbeitung von Bestellungen und Rechnungen, intelligente Steuerung von Lieferketten, KI-gestützte Kunden­interaktion über alle Kanäle, automatische Analyse von Vertriebs- und Produktionsdaten. „Zahlreiche Bürojobs unterhalb der Entscheiderebene werden künftig schlichtweg wegfallen“, ist Eckhart Hilgenstock überzeugt. Das gilt ebenfalls für die bisherige erste Führungsebene in größeren Unternehmen. Er fügt hinzu: „Unternehmen, die diesen Weg nicht schnell und konsequent genug gehen, werden rasch an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Ein Beirat, der über KI-Know-how in der Praxis verfügt und Innovationen priorisiert, kann bei dieser Entwicklung sehr hilfreich sein.“

Physical AI prägt die Fertigung der Zukunft

Die fundamentalen Veränderungen bleiben nicht auf Bürotätigkeiten beschränkt, sondern werden zunehmend auch die Produktion erfassen, betont der Mittelstandsexperte. Die Einschätzung von Digitalminister Karsten Wildberger werde sich bewahrheiten: „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende.“ Eckhart Hilgenstock sagt: „Während viele in Europa beim Thema KI noch an Softwaretools denken, gewinnt in den USA und China längst ein anderer Aspekt rapide an Bedeutung, nämlich Physical AI.“ Gemeint ist die Verbindung von Künstlicher Intelligenz mit physischen Systemen: Robotik, autonome Maschinen, selbststeuernde Produktionsanlagen. Physical AI greift direkt in die reale Welt ein: Roboter montieren Produkte, autonome Fahrzeuge bewegen Waren, intelligente Maschinen optimieren sich in Echtzeit selbst. Als gutes Beispiel wurde ihm die Batteriefertigung in Grünheide gezeigt. Eine sogenannte Dark Factory. Ein sehr hoher Automatisierungsgrad – nahezu autonom, der in einer großen Fertigungshalle von zwei Menschen überwacht wird (human in the loop).

„Das klingt im schläfrigen Deutschland zwar wie Science Fiction“, gibt Eckhart Hilgenstock zu, „aber es wird sehr schnell zum Betriebsalltag werden. Wer das nicht umsetzt, dessen Fertigung wird jemand anderes in Zukunft übernehmen. Wenn nicht in Deutschland, dann in Asien. Wer KI weiterhin primär als Software denkt, unter­schätzt den eigentlichen Umbruch. Die nächste industrielle Revolution findet nicht auf dem Bildschirm statt, sondern in der physischen Welt.“

Geopolitische Unsicherheiten nehmen zu

Neben der digitalen Transformation mit Schwerpunkt KI auf allen Ebenen stellen auch die geopolitischen Unsicherheiten den Mittelstand vor immer neue Herausforderungen, gibt Eckhart Hilgenstock zu bedenken. Er nennt Beispiele: „Von der Pandemie über Zölle und Sanktionen bis hin zum Krieg im Nahen Osten und im Iran reichen die externen Schockwellen, die Lieferketten unterbrechen, Absatzmärkte verengen und Kostenstrukturen massiv verändern.“ Nach Einschätzung des Experten werden die Abhängigkeiten der deutschen Industrie von kaum beeinflussbaren globalen Faktoren weiter steigen, „auch deshalb, weil für Kernkomponenten moderner Geräte, Maschinen und Anlagen wie etwa Computerchips nahezu keine heimische Produktion mehr existiert.“ Er gibt auch dazu ein Beispiel: „Wenn der Boom bei KI-Rechenzentren in den USA die Preise für Speicherchips immer weiter nach oben schraubt, dann hat das unmittelbare Auswirkungen auf den deutschen Maschinen- und Anlagenbau, der auf genau diese Chips angewiesen ist.“

Beirat hilft Entwicklungen frühzeitig zu erkennen

Nach Erfahrungen des Mittelstandsexperten kann ein gut besetzter Beirat helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen. „Während das Management im Tagesgeschäft gebunden ist, ist mit dem richtigen Beirat ein Gremium geschaffen, das über den Tellerrand hinausschaut“, erläutert Eckhart Hilgenstock. Er ergänzt: „Hinzu kommt die Funktion als Sparringspartner für strategische Entscheidungen. Wenn etwa steigende Chippreise durch den KI-Boom in den USA die Kostenbasis verändern, hilft der Beirat, Alternativen strukturiert zu prüfen: Diversifizierung von Lieferanten, Aufbau von Second Sources, Anpassung der Produktarchitektur oder sogar partielle Rückverlagerung kritischer Komponenten. Studien zeigen, dass Unternehmen mit externer strategischer Beratung Risiken schneller antizipieren und robustere Investitionsentscheidungen treffen.“

Ein weiterer zentraler Beitrag liegt in der Governance, führt der Mittelstandsexperte aus. Er sagt: „Der Beirat zwingt dazu, strategische Themen wie Digitalisierung, KI-Integration oder geopolitische Resilienz regelmäßig und strukturiert zu behandeln. Er stellt kritische Fragen, fordert belastbare Szenarien und verhindert, dass kurzfristiger operativer Druck langfristige Weichenstellungen verdrängt.“

Darüber hinaus fungiert er als Netzwerk- und Türöffner, weiß Eckhart Hilgenstock aus der Praxis. Er erklärt: „Belastbare Kontakte zu Politik, Verbänden, internationalen Partnern oder Technologieanbietern sind oftmals hilfreich. Ein erfahrener Beirat kann häufig konkret helfen, etwa beim Zugang zu neuen Märkten, bei Förderprogrammen oder bei Kooperationen entlang der Lieferkette.“

Eckhart Hilgenstock zählt zu den meistgefragten Interim Executives in Deutschland. Unternehmen holen ihn regelmäßig als Führungskraft auf Zeit oder Beirat in den Betrieb, wenn es um die Themen profitables Wachstum und Vertrieb sowie Digitalisierung und den KI-Einsatz in Organisationen geht. „Eckhart Hilgenstock gilt als Vorzeigetyp der Branche“, schrieb die WirtschaftsWoche über ihn. Seine Erfahrungen hat er u.a. gesammelt als General Manager EMEA Sales Global Accounts bei Microsoft sowie zuvor als Managing Director DACH bei Lotus Development und IBM Deutschland. Eckhart Hilgenstock ist Mitglied im NextGen Board sowie im Diplomatic Council, einer globalen Denkfabrik mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN) und Autor des Buches „KI-Einsatz in Unternehmen: Chancen, Risiken, Erfolge“ (ISBN 978-3-98674-114-3), das im Verlag des Think Tank er­schienen ist. Er gehört zum kleinen Kreis der Verfasser des vielbeachteten „United Interim Wirtschafts­report 2026“. Die Diplomatic Council Future Academy hat ihm den Titel „Top Interim Manager 2025/26“ verliehen.

Direktkontakt: Eckhart Hilgenstock, 
 https://hilgenstock-hamburg.de 
Presseagentur: euromarcom public relations, 
 team@euromarcom.de,  www.euromarcom.de

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