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Lena Meyer Landrut über ihr Körpergefühl, die Gesundheit und die digitale Veränderung in ihrem Leben im Music made in Germany Interview auf RPR1.

Lena Meyer Landrut über ihr Körpergefühl, die Gesundheit und die digitale Veränderung in ihrem Leben im Music made in Germany Interview auf RPR1.
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Lena Meyer Landrut über ihr Körpergefühl, die Gesundheit und die digitale Veränderung in ihrem Leben im Music made in Germany Interview auf RPR1.

Ludwigshafen, den 07.Juli 2023 „Ich nehme keine Drogen, die mich hochpushen, ich bin nüchtern und ich habe einfach mein Körpergefühl, das sagt: Stopp! Man muss sich dann damit auseinandersetzen, dass die andere Seite enttäuscht ist. Aber Gesundheit geht vor und das Empfinden für einen selbst auch. Man muss lernen auszuhalten, ‚Nein zu sagen!“ Das sagt Sängerin, Songschreiberin, Model und Influencerin Lena Meyer-Landrut im Rahmen der RPR1. Sendung und Initiative „Music Made in Germany“ in einem offenen und persönlichen Gespräch der Moderatorin der Radioshow „Miriam Audrey Hannah“.

Hier Auszüge aus dem Interview vorab:

Lena über Selfcare:

Die Pause war wichtig für mich. Jetzt habe ich auch wieder ein Bock, ein bisschen mehr ‚nach außen’ zu sein. Ich bin nun mal in der privilegierten Situation, das auch machen zu können, mich einfach mal rauszuziehen. Die junge Generation, die zeigt es uns ganz gut, wie es geht, die machen es uns vor. ‚Selfcare’- ich mag das Wort nicht- aber ‚Selfcare’ ist total wichtig. Dieser gesunde Egoismus, den man lernen muss zu leben, sorgt dafür, dass man einfach mehr Kraft und mehr Power hat und nicht ständig das ‚Burn-Out-Gefühl‘ über sich schweben hat.

Das ist einfach total das geile Rezept. Viele ärgern sich darüber oder echauffieren sich und sagen: ‚Ah ja, früher hätte es das nicht gegeben usw.…! ’ In vielen Situationen gibt es auch gar nicht die Möglichkeit zu sagen: ‚Ich kann nicht mehr, ich nehme mich mal raus! ’ Viele Menschen strugglen, haben finanzielle, existenzielle Sorgen. Wer diese Möglichkeit hat, finde ich, sollte sie auch nutzen und ein Teil der Gesellschaft werden, der was Soziales und was Positives beiträgt und nicht sein Leben irgendwie sozusagen einfach nur ablebt.

Über das Zeitgeschehen/ den digitalen Fortschritt/ Veränderung:

Ich glaube, da ist eine richtige Schere entstanden. Es hat mit uns allen einfach extrem viel gemacht und ich habe das Gefühl, gerade so die ältere Generation, über 50, denen fällt es besonders schwer, dieses Weltgeschehen, diese extrem schnellen Veränderungen, mitzuleben und zu verstehen. Ich glaube, das fällt einfach schwer, dass anzunehmen und umzusetzen und für sich als etwas Positives zu nutzen. Und wenn man sich nicht dafür öffnet und nicht frei und positiv darauf zugeht, dann ist die andere Reaktion zuzumachen und zu verhärten. Und das merke ich auch bei ganz vielen, die sich da total querstellen und einfach sagen: ‚das mache ich nicht mit und ich setze mich bestimmt nicht an meine eigenen Probleme von vor 30 Jahren, aber die jüngere Generation ist da anders, die wachsen anders auf, gehen Probleme offener an, lassen sich professionell helfen, arbeiten gegen Tabus, haben Zugriff auf so viel Informationen und da ist auch diese ganze ‚Mental Health’- Information mit inbegriffen. Ich habe das Gefühl, dass das heute auf jeden Fall eine sehr viel größere Rolle spielt und dass junge Menschen auch deswegen mit den ganzen Geschehnissen auf eine Art besser klarkommen. Weil diejenigen, die sich damit nicht auseinandersetzen, sind einfach mit allem überfordert und das ist auch total normal. Ich versuche sehr bewusst zu leben, aber es gibt immer wieder Situationen, in denen ich mich selbst erwische und sage: ‚Nein, das will ich jetzt nicht. ’ Und dann habe ich Nachsicht mit mir und denke: ‚Ja, komm, dann ist es auch egal. Man kann auch mal nicht perfekt sein. ’

Es ist ein Umdenken im Umgang mit sich selbst gefragt:

Es ist ein Umdenken gefragt. Ich hatte gerade gestern so eine Situation und gebe jetzt einen sehr ehelichen Einblick: Ich habe um 04:00 Uhr angefangen zu arbeiten, den ganzen Tag Interviews durchgegeben, bin dann zum Flughafen gefahren, zum nächsten Job und der Flug hatte Verspätung. Ich war so am Ende. Ich war richtig am Arsch. Ich wusste, morgen geht es genauso weiter. Ich stehe wieder um 6:30 Uhr auf, ich mache einfach immer und immer so weiter. Aber gestern Abend hätte ich zusätzlich noch einen Job gehabt, bei dem viele Leute involviert waren und ich dieses Mal gesagt habe: ‚Leute, ich könnte mir jetzt irgendwas ausdenken und euch anlügen, aber ich mache es nicht. Ich bin jetzt einfach ehrlich zu euch. Ich könnte kommen, aber ich habe das Gefühl, dass ich kurz davor bin, eine Grenze zu überschreiten und ich glaube, es würde mir körperlich nicht guttun, das jetzt zu machen. Ich nehme keine Drogen, die mich sozusagen hochpushen, ich bin nüchtern und ich habe einfach mein Körpergefühl, das sagt: Stopp! Und natürlich muss man sich dann damit auseinandersetzen, dass die andere Seite enttäuscht und traurig ist. Aber Gesundheit geht vor und das Empfinden für einen selber auch und das muss man lernen. Auszuhalten, ‚Nein zu sagen’. Und ich finde, wenn man schon ehrlich ist, dann muss das auch wertgeschätzt und appreciated werden. Und so war dann die Situation total okay. Und das ist auf jeden Fall etwas, was man, glaube ich, lernen muss und was man auch im Business lernen muss. Wir müssen einfach auf uns achten, damit wir nicht durchdrehen und alle total krank werden.

Über den digitalen Umgang im sozialen Leben:

Also meine Oma hat auf jeden Fall kein Smartphone gehabt und ansonsten habe ich nicht so viel Familie. Aber ich kenne viele Leute, die sich total dagegen wehren und Leute, die einfach irgendwie mitmachen wollen und am Zahn der Zeit bleiben wollen. Und ehrlich gesagt, finde ich auch beides legitim. Also ich finde es voll cool, wenn man mit 80 plus noch Bock hat mitzumachen und in Kontakt zu stehen mit den Jungen, aber ich finde es aber auch cool, einfach so den alten Lifestyle durchzuziehen und zu sagen: ‚Ich hatte nie ein Smartphone, ich brauche auch jetzt nicht unbedingt eins.’

Ich empfinde es auch gerade so, dass ganz viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis immer mehr versuchen, das Smartphone öfter mal beiseite zu legen und versuchen nicht ganz so viel davor zu hängen, nicht ganz so viel Zeit damit zu verbringen. Ich habe mich auch neulich mit einer Freundin unterhalten und wir haben gesagt, dass wir es total schön finden, uns zwar ab und zu eine Sprachnachricht als Update zu schicken, wenn wir es nicht schaffen, uns zu treffen. Aber eigentlich treffen wir uns lieber und reden dann persönlich über die Dinge und sei es dann einfach nur eine Stunde auf einen Kaffee. Wir finden es schön, dass wir uns über die Dinge neugierig unterhalten können und nicht vorher schon alles per WhatsApp geklärt haben. Ich bin nicht so ein großer Fan davon, mit allen Freunden dieses Daily-Life, den Alltag und alles, was einem passiert, auf Social Media miteinander zu teilen, denn dann kommt definitiv das Persönliche zu kurz.

Die vollständige Radio Sendung „Music Made In Germany“ mit Miriam Audrey Hannah wird am Sonntag, den 09. Juli 2023 ab 16:00 Uhr auf RPR1., um 18:45 Uhr auf bigFM und um 19.00 Uhr bei RADIO REGENBOGEN ausgestrahlt, das gesamte Gespräch im Interview-Podcast: www.musicmadeingermany.de

RPR1. ist das reichweitenstärkste private Hörfunkprogramm in Rheinland-Pfalz und gehört über die Landesgrenzen hinaus zu den führenden Medienmarken in Deutschland. Mit hoher Informationskompetenz, regionalen Events und Comedy sowie stündlichen Nachrichten aus Reinland-Pfalz ist RPR1. fest bei den Menschen im Südwesten verankert. RPR1. erreicht 1,221 Millionen Hörer pro Tag (ma 2023 Audio II) und generiert 2,050 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2023 IP Audio II). Produziert und verantwortet wird das Programm von der Audiotainment Südwest.

MICHAEL WEILAND

Pressesprecher 
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