Madeiras wilde Vielfalt: Fünf besondere Naturerlebnisse
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Madeiras wilde Vielfalt: Fünf besondere Naturerlebnisse
Frankfurt am Main, 30. Juli 2026 – Madeira begeistert mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Naturlandschaften: Von schroffen Steilküsten und vulkanischen Badebuchten über dichte Lorbeerwälder bis hin zu eindrucksvollen Berglandschaften ist alles dabei. Neben den bekannten Höhepunkten der Insel gibt es zahlreiche Orte, die weniger im Mittelpunkt stehen und gerade deshalb mit ihrer Ursprünglichkeit und besonderen Atmosphäre überraschen. Die folgenden fünf Naturjuwelen zeigen die Facetten Madeiras und laden dazu ein, die Insel aus neuen Perspektiven zu entdecken.
Wellenreiten mit Aussicht: Achadas da Cruz
Achadas da Cruz zählt zu den eindrucksvollsten, aber noch vergleichsweise unbekannten Orten im Nordwesten Madeiras. Der Ort ist vor allem für seine spektakuläre Seilbahn bekannt, die einen der steilsten Hänge Europas hinab zum abgelegenen Küstendorf Fajã da Quebrada Nova und zu einem kleinen Kieselstrand führt. Schon während der Fahrt genießen Reisende atemberaubende Ausblicke auf die grünen Steilklippen und den tiefblauen Atlantik. Unten erwartet einen eine nahezu unberührte Küstenlandschaft mit traditionellen Anbauflächen, die bis heute von Landwirten bewirtschaftet werden – einer der Gründe, weshalb die Seilbahn ursprünglich gebaut wurde. Dank des ganzjährig milden Klimas und der konstanten Wellen hat sich Achadas da Cruz zudem zu einem Geheimtipp für erfahrene Surfer entwickelt. Aufgrund der anspruchsvollen Bedingungen sollten hier jedoch nur geübte Surfer ins Wasser gehen. Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält, kann das beeindruckende Zusammenspiel von Wellen und Surfern ganz entspannt vom Strand aus beobachten und dabei die ursprüngliche Atmosphäre dieses besonderen Ortes genießen.
Prainha
Ganz im Osten der Insel, nahe der Halbinsel Ponta de São Lourenço, befindet sich mit Prainha in Caniçal einer der außergewöhnlichsten Strände Madeiras. Während die Insel sonst von Kieselstränden geprägt ist, besticht Prainha durch seinen natürlichen, kupferfarbenen Vulkansand – eine echte Rarität. Auch die Umgebung überrascht: Anstelle der satten Grüntöne, die weite Teile der Insel dominieren, herrschen hier warme Gelb- und Brauntöne einer trockenen, fast kargen Landschaft, die für diesen östlichen Zipfel typisch ist. In der Nähe befinden sich zudem die Piedade-Dünen mit ihren aus geologischer Sicht bedeutsamen Kalksteinfossilien. Der gut ausgestattete Badeplatz mit Restaurant, Umkleiden, Toiletten, Sonnenschirmen, Liegestühlen und einem Parkplatz eignet sich ideal für einen entspannten Tag am Meer. Wer möchte, kann den Besuch außerdem mit einer Wanderung auf die neun Kilometer lange, unter Naturschutz stehende Halbinsel Ponta de São Lourenço verbinden und so gleich zwei Highlights im Osten Madeiras an einem Tag erleben.
Levada do Rei
Die Levada do Rei führt durch eine der ursprünglichsten Landschaften im Norden Madeiras. Die als mittelschwer eingestufte, rund dreieinhalbstündige Wanderung startet an der Wasseraufbereitungsanlage von Quebradas in São Jorge. Von dort aus geht es durch ein malerisches Waldgebiet, vorbei an den typischen Agrarlandschaften von São Jorge und Santana und durch natürliche Tunnel, die von der dichten Vegetation der Region gebildet werden. Der Wasserreichtum, der die Levada speist, lässt eine üppige, grüne Landschaft entstehen, die die gesamte Route begleitet. Ein Höhepunkt der Wanderung ist die Ankunft am Bach Ribeiro Bonito, einem abgeschiedenen Naturheiligtum inmitten des Lorbeerwaldes. Zum Abschluss lohnt sich ein Besuch der Wassermühle von São Jorge, der einzigen noch in Betrieb befindlichen Mühle ihrer Art. Obwohl sie bereits drei Jahrhunderte alt ist, wird hier noch heute unter Aufsicht eines örtlichen Müllers Getreide aus der Region gemahlen – angetrieben vom Wasser der Levada do Rei. Die Levada do Rei zeigt Madeira von einer ursprünglichen Seite und verbindet eindrucksvoll jahrhundertealte Wasserbaukunst mit der wilden Schönheit der Inselnatur.
Naturschwimmbecken von Doca do Cavacas – Baden mit Blick auf Europas höchstes Cap
Direkt an der Küstenpromenade von Funchal, zwischen dem Lido und dem Strand Praia Formosa, verbirgt sich mit dem Badekomplex Doca do Cavacas einer der ungewöhnlichsten Badeorte der Insel. Das natürliche Becken vulkanischen Ursprungs bietet direkten Zugang zum offenen Atlantik – und das mitten in der Inselhauptstadt. Was diesen Ort jedoch besonders macht, ist die Aussicht: Von der Westseite der Becken schweift der Blick über den Strand Praia Formosa bis hin zu Cabo Girão, dem höchsten Kap Europas. Dank Duschen, Umkleiden und einer Bar lässt sich hier das ganze Jahr über ein Bad im vulkanischen Becken mit einem der eindrucksvollsten Küstenpanoramen Madeiras verbinden – ein Naturerlebnis, das man inmitten der Stadt nicht erwartet.
Aussichtspunkt Massapez – Panoramablick über die wilde Westküste
Hoch über der Westküste Madeiras, in Fajã da Ovelha im Kreis Calheta, liegt der Aussichtspunkt Massapez. Dieser Ort fängt die raue Schönheit der Insel auf besondere Weise ein. Von der erhöhten Position aus schweift der Blick über die schroffe Küstenlinie bis hinunter zur Gemeinde Paul do Mar, die für ihre jahrhundertealte Fischertradition bekannt ist. Weiter geht der Blick zum Surfort Jardim do Mar, wo einige der besten Wellen Europas auf Surfer aus aller Welt treffen. Auch landeinwärts hat Massapez einiges zu bieten. Der Blick reicht bis zum rund 600 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt Raposeira in der Gemeinde Prazeres, der einen ebenso beeindruckenden Panoramablick eröffnet. Tische, Bänke und ein Grillplatz laden dazu ein, die Aussicht auf den Atlantik und die umliegenden Berge in aller Ruhe zu genießen.
Über Madeira:
Die autonome Region Madeira, die zu Portugal gehört und knapp vier Flugstunden von Deutschland entfernt ist, liegt vor der Westküste Afrikas im Atlantischen Ozean. Beeindruckende Flora und Fauna, ganzjährig milde Temperaturen, malerische Fischerdörfer, Wandermöglichkeiten auf bis zu 1.800 Höhenmeter sowie außergewöhnliche Ausblicke auf Steilküsten, Felsformationen und Wasserfälle machen die Blumeninsel Madeira zum idealen ganzjährigen Outdoor-Ziel. Aber auch Kulturhungrige oder Strandurlauber kommen zum Beispiel in der historischen Hauptstadt Funchal oder an den inseltypischen schwarzen Sandstränden auf ihre Kosten. Weitere Informationen zu Madeira: www.visitmadeira.com/de/
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