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Start-Up Vielfeld fördert mit Landwirt:innen bundesweit Biodiversität
Blühpatenschaften machen regionalen Naturschutz für alle erlebbar

Start-Up Vielfeld fördert mit Landwirt:innen bundesweit Biodiversität / Blühpatenschaften machen regionalen Naturschutz für alle erlebbar
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Hannover - Deutschland (ots)

  • Junges Start-Up Vielfeld fördert bundesweit mit regionalen Naturschutzprojekten die Artenvielfalt in der Landwirtschaft
  • Über eine Online-Plattform können Patenschaften für Blühflächen übernommen und ein Beitrag zur Schaffung von Lebensraum für viele Tiere geleistet werden
  • In Kooperation mit Landwirt:innen werden in der ersten Saison auf 11 Höfen bei 6 Großstädten insgesamt 228.800 Quadratmeter bunte Blühacker ("Vielfelder") geschaffen
  • Gründerteam möchte gleichzeitig das Landleben wieder erlebbar machen und über verschiedene Perspektiven der Landwirtschaft aufklären

Zur Förderung und zum Erhalt der Artenvielfalt setzt das junge Start-Up Vielfeld seit März 2021 bundesweit regionale Naturschutzprojekte in der Landwirtschaft um. Dazu kooperieren die fünf Gründer:innen in der 1. Saison mit 11 Höfen, welche nahe den Städten Köln/Bonn, Frankfurt am Main, Braunschweig, Hannover, Magdeburg und Berlin liegen. Gemeinsam mit den Landwirt:innen schaffen sie auf insgesamt 228.800 Quadratmetern deutschlandweit blühende Felder als wertvollen Lebensraum. Die Gemeinschaftsprojekte werden durch ein- und mehrjährige Blühpatenschaften ermöglicht. Dafür sucht das Vielfeld-Team jetzt über ihre Online-Plattform nach unterstützungswilligen Pat:innen und Unternehmen.

Der massive Rückgang der Biodiversität begründet für Vielfeld diesen neuen Ansatz in der Landwirtschaft. Auch Familie Schulze ist mit ihrem Hof in Brandenburg dabei und davon überzeugt, dass das "Umsetzen von Natur- und Umweltschutzmaßnahmen innerhalb von landwirtschaftlichen Betrieben die Zukunft der Landwirtschaft prägen wird". Die entstehenden Flächen bieten die nötige Nahrungsgrundlage für viele Insekten und Singvögel. Außerdem werden Rückzugsorte für zum Beispiel Feldhase, Rebhuhn oder Reh geschaffen. Mit über 40 verschiedenen Pflanzenarten haben die Landwirt:innen ein hochwertiges und vielfältiges Saatgut ausgesät, sodass die Blumen über einen langen Zeitraum bis in den Oktober blühen. Im Gegensatz zu vielen anderen Naturschutzprojekten ist der Nutzen damit vergleichsweise schnell erreicht. Zudem sind die Projekte in heimischen Regionen angesiedelt und direkt vom Feldesrand sichtbar.

Unter www.viel-feld.de können die Projekte mit einem Euro pro Quadratmeter unterstützt werden und eignen sich auch als Geschenk. Pat:innen erhalten neben einem Zertifikat ganzjährig eine Mail-Blühpost zur Entwicklung des "persönlichen Feldstücks". Die blühende Fläche eignet sich als Ausflugsziel für erholsame Spaziergänge oder Fahrradtouren. Landwirt von Scherenberg aus Bonn findet, dass es Zeit ist "die Hoftore [zu öffnen], um der Bevölkerung zu zeigen, wie die Landwirtschaft heutzutage aussieht - ganz transparent und unvoreingenommen." Aus diesem Grund sind nach Absprache auch persönliche Treffen am Feldesrand mit den Landwirt:innen möglich, welche Einblicke in den landwirtschaftlichen Alltag bieten. Zusätzlich möchte das Start-Up durch ihren Blog und die sozialen Medien über Themen aus der Landwirtschaft informieren und Zusammenhänge aufklären.

Die Idee des Start-Ups, einzelne regionale Projekte deutschlandweit anzustoßen und zu unterstützen, beruht auf einem erfolgreichen Pilotprojekt in der Region Hannover. Hier hat Mitgründer und Junglandwirt Helge Hische viele Menschen aus Stadt und Land für die Blühflächen auf seinem Hof verbinden und begeistern können. Nun möchte er gemeinsam mit den weiteren vier Gründer:innen Entsprechendes in anderen Regionen schaffen. Mit den gewonnenen Erfahrungen und weiteren Kompetenzen im Team aus den Bereichen Biologie, Kommunikation und IT vereinfacht Vielfeld die Realisierung von Naturschutzprojekten für landwirtschaftliche Höfe enorm.

Zur optimalen Umsetzung stehen dem Team die Georg-August-Universität Göttingen sowie weitere Expert:innen aus der Wissenschaft beratend zur Seite. Die Gründer:innen möchten mit der Unterstützung auch langfristig den ökologischen Nutzen der Maßnahmen messbar machen und den Naturschutz stärker in die Landwirtschaft integrieren.

Pressekontakt:

Antonia Michel | antonia@viel-feld.de | +49 152 24137851

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www.viel-feld.de

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