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“Akten des Missbrauchs” – Die Enthüllung eines organisierten Verbrechens im Vatikan

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CORRECTIV erzählt die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan in mehreren Formaten: Als Buch, als Kinofilm, auf der Theaterbühne und als Recherche.

“Akten des Missbrauchs” – Die Enthüllung eines organisierten Verbrechens im Vatikan

Ein Archiv, das es offiziell nicht geben dürfte. Täter, die der Vatikan schützte. Ein System, das Macht über Aufklärung stellte – und das sich über Jahrzehnte zog.

Was als lokale Recherchen zu einzelnen Missbrauchsfällen von Klerikern beginnt, entfaltet sich zu einer weltweiten Spurensuche: vom Ruhrgebiet nach Italien, Portugal, in die USA, nach Kolumbien und Australien. Überall begegnen die Journalisten von CORRECTIV demselben Muster: Missbrauchsfälle werden gemeldet, Berichte verfasst, Bitten nach Rom geschickt – Konsequenzen bleiben aus oder werden hinausgezögert. Am Ende führen alle Spuren immer wieder an denselben Ort: den Vatikan. Im Zentrum steht das Dikasterium für die Glaubenslehre – die Behörde, die für Missbrauchsfälle weltweit zuständig ist. In ihren Archiven lagern Akten, Briefe und Protokolle: Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Ist dies die weltweit größte Datenbank von Missbrauchspriestern?

CORRECTIV geht dieser und anderen Fragen nach: Wer im Vatikan ist für Missbrauchsfälle zuständig? Wo werden das Wissen und die Entscheidungen um die Täter gesammelt? Und welche Rolle spielte der spätere deutsche Papst Benedikt XVI.? Unter der Leitung von Senior-Reporter Marcus Bensmann und Reporterin Anna Kassin hat ein interdisziplinäres Journalisten-Team mit Betroffenen gesprochen, Dokumente ausgewertet, internationale Recherchereisen unternommen und so die globalen Strukturen der Vertuschung im Vatikan systematisch untersucht.

„Akten des Missbrauchs“ bündelt das Ergebnis dieser Langzeitrecherche als multimediales Rechercheprojekt. Die Ergebnisse der investigativen Recherche werden in mehreren, eng miteinander verzahnten Formaten veröffentlicht:

  • Buch: „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“, 19. März 2026 (CORRECTIV Verlag). Ein journalistischer Krimi, der die internationale Spurensuche verdichtet und die Ergebnisse der jahrelangen Recherche bündelt.
  • Dokumentarfilm: Premiere 31. März 2026, Astra Theater Essen. Er nimmt die Zuschauer auf internationale Recherchereisen mit, vermittelt Einblicke in Gespräche mit Betroffenen und Aktivisten und macht die Mechanismen der Vertuschung visuell erfahrbar.
  • Theaterstück: Premiere 2. April 2026, Schauspiel Köln. Machtstrukturen, Schweigen und Verantwortung werden szenisch erlebbar.
  • Online: Auf der laufend erweiterten Website akten-des-missbrauchs.de werden ab sofort alle Recherchen zum Vatikan, Hintergründe und Teile der ausgewerteten Dokumente gebündelt. Darüber hinaus erhalten Sie hier weiterführende Informationen zu Buch, Film, Theaterstück sowie zu Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet.

Das Projekt „Akten des Missbrauchs“ zeigt auch die Menschen hinter der Recherche: Journalisten, die trotz Widerständen weitermachen, Aktivisten, die Dokumente sammeln, und Betroffene, die weiter für Gerechtigkeit kämpfen. Zugleich macht das Projekt sichtbar, wie ein System über Jahrzehnte im Verborgenen funktionierte und institutionelle Strukturen sexuellen Missbrauch durch Amtsträger ermöglichten.

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Rezensionsexemplare der Neuveröffentlichung „Akten des Missbrauchs senden wir Ihnen gerne zu. Bitte melden Sie sich hierfür bei verlag@correctiv.org.

Wenn Sie an den Premieren im Kino Essen oder im Schauspiel Köln teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine kurze Mail mit der jeweiligen Veranstaltung an presse@correctiv.org, dann merken wir Sie für die Einladung gerne vor.

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