Warum immer wieder Drachen?
„Es war einmal ein Drache …“ Klingt das nicht interessant? Ein Drachenmärchen verlockt viele Leser dazu, ein bisschen genauer hinzugucken, was da wohl für ein Lindwurm mitspielt und worum es in der Story überhaupt geht.
Als ich neulich von einem Flohmarktbetreiber einen kleinen Plüschdrachen kaufte, sagte der Mann. „Drachen gehen immer!“ Ich pflichtete ihm bei.
Aber Drachen waren nicht immer so beliebt und wurden früher ganz anders wahrgenommen als heute.
China, das große Reich der Mitte, pflegt sowieso eine ganz eigene Beziehung zu diesen Fabelwesen. Chinesische Drachen sind nicht böse, sondern nützlich, und das schon seit 3000 Jahren. Sie bringen Weisheit und Glück, kontrollieren das Wetter und das Wasser und schützen die Macht des Kaisers.
In vielen anderen Gegenden der Welt waren die Drachen deutlich weniger beliebt. Die ältesten europäischen Mythen beschrieben sie als gefährlich und zerstörerisch. Sie bekämpften die Götter oder bewachten verbotene Schätze. Ihr schlechtes Image klebte wie Pech an den Drachen, insbesondere im Mittelalter. Jeder Lindwurm war ein ultimativer Feind, den man besiegen musste, um Recht und Ordnung wiederherzustellen, denken wir nur an Siegfried, den Drachentöter, an Beowulf oder an Ritter Georg.
Ab dem 20.Jahrhundert veränderte sich in Europa die Sicht auf die Drachen. In „Der Hobbit“ ist der Drache Smaug zwar noch gierig und gefährlich. Aber später, in modernen Fantasiebüchern, begegnet der Leser den schlauen Drachen, die sprechen können und die sogar freundlich auftreten. Sie sind plötzlich keine Gegner mehr, sondern Gefährten und Beschützer. Aber faszinierend bleiben sie auf jeden Fall – als Monster oder als würdige Gegner von Rittern, als Glücksbringer oder als geschuppte Helden in der modernen Literatur.
In meinem Buch „Abenteuer in der Mecklenburgischen Seenplatte“ spielt ein junger Drache mit, der im Lauf der Handlung einige Abenteuer erlebt. Anfangs hat dieser kleine Lindwurm noch keinen Namen, weil er frisch aus seinem Ei geschlüpft ist. Das ändert sich, nachdem er für eine geheimnisvolle Weiße Frau sieben Geschichten gesammelt hat.
Wenn es Sie interessiert, was der Drache in der Mecklenburgischen Seenplatte Aufregendes erlebt und welchen schönen Namen er zuletzt bekommen hat, dann kontaktieren Sie uns einfach. Wir freuen uns auf Sie.
Viel Spaß beim Erkunden der Mecklenburgischen Seenplatte wünscht
Marianne Thiele
Spica Verlag GmbH
Frau Kathrin Kolloch
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