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Von den Zusammenhängen zwischen dem Maya Kalender, einem Kampfmesser, Ostern und meinem Blut

Von den Zusammenhängen zwischen dem Maya Kalender, einem Kampfmesser, Ostern und meinem Blut
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Gestern fand das griechisch-orthodoxe Osterfest statt. Es wird nach dem julianischen Kalender berechnet, wodurch es oft bis zu fünf Wochen später als das westliche Osterfest gefeiert wird. In meinem letzten Beitrag hatte ich angekündigt, weiter auf den Maya-Kalender einzugehen. Meine Leser wissen, wie die Idee, eine Holztischplatte mit einigen Ornamenten zu verzieren, darin mündete, dass ich einen Maya-Kalender mit Kampfmesser schnitzte und schnitzte ... und mich blutend auf meine Gedanken und Fragen fokussierte.

Aktuell fragte ich mich: unser christliches Ostern und der Maya-Kalender können doch nichts miteinander zu tun haben, oder? Historisch natürlich nicht, aber interessant: bei allen Unterschieden zeigen sich auch hier konvergente Entwicklungen. Schon wieder!?

Zum Beispiel in der Verknüpfung von astronomischer Beobachtung, mathematischer Systematik und religiöser Sinngebung:

  • Während die Zeitauffassung der Maya primär zyklisch ist, indem verschiedene Kalendersysteme ineinandergreifen und sich periodisch wiederholen, folgt das christliche Zeitverständnis grundsätzlich einer linearen Struktur, die auf einen Anfang (Schöpfung) und ein Ende (Eschaton) ausgerichtet ist. Dennoch integriert auch das Christentum zyklische Elemente, so kehrt Ostern als Höhepunkt des religiösen Zyklus jährlich wieder.
  • Sowohl im Maya-Kalender als auch bei der Festlegung des Osterdatums spielen astronomische Beobachtungen eine zentrale Rolle. Die Maya entwickelten hochpräzise Systeme zur Beobachtung von Sonnen-, Mond- und insbesondere Venuszyklen, die in ihre Kalender integriert wurden. Diese Beobachtungen dienten nicht nur praktischen Zwecken, sondern waren eng mit religiösen Vorstellungen verknüpft. Die Berechnung von Ostern basiert ebenfalls auf astronomischen Parametern. Seit der Festlegung auf dem Konzil von Nicäa wird Ostern als der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond nach dem Frühlingsanfang bestimmt. Damit verbindet die Osterregel den Sonnenzyklus (Äquinoktium) mit dem Mondzyklus (Vollmondphase).
  • Der Maya-Kalender zeichnet sich durch eine bemerkenswerte mathematische Komplexität aus. Durch die Kombination verschiedener Zyklen – etwa des 260-tägigen Tzolk’in und des 365-tägigen Haab’ – entstand die sogenannte Kalenderrunde, die sich erst nach 52 Haab’-Jahren wiederholt. Auch die Bestimmung des Osterdatums ist keineswegs trivial. Die Computus-Tafel stellt ein regelbasiertes Verfahren dar, um die Übereinstimmung von Sonnen- und Mondzyklen innerhalb des julianischen bzw. gregorianischen Kalenders sicherzustellen. Beide Systeme verdeutlichen, dass religiöse Zeitordnung nicht nur symbolisch, sondern auch mathematisch fundiert ist.

Welchen eminenten zusammenhängen ich noch auf die Schliche gekommen bin, erfahren Sie in meinem Roman „Der Hase des Henoch“ und wenn Sie Lust haben mit mir darüber in den Diskurs zu treten, kontaktieren Sie uns einfach, gerne mich auch direkt unter:

kbbachmann22@web.de

Herzliche Grüße

Ihr Konstantin Becker-Bachmann, Unternehmer und Autor

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