Manchmal fängt ein sicherer Ort im Kopf an
Ein Safe Place, ein sicherer Ort. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann, an dem man sich entspannen kann. Und ein Ort, an dem man den Menschen vertraut.
Wir alle brauchen ab und zu so einen Ort, an den wir uns zurückziehen können, an dem wir wissen, dass wir und unsere Gedanken sicher sind. An dem die Welt sich für einige Zeit ganz weit weg anfühlt.
Dabei ist es manchmal gar nicht so wichtig, ob dieser Ort nun ein tatsächlicher Ort ist, oder vielleicht eine Situation. Eine Situation, in der wir ganz wir selbst sind, oder in der wir etwas von uns herauslassen können, dass wir sonst zurückhalten. Und manchmal, manchmal kann ein Safe Place auch eine Person sein.
Genau das lernt Leander im Verlauf meines Romans „Weg – Von Träumen und Albträumen“, mit dem zentralen Thema "Mobbing". Seine Kindheit und Jugend verbringt er in einem Haus voller Hass. Schon immer sehnt er sich danach einen Ort zu finden, an dem er sich wohl und sicher fühlt. Er träumt davon, liest Geschichten und landet immer wieder bei der Vorstellung einfach wegzugehen. Wohin, weiß er genau: Denn schon lange bevor er sich wirklich auf den Weg macht, wandern seine Gedanken immer wieder zu einem bestimmten Ort, dem Internat Klingenberg. Dort, so ist er überzeugt, wird er seinen Safe Place finden. Er setzt alles in Bewegung, um es dorthin zu schaffen und erreicht sein Ziel schließlich. Doch als er dort ankommt, lernt er, dass ein Ort allein, nicht immer reicht. Entgegen seinen Träumen findet er in Klingenberg zunächst keine Sicherheit, sondern wird mit alten und neuen Problemen konfrontiert. Kindheitstraumata und Mobbingerfahrungen fordern ihren Preis.
Leander lernt mit dem Fortlauf der Geschichte sehr viel über sich selbst und darüber, dass Sicherheit bei ihm selbst anfängt. Aber was heißt das eigentlich? Können wir uns einfach entschließen uns gut zu fühlen? Uns selbst zu unserem sicheren Ort erklären?
Ganz so einfach ist es leider oft nicht. Manche Probleme sollten nicht auf Dauer ignoriert werden – so hart es sein mag, sich mit ihnen zu beschäftigen. Leander lernt auf seinem Weg, dass es nur kurzfristig zu helfen scheint, seine Gefühle und Ängste zu unterdrücken, und lernt, dass Vertrauen - in sich selbst und andere- ein Schlüssel sein kann, der die Tür öffnet, zu einem Ort, der vielleicht sicher werden kann.
Hat Ihnen dieser Impuls gefallen und Sie wollen mehr? Dann kontaktieren Sie uns, gerne auch mich direkt unter
Vanessa.Jeske.website@gmail.com
Mehr zu mir ist auch auf vanessajeske.de zu finden oder mehr über die Auswirkungen von Angst, Mobbing und psychischer Gewalt in „Weg – Von Träumen und Albträumen“ zu lesen.
Herzlichst
Vanessa Jeske, Doktorandin und Autorin
Spica Verlag GmbH
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