Alle Storys
Folgen
Keine Story von Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. mehr verpassen.

Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

VNW-Unternehmen erfolgreich bei der Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises 2026

45/2026

Verbandsdirektor Andreas Breitner gratuliert: „Soziale Vermieter bieten nicht nur bezahlbaren Wohnraum an, sondern achten auch auf die Qualität ihrer Projekte. Es geht beides: Baukultur und preiswertes Wohnen.“

Berlin/Kiel. Die Baugenossenschaft Mittelholstein eG (Kiel) ist am Montagabend in Berlin für ihr Projekt Roter Backsteinhof am Rathausmarkt in Kronshagen mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH (Lübeck) erhielt für die Revitalisierung des Hochhauses Sterntalerweg einen Sonderpreis.

„Ich gratuliere herzlich den beiden Unternehmen und ihren Mitarbeitern zu ihrem großartigen Erfolg“, sagt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). „Die renommierten Auszeichnungen belegen einmal mehr, dass soziale Vermieter nicht nur bezahlbaren Wohnraum anbieten, sondern auch auf die Qualität ihrer Projekte achten. Es geht beides: Baukultur und preiswertes Wohnen.“

VNW-Direktor würdigt ausgezeichnet Projekte

Wer den roten Backsteinhof am Rathausmarkt in Kronshagen besuche, der erkenne, dass wirtschaftliches Bauen, eine hohe Wohnqualität und Baukultur hier eine Symbiose eingegangen seien, so der VNW-Direktor. „In der Ortsmitte von Kronshagen ist etwas städtebaulich Beeindruckendes gelungen: Wohnen, öffentliche Nutzungen und gemeinschaftliche Freiräume fügen sich zu einem sehenswerten Ensemble.“

Die Lübecker „Trave“ beweise mit der Revitalisierung des Hochhauses am Sterntalerweg, dass durch präzise bauliche Eingriffe und den Einsatz serieller Elemente eine anonyme Bestandsimmobilie in ein hochwertiges, zeitgemäßes Wohngebäude überführt werden könne. „In Zeiten erheblich gestiegener Baukosten belegt das Projekt, dass ein deutlicher Mehrwert für die Bewohnerschaft zu bezahlbaren Preisen (und Mieten) geschaffen werden kann“, so VNW-Direktor Andreas Breitner.

„Angesichts der aktuellen Diskussion über steigende Mieten geht oftmals unter, dass die mehr als 300 sozialen Vermieter Norddeutschlands Jahr für Jahr mehrere Hundert Millionen Euro in die Qualität ihrer Wohngebäude und Wohnquartiere investieren.“ VNW-Unternehmen seien Bestandshalter. Sie vermieteten ihre Wohnungen über viele Jahrzehnte und wüssten, wie unverzichtbar Nachhaltigkeit sei, so Breitner.

Hintergrund

Der Deutsche Bauherrenpreis gilt als der wichtigste Preis im deutschen Wohnungsbau und wird von den drei auslobenden Verbänden GdW, BDA und Deutscher Städtetag, die sich zur AG KOOP zusammengeschlossen haben, seit 1986 vergeben. Neben dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wird der Preis vom bdla Bund Deutscher Landschaftsarchitekt gefördert.

Der Preis würdigt die besondere Verantwortung von Bauherren für wirtschaftliche, gestalterische, ökologische und soziale Qualität im Wohnungsbau und macht übertragbare Lösungen für die Praxis sichtbar. Der Deutsche Bauherrenpreis steht traditionell unter dem Motto „Hohe Qualität – tragbare Kosten“

In diesem Jahr hatten sich deutschlandweit 176 Projekte für den Deutschen Bauherrenpreis beworben. Darunter befinden sich Neubauten, Modernisierungen, Umbauten sowie Projekte des Bauens im Bestand. Aus den Einreichungen wurden 30 Projekte für den Preis nominiert. Die interdisziplinär zusammengesetzte Jury unter dem Vorsitz von Jörn Walter, ehemaliger Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, zeichnete letztlich fünf Projekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis aus.

Drei weitere Beiträge erhielten von der Jury einen Sonderpreis. Mit diesen Sonderpreisen wurden Projekte gewürdigt, die in besonderer Weise beispielhafte Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Wohnungsbaus geben – von der Sicherung sozialer Infrastruktur über die Weiterentwicklung bestehender Quartiere bis hin zur Revitalisierung vorhandener Gebäudestrukturen.

30/06/2026

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 396 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 686.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,20 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

Weitere Storys: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Weitere Storys: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.