Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
KOREKTUR: Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg: eine Chance für den Wohnungsbau
Ein Dokument
Sehr geehrte Damen und Herren, in der Science City sollen Wohnungen für 9000 Menschen und nicht 9000 Wohnungen entstehen. Wir bitten den Fehler in der ursprünglichen Pressemitteilung zu entschuldigen.
- Wohnungen für 9.000 Menschen in der Science City
- Beschleunigung von Infrastrukturmaßnahmen
- Nachhaltige Investitionen für die gesamte Stadt
- Finanzielle Unterstützung seitens des Bundes zugesagt
Hamburg, 22.04.2026 – Der BFW Landesverband Nord, der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) befürworten eine Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele und sehen darin erhebliche Chancen für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Infrastruktur. Hierfür stehen bereits finanzielle Mittel des Bundes bereit. Zugleich betonen die Verbände, dass für eine erfolgreiche Umsetzung noch wichtige Voraussetzungen zu schaffen sind.
Der Bund hat zugesagt, die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland zu fördern. Nun steht Hamburg im Wettbewerb mit den anderen deutschen Bewerbungen: Berlin, München und der Region Rhein-Ruhr. Eine erfolgreiche Bewerbung würde dazu führen, dass Fördermittel in die Hansestadt fließen und hier langfristig wirken können.
Ein zentrales Element der Olympiabewerbung ist das olympische Dorf, das in der Science City Hamburg Bahrenfeld entstehen soll. Dort ist ohnehin ein neues Wohnquartier vorgesehen. Durch die Spiele könnte dieses Projekt deutlich schneller realisiert werden. Nach den Spielen würde Wohnraum für rund 9.000 Menschen bestehen bleiben – mit einem hohen Anteil geförderter Wohnungen.
Auch im Bereich der Infrastruktur erwarten die wohnungswirtschaftlichen Verbände positive Effekte von der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Der dringend benötigte Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs könnte beschleunigt und weiterentwickelt werden. Dadurch würde sich die Mobilität in der gesamten Stadt auch über die Spiele hinaus verbessern.
Über die Bewerbung entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger selbst. Das Referendum findet am 31.05.2026 statt. Vorab besteht die Möglichkeit, sich per Briefwahl zu beteiligen. Die Unterlagen dafür werden ab dem 22.04.2026 versandt.
Kay Brahmst, Vorsitzender des BFW Landesverbands Nord:
„Um den Wohnungsmarkt zu entlasten und die Mieten stabil zu halten, brauchen wir vor allem eines: mehr Wohnungsbau. Die Olympischen und Paralympischen Spiele können hierfür einen wichtigen Impuls geben – durch beschleunigte Planungsprozesse, neue Quartiere und zusätzliche Fördermittel des Bundes. Diese Chance sollten wir nutzen.“
Carl-Christian Franzen, stellvertretender Vorsitzender des Immobilienverbands Deutschland IVD Region Nord (IVD Nord) für Hamburg:
„Eine Olympiabewerbung in Hamburg kann – wenn sie wirtschaftlich solide geplant, finanziert und nachgenutzt wird – erhebliche Chancen für die Stadt, die Bewohner und die Immobilienbranche schaffen. Imagegewinn, verbesserte Infrastruktur und Stadtentwicklung sowie Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum wären für die Bürgerinnen und Bürger von großem Nutzen. Jedoch entstehen diese Chancen für Hamburg nicht automatisch. Sie hängen ab von: sauberem Kostenmanagement, schneller Genehmigungspolitik, echter Nachnutzung, sozialer Balance (Mieten/Wohnraum) und erfolgreicher Umsetzung von Infrastrukturprojekten.“
Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):
„Olympische Spiele wären ein Gewinn für die Stadt. Allerdings müssen auch die Menschen etwas davon haben. Eine attraktive und lebenswertere Stadt an sich ist nicht für jeden ein Gewinn, weil mehr Attraktivität sie teurer machen kann. Es geht also darum, die ,ganze Stadt‘ in den Blick zu nehmen. Neben dem Bau von bezahlbaren Wohnungen geht es um eine tragfähige Infrastruktur – angefangen bei Schulen, Kitas bis hin zu einem leistungsfähigen ÖPNV. Olympische Spiele in Hamburg müssen sowohl Sportereignis als auch Auftakt eines großen Stadtentwicklungsprojekts sein.“
Kontakt:
Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) e. V.
Vorsitzender: Kay Brahmst
Geschäftsführerin: Dr. Verena Herfort
Pelzerstraße 5
20095 Hamburg
Tel.: 0 40 / 46 89 777-0
E-Mail: info@bfw-nord.de
Internet: www.bfw-nord.de
Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V. (IVD Nord)
Stellvertretender Vorsitzender für Hamburg: Carl-Christian Franzen
Geschäftsführer: Peter-G. Wagner
Büschstraße 12
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 35 75 99 - 0
E-Mail: info@ivd-nord.de
Internet: www.ivd-nord.de
Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. (VNW)
Tangstedter Landstraße 83
22415 Hamburg
Verbandsdirektor: Andreas Breitner
Geschäftsführerin: Silke Bainbridge Nott
Pressekontakt: Oliver Schirg
Tel.: 040 / 520 11 - 226
E-Mail: schirg@vnw.de
Internet: www.vnw.de
Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 487 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 760.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 7,69 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.
V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de