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Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

VNW-Direktor Andreas Breitner zur Bilanz der Hamburger Wohnraumförderung

8/2026

Hamburg hat nach Angaben der Stadtentwicklungsbehörde im vergangenen Jahr 6.369 Sozialwohnungen bewilligt. Die Zahl sei ein Mix aus Neubau, Modernisierung und der Verlängerung bestehender Bindungen.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Diese Zahl ist ein Erfolg des Bündnisses für das Wohnen und der damit verbundenen sehr guten öffentlichen Förderung des bezahlbaren Wohnens. In einer Zeit, in der landauf und landab über angespannte Wohnungsmärkte gesprochen wird, sendet Hamburg ein Zeichen, wie es gehen kann.

Allerdings darf dabei nicht vergessen werden: Mit einem Fördervolumen von mehr als 800 Millionen Euro konzentriert sich der rot-grüne Senat massiv auf das bezahlbare Wohnen. Das kann sich die Hansestadt auch auf Grund ihrer wirtschaftlichen Stärke (noch) leisten.

Zweiter und dritter Förderweg auf dem Vormarsch

Bemerkenswert ist, dass inzwischen die Zahl der im zweiten und dritten Förderweg geförderten Neubauwohnungen deutlich gestiegen ist und mit fast 40 Prozent einen erheblichen Anteil der neu gebauten Sozialwohnungen ausmacht. Der Senat hat damit die ganze Stadt im Blick.

Die sozialen Vermieter weisen seit Längerem darauf hin, dass Haushalte mit mittlerem Einkommen auf Grund der hohen Baukosten kaum mehr eine bezahlbare neu gebaute Mietwohnung finden. Hier hat der Senat energisch umgesteuert, was die Zahlen belegen.

Schwerpunkt Modernisierung

Auch die Tatsache, dass die öffentliche Förderung verstärkt die Modernisierung bestehender Wohnungen in den Blick nimmt, ist eine richtige Schwerpunktsetzung. Soziale Vermieter erleben derzeit, dass nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Modernisierung die Kosten überdurchschnittlich steigen.

Das ist aus Sicht der Energiewende von Bedeutung. Viele Bestandsgebäude sind die Jahre gekommen und ermöglichen bei einer sinnvollen Sanierung eine erhebliche Reduzierung klimaschädlicher Emissionen zu tragbaren Kosten.

Daher ist es wichtig, in den kommenden Jahren die Sanierung von Wohngebäuden und die Energiewende zu synchronisieren. Wir brauchen pragmatische Lösungen, die den Klimaschutz ermöglichen, ohne die Mieterinnen und Mieter finanziell zu überfordern.

27/01/2026

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 478 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 7,69 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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