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HSBC Trinkaus steigert Gewinn im ersten Quartal 2010 erneut deutlich

Düsseldorf (ots) -

   - Gewinn vor Steuern steigt um 25,6 % auf 55,0 Millionen Euro
   - Handelsergebnis erhöht sich um 75,3 % auf 41,2 Mio. Euro
   - Betriebsergebnis erreicht mit 53,4 Mio. Euro das Vorjahresniveau
     von 54,0 Mio. Euro
   - Bilanzsumme wächst um 17,3 % auf 21,978 Milliarden Euro
   - Kernkapitalquote liegt bei 10,0 % (31.12.2009: 10,4 %) 

Trotz des unverändert schwierigen Marktumfelds konnte HSBC Trinkaus im ersten Quartal 2010 sein Ergebnis erneut deutlich steigern. Der Jahresüberschuss vor Steuern erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal signifikant um 25,6 % auf 55,0 Mio. Euro. Mit einem Betriebsergebnis in Höhe von 53,4 Mio. Euro erreichte die Bank das hohe Niveau des Vergleichsquartals 2009 (54,0 Mio. Euro).

Die Strategie der Bank hat sich auch im 225. Jahr ihres Bestehens weiter bewährt: HSBC Trinkaus setzt auf nachhaltige Kundenbeziehungen, verfolgt ein konservatives Risikomanagement und macht die Vorteile des globalen HSBC-Netzwerks gezielt für seine Kunden nutzbar. Das Geschäftsmodell ist unverändert klar auf die Zielgruppen "Vermögende Privatkunden", "Firmenkunden" und "Institutionelle Kunden" ausgerichtet und wird von einem risikobewussten Handel unterstützt. Die positive Entwicklung ist zudem auf eine Beruhigung an den Finanzmärkten zurückzuführen, da im ersten Quartal 2009 noch signifikante Abschreibungen auf Finanzanlagen zu verzeichnen waren.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Der Zinsüberschuss hat sich um 13,8 % auf 31,2 Mio. Euro erwartungsgemäß verringert (Vergleichsquartal 2009: 36,2 Mio. Euro). Die Kreditmargen sowie die Erträge aus Finanzanlagen stiegen an, während das Ergebnis im Einlagengeschäft aufgrund des historisch niedrigen Zinsniveaus sank.

Bei der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft ist ein Ertrag durch kleinere Auflösungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro zu verzeichnen. Dies ist ein Resultat des vorausschauenden und konservativen Kreditmanagements der Bank.

Im Provisionsgeschäft erreichte HSBC Trinkaus ein Ergebnis in Höhe von 87,1 Mio. Euro. Dies ist ein moderater Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (91,7 Mio. Euro), der vor allem auf die geringeren Margen im Devisenhandel zurückzuführen ist. Trotz weiterhin niedriger Transaktionszahlen im Wertpapiergeschäft konnte die Bank den Provisionsüberschuss in diesem Bereich sogar leicht steigern.

Das Handelsergebnis erhöhte sich um 75,3 % von 23,5 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 41,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen den Marktverwerfungen im ersten Quartal 2009 geschuldet, während im Berichtsquartal ein sehr solides Handelsergebnis ohne außergewöhnliche Sondereffekte erzielt wurde.

Das Sonstige Ergebnis liegt mit 3,9 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (8,7 Mio. Euro). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf Einmaleffekte im Vorjahr zurückzuführen.

Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um 9,8 % auf 112,4 Mio. Euro (Vorjahr: 102,3 Mio. Euro). Die Mitarbeiterzahl steigerte sich weiter, um die Wachstumsstrategie der Bank umzusetzen, zudem stiegen die Umlagen an. Die Aufwand-Ertrag-Relation befindet sich mit 67,4 % weiterhin innerhalb des Korridors von 65 % bis 70 %, der für das Geschäftsmodell einer Universalbank mit großer Produktbreite angemessen ist.

Bei den Finanzanlagen erreichte HSBC Trinkaus ein positives Ergebnis in Höhe von 3,2 Mio. Euro nach einem Verlust in Höhe von 13,8 Mio. Euro im Vorjahr. Der Vorjahreswert war vor allem auf Wertkorrekturen im Zusammenhang mit den Turbulenzen an den Kapitalmärkten zurückzuführen.

Mit 21,978 Mrd. Euro ist die Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresende 2009 um 17,3 % gestiegen. Mit rund 9,8 Mrd. Euro stellen die Kundeneinlagen weiterhin die Hauptrefinanzierungsquelle der Bank dar. Dies kann als klares Bekenntnis der Kunden zur soliden Geschäftspolitik der Bank gewertet werden. Einen wesentlichen Teil dieser Liquidität investiert HSBC Trinkaus in notenbankfähige Anleihen und Schuldscheindarlehen deutscher Bundesländer, die eine kurzfristige Liquiditätsschöpfung ermöglichen.

Die Eigenmittelquote ist mit 14,5 % nach 14,8 % am Jahresende unverändert gut, wobei hiervon 10,0 Prozentpunkte auf Kernkapital ohne hybride Kapitalbestandteile entfallen.

Geschäftssegmente

Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres konnte der Bereich Privatkunden seinen Vorsteuergewinn verbessern. Die Bereiche Firmenkunden, Institutionelle Kunden und der Handel konnten ihre guten Vorjahresergebnisse nicht wiederholen. Die Abschwächung der Finanzmarktkrise hat sich besonders in dem Bewertungsergebnis der Liquiditätsanlagen als Teil des Handelsergebnisses und in den Finanzanlagen der Bank, die in den Zentralen Bereichen geführt werden, positiv niedergeschlagen.

Ausblick

HSBC Trinkaus ist bisher vor allem durch seine klare Kundenfokussierung und sein bewusst konservatives Risikomanagement wohlbehalten durch die Krise gekommen. Auch in Zukunft bleibt die Bank den bewährten Prinzipien ihrer Geschäftstätigkeit treu. Neben der Kontinuität in Strategie und Kundenbetreuung einer Privatbank gehört die internationale Leistungsfähigkeit durch die Einbindung in den HSBC-Verbund zu den wesentlichen Stärken des Hauses. Diesen strategischen Vorteil möchte HSBC Trinkaus als verlässliche Basis für einen beschleunigten Ausbau seiner Geschäfte im Rahmen einer Wachstumsstrategie nutzen. Der Kundenkreis und das Produktangebot der Bank sollen deutlich ausgeweitet werden. Im Geschäft mit vermögenden Privatkunden ist HSBC Trinkaus hervorragend aufgestellt, um neue Kunden zu gewinnen. Im Firmenkundengeschäft wird die Bank die Vorteile des globalen HSBC-Netzwerkes für Mittelstands- und Großkunden verstärkt nutzen, um ihren Marktanteil auszubauen. Für institutionelle Kunden bietet HSBC Trinkaus die Breite und Tiefe der globalen Handelsbücher für anspruchsvolle Transaktionen.

HSBC Trinkaus ist hervorragend positioniert für ein organisches Wachstum. Die Bank wird auch bei verschärften Eigenkapitalanforderungen ihr Kreditvolumen steigern können, ohne ihre Bonitätsstandards zu senken. HSBC Trinkaus wird dabei dem bewährten Grundsatz folgen, mit seinen Kunden zu wachsen, nicht mit seinen Risiken.

HSBC Trinkaus ist eine der führenden Privatbanken in Deutschland und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit 2.287 Mitarbeitern ist HSBC Trinkaus neben der Zentrale in Düsseldorf an sechs Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum weltweiten Netzwerk der HSBC-Gruppe. Bei einer Bilanzsumme von 22,0 Mrd. Euro und 100,8 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank mit einem zuletzt im Dezember 2009 bestätigten Fitch Rating von "AA" über das beste Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden. (Alle Angaben zum 31. März 2010)

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