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Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Die katho Nordrhein-Westfalen erhält Mittel zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

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Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) wird bei der Umsetzung ihrer Personalentwicklungsstrategie gefördert. Dazu erhält sie 3,2 Millionen Euro aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „FH-Personal“. Ziel des strategischen Konzepts ist es, neben der Förderung und Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses Schwerpunktprofessuren zu schaffen.

Die Professor_innen-Laufbahn deutlich attraktiver gestalten und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern – dies sind die zwei bedeutenden Faktoren in der „Personalentwicklungsstrategie für Wissenschaft und Innovation (WIN)“ der katho. Unterstützt wird sie bei der Umsetzung ihres strategischen Konzepts aus Mitteln der Förderlinie „FH-Personal“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – und zwar in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Damit erhält sie als eine von zwölf nordrhein-westfälischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) Fördermittel durch das Bund-Länder-Programm. „Mit diesem Programm setzen Bund und Länder ein wichtiges Zeichen zur Stärkung der angewandten Forschung und dem Transfer an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Wissenschafts- und Innovationssysteme“, sagt Rektor Prof. Dr. Hans Hobelsberger.

Das Personalentwicklungskonzept der katho verfolgt zum einen das Ziel, die Qualifikation geeigneten professoralen Nachwuchses in den eigenen, teilweise sehr jungen akademischen Disziplinen wie Sozialarbeitswissenschaft oder Pflege- und Hebammenwissenschaft zu fördern beziehungsweise zu unterstützen. Zum anderen soll die Attraktivität der professoralen Laufbahn gesteigert sowie die Sichtbarkeit einer Professur als Werdegangsoption erhöht werden. „Um die wissenschaftliche Laufbahn an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wie der katho zu verbessern, bietet ‚FH-Personal‘ eine willkommene Unterstützung“, so Hobelsberger. Für die katho geht es dabei nicht allein um nachhaltige Lösungen für die Personalgewinnung und -qualifizierung. „Wir möchten zudem und vor allem durch die Kooperation mit Partnern Synergieeffekte für Lehre, Forschung und Transfer erzielen“, ergänzt Bernward Robrecht, Kanzler und Geschäftsführer der katho. Im Rahmen der einzelnen Maßnahmen kooperiert die katho mit dem Sozialdienst katholischer Männer (SKM), den Malteser Werken gemeinnützige GmbH und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Zusätzlich zu den Kooperationspartnern aus der Praxis arbeitet die katho bei allen Konzeptpunkten auch mit dem Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn zusammen.

Zur Umsetzung der Ziele beinhaltet die Personalentwicklungsstrategie der katho ein Drei-Säulen-Konzept: WIN_doctorate und WIN_experience sehen Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs vor. Zum einen wendet sich WIN_doctorate an Mitarbeiter_innen der kooperierenden Praxispartner, die sich in Form einer Promotion wissenschaftlich qualifizieren möchten. Zum anderen werden mit dem Programm WIN_experience Wissenschaftler_innen gefördert, denen die für die Berufung an einer HAW geforderte berufspraktische Erfahrung außerhalb des Hochschulbereichs fehlt.

Das Programm WIN_innovation sieht die Schaffung von Schwerpunktprofessuren mit durchschnittlich elf Semesterwochenstunden Lehrdeputat vor. Die Reduktion des Lehrdeputats erlaubt es, einen großen Anteil der Arbeitszeit auf spezielle Aufgabenschwerpunkte zu konzentrieren, etwa um Lehrinnovationen zu entwickeln, um Kooperationen anzubahnen und Transferbeziehungen zu intensivieren oder um Forschungsprojekte umzusetzen. „Darauf werden sich Professorinnen und Professoren in naher Zukunft bewerben können“, gibt Hobelsberger bekannt.

Die drei Maßnahmen – WIN_doctorate, WIN_experience und WIN_innovation – arbeiten eng verzahnt. Sie werden mit Mentoring-Programmen kombiniert und von den Querschnittsthemen Digitalisierung, hochschuleigenes Qualitätsmanagement sowie Gleichstellung und Diversity begleitet. „Unsere Hochschule möchte mit der Umsetzung dieser Maßnahmen stärker öffentlich auf ihre wissenschaftlichen Disziplinen aufmerksam machen und sich als weltoffenen, attraktiven Ort für eine wissenschaftliche Hochschullaufbahn empfehlen“, schließt der Rektor ab. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Förderung bei diesem Vorhaben unterstützt.“

Pressekontakt:

Stephanie Gorgs

T: 0221 7757-403

presse@katho-nrw.de

Über die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) ist mit über 5.100 Studierenden Deutschlands größte staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. Träger der 1971 gegründeten Hochschule sind die fünf (Erz-)Bistümer in NRW, refinanziert wird sie zum überwiegenden Teil vom Land. 123 hauptamtlich Lehrende und 279 Lehrbeauftragte unterrichten und forschen in Aachen, Köln, Münster und Paderborn in den Arbeitsgebieten Soziales, Gesundheit und Religionspädagogik. Deutschlandweit ist sie mit ca. 2.500 Studienplätzen die größte Anbieterin für den Studiengang Soziale Arbeit. Die katho ist renommiert in der Forschung von Pflege und Versorgung, Soziale Innovation, Sucht und Suchtprävention, Gesundheit und Soziale Psychiatrie, Gender und Transkulturalität, Bildung und Diversity, Alter und Behinderung, Inklusion und Teilhabe, Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit sowie pastorale Praxisforschung. Die katho kooperiert mit internationalen Universitäten und Praxiseinrichtungen in 37 Ländern.
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