Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Helios Gesundheit mehr verpassen.

Helios Gesundheit

Das Helios Klinikum Berlin-Buch begrüßt Dr. med. Sebastian Hentsch als neuen Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und stärkt Endometriose-Schwerpunkt

Das Helios Klinikum Berlin-Buch begrüßt Dr. med. Sebastian Hentsch als neuen Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und stärkt Endometriose-Schwerpunkt
  • Bild-Infos
  • Download

Ein Dokument

Das Helios Klinikum Berlin-Buch begrüßt Dr. med. Sebastian Hentsch als neuen Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und stärkt Endometriose-Schwerpunkt

Berlin-Buch. Dr. med. Sebastian Hentsch tritt zum 01. Oktober 2026 den Posten als Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Klinikum Berlin-Buch an. Der erfahrene Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für Gynäkologische Onkologie ist zusätzlich auf die Bereiche Endometriose und Urogynäkologie spezialisiert. Insbesondere für Endometriose-Patientinnen hat er am Klinikum in Berlin-Buch große Pläne.

Dr. med. Sebastian Hentsch übernimmt zum 01. Oktober 2026 die Chefärztliche Leitung der beiden Fachbereiche Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Klinikum Berlin-Buch von Dr. med. Annette Isbruch, kommissarische Leitung der Geburtshilfe, und Dr. med. Christine Mau, kommissarische Leitung der Gynäkologie und Leiterin des Brustzentrums. Zuletzt war Dr. med. Hentsch als Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik in Düsseldorf tätig. Sowohl auf den Bereich der Urogynäkologie als auch der Endometriose ist er spezialisiert. In Buch betreut er fortan zwei große, modern ausgerichtete Fachbereiche mit kompetenten und erfahrenen Teams, die Patientinnen und werdende Mütter medizinisch auf höchstem Niveau betreuen. Bald nach seinem Antritt als Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe sollen auch die zwei neuen Kreißsäle im Helios Klinikum Berlin-Buch eröffnet werden.

„Ich freue mich, unsere Patientinnen gemeinsam mit meinen Kolleg:innen vertrauensvoll und professionell zu betreuen. Sowohl die Gynäkologie als auch die Geburtshilfe sind für Frauen wichtige Anlaufpunkte, wenn es um sensible und emotionale Themen wie die gynäkologische Gesundheit, Familienplanung und Geburt geht. Ich bin mir der Verantwortung, die meine Teams und ich dahingehend tragen, überaus bewusst und trete meinen neuen Posten mit großer Motivation an. Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist ein renommierter Standort, an dem ich meine Erfahrung und meine Qualifikationen optimal einsetzen und somit zur weiterhin positiven Entwicklung der Fachbereiche beitragen kann“, äußert sich Dr. med. Hentsch.

Dr. med. Hentsch absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig und erlangte seine Approbation an der Universitätsfrauenklinik Leipzig. Er promovierte in den Bereichen Pädiatrie und Neonatologie. Seine Facharztausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe absolvierte er ebenfalls an der Universitätsfrauenklinik Leipzig. Im Anschluss daran war er zunächst als Oberarzt, dann als Leitender Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf tätig. Nach weiteren Stationen als Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Städtischen Klinikum Solingen sowie als Spezialist für Gynäkologische Onkologie für den Ärzte Ohne Grenzen e.V. in Malawi, übernahm er als Oberarzt am Düsseldorfer Universitätsfrauenklinikum zusätzlich die Koordination des Endometriosezentrums sowie die Leitung des Beckenbodenzentrums. Darüber hinaus hat er Erfahrung als Investigator und Subinvestigator zahlreicher medikamentöser und operativer Therapiestudien und engagiert sich ehrenamtlich als Gynäkologischer Onkologe im internationalen Online-Tumorboard des Camfomedics e.V. mit dem Baptist Hospital in Mbingu, Kamerun.

Dr. med. Sebastian Hentsch betreute am Düsseldorfer Universitätsfrauenklinikum über die vergangenen vier Jahre die Endometrioseambulanz zur interdisziplinären Versorgung von Endometriosepatientinnen. Er besitzt die "Spezielle Qualifikation der Stiftung Endometrioseforschung und der Europäischen Endometrioseliga" und hat seit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der operativen, insbesondere minimal-invasiven, Behandlung der Endometriose. Die Wichtigkeit einer interdisziplinären und umfassenden Betreuung von Endometriose-Patientinnen ordnet er wie folgt ein: „Endometriose ist eine häufige Erkrankung auch junger Frauen, welche insbesondere, aber nicht nur, durch chronische Schmerzen die Lebensqualität nicht weniger Patientinnen stark einschränkt. Im Alltag der gynäkologischen Versorgung, ob im Krankenhaus oder der frauenärztlichen Praxis, bleibt oft nur wenig Zeit, auf die komplexen Beschwerdebilder und Bedürfnisse der Endometriosepatientinnen ausreichend einzugehen. Dabei ist die Operation meist nur ein Baustein der Endometriosetherapie. Wichtigste Stütze ist die hormonelle und medikamentöse Therapie. Gelegentlich müssen auch psychosomatische und schmerztherapeutische Konzepte verfolgt und von Lebensstil-ändernden Maßnahmen flankiert werden. Auch eine Adressierung von Familienplanung und Kinderwunsch gehören zur ganzheitlichen Betreuung bei Endometriose.“

Am Helios Klinikum Berlin-Buch soll unter seiner Leitung ein umfassendes ambulantes und stationäres Angebot für Frauen mit Endometrioseverdacht oder diagnostizierter Endometriose geschaffen werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Chirurgie, Urologie, Schmerztherapie und Psychosomatik sowie mit Kinderwunschzentren und Netzwerken wie FertiPROTEKT wird eine ganzheitliche und leitliniengerechte Versorgung ermöglichen. Dies ist auch für Patientinnen des Brustzentrums, des gynäkologischen Krebszentrums und des Onkologischen Zentrums von besonderer Bedeutung. So kann dazu beigetragen werden, die Chancen auf einen späteren Kinderwunsch nach einer onkologischen oder operativen Endometriosetherapie bestmöglich zu erhalten.

„Mit Dr. med. Hentsch konnten wir einen erfahrenen Experten für Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie insbesondere zu Endometriose gewinnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind uns sicher, dass er dank seiner Spezialisierungen, seiner nationalen sowie internationalen Erfahrung und seiner weitreichenden Expertise innovative Impulse setzen und die Zusammenarbeit beider Fachbereiche gewinnbringend intensivieren wird. Wir möchten unseren Patientinnen mit gynäkologischen Anliegen oder Beschwerden sowie werdenden Müttern stets vertrauensvoll begegnen und ihnen zugleich das komplette Spektrum an Beratungs- und Behandlungsverfahren zur Verfügung stellen. Mit Dr. med. Hentsch haben wir dafür einen kompetenten Spezialisten gefunden. Herzlich willkommen in Buch“, begrüßt auch Prof. Dr. med. Henning T. Baberg, Ärztlicher Direktor des Helios Klinikums Berlin-Buch, den neuen Kollegen.

Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in mehr als 60 Kliniken, Instituten und spezialisierten Zentren sowie einem Notfallzentrum mit Hubschrauberlandeplatz. Jährlich werden hier mehr als 55.000 stationäre und über 144.000 ambulante Patienten mit hohem medizinischem und pflegerischem Standard in Diagnostik und Therapie fachübergreifend behandelt, insbesondere in interdisziplinären Zentren wie z.B. im Brustzentrum, Darmzentrum, Hauttumorzentrum, Perinatalzentrum, der Stroke Unit und in der Chest Pain Unit. Die Klinik ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als „Klinik für Diabetiker geeignet DDG“ zertifiziert. Zudem ist die Gefäßmedizin in Berlin-Buch dreifach durch die Fachgesellschaften der DGG (Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin), der DGA (deutsche Gesellschaft für Angiologie) und der DEGIR (deutsche Gesellschaft für interventionelle Radiologie) als Gefäßzentrum zertifiziert. Gelegen mitten in Berlin-Brandenburg, im grünen Nordosten Berlins in Pankow und in unmittelbarer Nähe zum Barnim, ist das Klinikum mit der S-Bahn (S 2) und Buslinie 893 oder per Auto (ca. 20 km vom Brandenburger Tor entfernt) direkt zu erreichen.

Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Sophia Marie Schröder

Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation

Telefon: (030) 9401-15537

E-Mail: presse.buch@helios-gesundheit.de