Jugendliche mit dem Bergwaldprojekt im Einsatz für eine naturnahe Waldentwicklung – Stiftung ZukunftSpenden fördert die Projektwoche mit 10.000 Euro
Vom 21. bis 26. Juni waren 13 Schüler*innen des St. Afra Gymnasiums und eine Lehrkraft aus Meißen im Rahmen der Bergwaldprojekt-Waldschule im Zukunftswald Unterschönau im Einsatz. Die Teilnehmenden pflegten artenreiche Wiesen, bauten Hordergatter zum Schutz vor Wildverbiss auf und führten Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen durch. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Gefördert wird der Einsatz von der Stiftung ZukunftSpenden mit 10.000 Euro.
Jugendliche mit dem Bergwaldprojekt im Einsatz für eine naturnahe Waldentwicklung – Stiftung ZukunftSpenden fördert die Projektwoche mit 10.000 Euro
Höchberg / Radebeul / Steinbach-Hallenberg, 26.06.2026
Vom 21. bis 26. Juni waren 13 Schüler*innen des St. Afra Gymnasiums und eine Lehrkraft aus Meißen im Rahmen der Bergwaldprojekt-Waldschule im Zukunftswald Unterschönau im Einsatz. Die Teilnehmenden pflegten artenreiche Wiesen, bauten Hordergatter zum Schutz vor Wildverbiss auf und führten Borkenkäferbekämpfungsmaßnahmen durch. Ziele des Einsatzes sind, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Gefördert wird der Einsatz von der Stiftung ZukunftSpenden mit 10.000 Euro.
Die großflächigen Waldverluste in Deutschland zeigen, wie empfindlich vor allem naturfern bewirtschaftete Wälder auf die Klimakrise reagieren. Das gemeinschaftliche Projekt Zukunftswald Unterschönau der Umweltstiftung Greenpeace und des Bergwaldprojekts e.V. hat das Ziel, den degradierten Wald, der ab 2020 in Thüringen von den beiden Organisationen erworben wurde, nach Leitlinien der naturnahen Waldnutzung zu entwickeln. Damit werden eine ökologische Gesundung und ökonomische Aufwertung des Waldes angestrebt. Interessierten Waldbesitzer*innen, der Fachwelt und einer breiten Öffentlichkeit sollen so die Vorteile dieser nachhaltigen Wirtschaftsweise aufgezeigt und ein gesellschaftlicher Mehrwert durch die Erhaltung und Wiederherstellung der Ökosystemleistungen generiert werden. Der Zukunftswald Unterschönau umfasst eine arrondierte Waldfläche von 280 ha im Mittleren Thüringer Wald.
Jugendliche im Einsatz für den Zukunftswald Unterschönau
Unter der Anleitung von Projektleiter Felix Martinmaas (Bergwaldprojekt e.V.) haben 13 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren im Zukunftswald Unterschönau eine Woche lang Hordengatter gebaut und aufgestellt, um zuvor gepflanzte Bäume vor Wildverbiss zu schützen und deren Aufwachsen zu garantieren. Damit wird die naturnahe Waldentwicklung vor Ort gefördert. Die Teilnehmenden haben außerdem artenreiche Wiesen gepflegt und damit die Artenvielfalt gefördert sowie einzelne, durch den Borkenkäfer geschädigte Fichten gefällt. Darüber hinaus haben sie das anfallende Käferholz entastet und entrindet, um eine verstärkte Ausbreitung der Schadinsekten einzudämmen.
Die Einsatzwoche wurde von Bildungsarbeit begleitet und dadurch u. a. die durchgeführten Arbeiten in einen größeren Umwelt- und Nachhaltigkeitszusammenhang gesetzt. In jeder Bergwaldprojekt-Woche ist zudem eine Exkursion vorgesehen, bei der die vielfältigen Aspekte des Ökosystems vor Ort näher beleuchtet und seine Bedeutung und Bedrohung besser verständlich gemacht werden. Das konkrete Beispiel hilft dabei, die globalen ökologischen Krisen zu veranschaulichen.
Untergebracht wurden die Helfer*innen für die Woche in Holzbauwägen im Bergwald-Camp. Eine Köchin des Bergwaldprojekts kümmerte sich um die vegetarische, biologische und möglichst regionale und saisonale Verpflegung der Ehrenamtlichen.
Finanziell unterstützt wird die Einsatzwoche von der Stiftung ZukunftSpenden aus Radebeul in Sachsen mit insgesamt 10.000 Euro. Jörg Müller, Vorstand der Stiftung ZukunftSpenden, über das Projekt: „Da der Schwerpunkt unserer Förderungen in der Kinder- und Jugendumweltbildung liegt, freuen wir uns sehr, die Bergwaldprojekt-Waldschule zu unterstützen. Hier gehen aktiver Umweltschutz, nachhaltiges Lernen fürs Leben und die Sensibilisierung der Teilnehmenden für Umweltthemen Hand in Hand.“
Felix Martinmaas vom Bergwaldprojekt ergänzt: „Die Teilnehmenden lernen bei ihrer Arbeit nicht nur die enorme Bedeutung von Wäldern u. a. für Klima und Biodiversität kennen, sondern entwickeln auch eine neue Beziehung zur Natur. Die in der Woche gemachte Erfahrung der Selbstwirksamkeit motiviert die Teilnehmenden oftmals auch darin, den eigenen Alltag naturverträglicher und damit zukunftsfähiger zu gestalten. Somit decken wir verschiedene Ebenen der Bildung für nachhaltige Entwicklung ab.“
Stiftung ZukunftSpenden
Die Stiftung ZukunftSpenden engagiert sich bei ihrer Projektförderung insbesondere für Bildung und Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für Klima-, Umwelt- und Naturschutz. Im Jahr 2025 wurde bereits eine Waldschulwoche des Bergwaldprojekts von der Stiftung ZukunftSpenden mit 10.000 Euro gefördert, 2026 fördert ZukunftSpenden als sächsische Stiftung gezielt eine Waldschulwoche mit dem St. Afra Gymnasium aus dem sächsischen Meißen mit 10.000 Euro und die Jugendwoche des Bergwaldprojekts mit 15.000 Euro.
Damit setzt sich die 2023 gegründete Stiftung ZukunftSpenden aktiv für den Erhalt und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume ein. Die geförderten Projekte tragen dazu bei, grüne Wälder, saubere Seen, Flüsse und Meere, eine intakte Bergwelt sowie artenreiche Ökosysteme zu bewahren – für uns und für kommende Generationen. https://www.zukunftspenden.org/
Bergwaldprojekt e.V.
Das Bergwaldprojekt organisiert seit mehr als 35 Jahren Freiwilligeneinsätze im Wald, Moor und in Offenlandschaften. 2026 bringt der Verein mit seinen Einsatzwochen in Deutschland ca. 5.000 Freiwillige in die Natur. Dazu finden mehr als 170 Projektwochen an gut 90 verschiedenen Standorten in allen Regionen Deutschlands statt. Ziele der Arbeitseinsätze sind, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme wiederherzustellen und zu stabilisieren, den beteiligten Freiwilligen die Bedeutung und Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und daran mitzuarbeiten, unsere Lebens- und Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten. Der Verein finanziert seine Arbeit größtenteils aus Spenden. Dieses Jahr finden zudem 20 einzelne Einsatztage in ganz Deutschland statt, an denen standortheimische Bäume gepflanzt werden.
Das Bergwaldprojekt ist für den Einsatz der letzten Jahrzehnte mit mehr als 50.000 Freiwilligen vom Bundesamt für Naturschutz als UN-Dekade-Projekt zur Wiederherstellung der Ökosysteme ausgezeichnet.
Pressekontakt:
Jörg Müller Vorstand Stiftung ZukunftSpenden Tel. 0351 312 567 37 E-Mail: joerg@zukunftspenden.org
Lena Gärtner Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Bergwaldprojekt e.V. E-Mail: lg@bergwaldprojekt.de Telefon: 0931 991 220 11
Ein Pressebild zum Einsatz können Sie hier herunterladen.
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