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"Vertrauen entsteht nicht durch Slogans": Über den Tourismus in Jerusalem

"Vertrauen entsteht nicht durch Slogans": Über den Tourismus in Jerusalem
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„Vertrauen entsteht nicht durch Slogans, sondern durch Transparenz und Präsenz“

Ohad Roth, Director Incoming Tourismus Jerusalem über den Tourismus in der Stadt

Jerusalem/Frankfurt am Main, 17. Februar 2026. Der Tourismus in Jerusalem erholt sich spürbar. 2025 brachte die deutliche Rückkehr internationaler Gäste, deren Zahl kontinuierlich steigt. Neue und ausgebaute Flugverbindungen aus Deutschland und weiteren wichtigen europäischen Märkten verbessern die Erreichbarkeit erheblich. Auch bei Reiseveranstaltern wächst das Vertrauen: Aus ersten Anfragen werden wieder konkrete Planungen und feste Kontingentvereinbarungen. Vor Ort präsentiert sich Jerusalem lebendig und energiegeladen: Sehenswürdigkeiten, Museen und Märkte sind in vollem Betrieb, Investitionen in Hotellerie und Gastronomie erweitern das Angebot. Gleichzeitig setzt die Destination auf Transparenz, enge Partnerschaften und Planungssicherheit – zentrale Faktoren insbesondere für den deutschen Markt. Ohad Roth, Director Incoming Tourism Jerusalem, spricht im Interview über die aktuelle Lage in der Stadt, neue Infrastrukturprojekte und warum 2026 aus seiner Sicht zum Jahr nachhaltigen Wachstums werden könnte.

Der Tourismus in Jerusalem erholt sich spürbar: Wo steht die Stadt heute?

Nach der Resilienz und des Durchhaltens im Jahr 2024 wuchs das internationale Interesse an Jerusalem spürbar. Zwar haben wir das Rekordniveau von 2019 noch nicht erreicht, doch der Aufwärtstrend ist eindeutig. Wir beobachten eine deutliche Verschiebung vom sogenannten „Solidaritätstourismus“ hin zu klassischen Segmenten wie Kultur-, Freizeit- und Glaubenstourismus. Jerusalem bleibt das touristische Herz Israels und die Rückkehr europäischer und nordamerikanischer Gruppen ist ein klares Zeichen des gewachsenen Vertrauens in die Destination.

Wie ist die aktuelle Lage vor Ort dar?

Jerusalem war in den vergangenen zweieinhalb Jahren ruhig. Besucher fühlten sich zu keinem Zeitpunkt bedroht. Heute ist der Alltag von einer außergewöhnlichen Energie geprägt: Die Straßen sind belebt, die Geschäfte gut besucht, und der Mahane-Yehuda-Markt ist so lebendig wie eh und je. Cafés, Museen und heilige Stätten sind regulär geöffnet. Es gibt eine sichtbare Sicherheitspräsenz, jedoch nicht stärker als zuvor. Sie wirkt vielmehr beruhigend und begleitet das öffentliche Leben. Viele Gäste sagen uns: „Die Realität vor Ort ist deutlich ruhiger und einladender, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.“

Welche Rolle spielt der deutsche Markt?

Der deutsche Markt ist für uns von großer Bedeutung, gerade wegen seines starken Fokus auf Planungssicherheit und Stabilität. Wir sehen positive Signale durch Fluggesellschaften wie Lufthansa, Condor und Ryanair, die eine wichtige Brücke nach Israel darstellen. Für Herbst/Winter 2026 stellen wir fest, dass deutsche Veranstalter von vorsichtigen Anfragen wieder zu konkreten Kontingentplanungen übergehen. Es gibt eine aufgestaute Nachfrage nach der kulturellen und historischen Tiefe Jerusalems. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit unseren Partnern in Deutschland zusammen, um Transparenz zu schaffen und die notwendige Planungssicherheit zu gewährleisten.

Welche Produkte sind besonders gefragt?

Der Glaubenstourismus bleibt ein zentrales Fundament, doch 2026 erleben wir einen deutlichen Trend hin zu erlebnisorientierten und hochwertigen Boutique-Angeboten. Das neu gestaltete Tower of David Museum setzt mit moderner Technologie neue Maßstäbe als „Tor zur Altstadt“. Zudem wächst das Segment „Kulinarik & Wein“ stark. Jerusalems Gastronomieszene ist international auf höchstem Niveau. Auch das Thema „Urban Nature“ gewinnt an Bedeutung: Der Jerusalem Trail und die grünen Gürtel rund um die Stadt verbinden Geschichte mit Naturerlebnis und sprechen besonders nachhaltigkeitsorientierte Reisende an. Das Besondere an Jerusalem ist, egal aus welchem Grund man kommt, ob als Pilger oder Genussreisender, man erlebt immer beides: eine spirituelle sowie auch eine kulinarische und kulturelle Dimension.

Welche neuen Entwicklungen sind für 2026 relevant?

Die Stadt hat sich auch in den ruhigeren Jahren weiterentwickelt. Internationale Veranstalter profitieren 2026 von einem erweiterten Hotelangebot, darunter neue Boutique-Häuser wie das Nucha Hotel der Leonardo Hotelgruppe und das Luxushotel Intercontinental Jerusalem, das im Frühjahr im Stadtzentrum eröffnen soll. Investitionen in das Museum of Tolerance und neue Besucherzentren in der City of David schaffen moderne, leistungsfähige Kapazitäten für Leisure-Gruppen und auch für das MICE-Segment. Jerusalem ist heute zugänglicher, moderner und technologisch besser aufgestellt denn je.

Wie stärken Sie das Vertrauen internationaler Partner?

Vertrauen entsteht nicht durch Slogans, sondern durch Transparenz und Präsenz. Unsere Strategie basiert auf Offenheit: Wir organisieren regelmäßig Info-Reisen, damit Partner sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen können. Unser Ziel ist es nicht nur, Jerusalem zu verkaufen, sondern gemeinsam mit Veranstaltern sicherzustellen, dass ihre Gäste sich vom ersten Moment an sicher, inspiriert und gut betreut fühlen.

Weitere Informationen unter: https://www.itraveljerusalem.com/

Bildematerial erhalten Sie unter https://media.itraveljerusalem.com/login (Registrierung erforderlich)

Über iTravelJerusalem:

iTravelJerusalem.com wurde von der Jerusalem Development Authority (JDA) gegründet und ist ein Projekt, um den Tourismus in Jerusalem zu fördern. Die JDA arbeitet in Partnerschaft mit der israelischen Regierung und der Gemeinde Jerusalem daran, die Tourismusindustrie Jerusalems als Stimulator für das langfristige Wachstum der Stadt zu entwickeln. Die JDA konzipiert zahlreiche Projekte, um Jerusalem als nationales und internationales Kulturziel für Touristen – insbesondere der jungen Generation – zu entwickeln und zu positionieren.

Pressekontakt Jerusalem Development Authority (JDA) :

c/o Global Communication Experts GmbH

Ulrike Hahn / Anne Masendorf

Hanauer Landstr. 184

60314 Frankfurt

Tel.: +49 69 17 53 71-064
E-Mail:  itraveljerusalem@gce-agency.com
Internet:  www.gce-agency.com
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