Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
PM Bundesstiftung Aufarbeitung: »Alles bleibt anders« 18. Geschichtsmesse diskutiert Transformationserfahrungen seit 1989/90
»Alles bleibt anders« 18. Geschichtsmesse diskutiert Transformationserfahrungen seit 1989/90
Berlin/Suhl, 23. Februar 2026 – Unter dem Titel „Alles bleibt anders. Transformationserfahrungen seit 1989/90“ veranstaltet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vom 26. bis 28. Februar 2026 die 18. Geschichtsmesse in Suhl. Die Veranstaltung widmet sich den andauernden Folgen der deutschen Einheit für Gesellschaft und Demokratie.
„Die Transformation ist kein abgeschlossener Prozess. Die Erfahrungen seit 1989/90 prägen unser gesellschaftliches Zusammenleben bis heute und stellen die demokratische Kultur immer wieder vor neue Herausforderungen“, erklärt Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung. „Die Geschichtsmesse bietet Raum, diese Entwicklungen differenziert zu diskutieren.“
Über 300 Vertreter von Gedenkstätten, Wissenschaftler und Bildungspraktiker reisen aus ganz Deutschland an, um auf dem Ringberg bei Suhl eigene Projekte zu präsentieren oder an den zahlreichen Vorträgen und Diskussionen teilzunehmen. Alles dreht sich um die Fragen, wie Transformationsprozesse unsere Gesellschaft, aber auch individuelle Biografien beeinflussen, wie sie sich in Medienbildern und der Erinnerungskultur niederschlagen und welche Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen bestehen. Zudem ist eine Exkursion der Teilnehmer zu ausgewählten Orten der Transformation in Suhl Teil des Tagungsprogramms.
Den Eröffnungsvortrag der Geschichtsmesse hält Basil Kerski, Präsident des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Der deutsch-polnische Politikwissenschaftler diskutiert am 26. Februar mit dem Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt zum Thema „Transformation als Chance für die Demokratie“.
Die Teilnahme als Tagesgast kann per Mail an geschichtsmesse@bundesstiftung-aufarbeitung.de angemeldet werden. Das Dreitages-Ticket kostet 150 Euro, Tagestickets 60 Euro (Donnerstag), 80 Euro (Freitag) und 40 Euro (Samstag), alles inklusive Verpflegung. Eine Übernachtung auf dem Ringberg ist nicht mehr möglich.
Presseakkreditierungen: kommunikation@bundesstiftung-aufarbeitung.de | 0151-61076155
Weitere Informationen: www.geschichtsmesse.de
Jonathan Harnisch
Pressereferent
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5 | 10117 Berlin | Tel. 030 / 31 98 95 225
j.harnisch@bundesstiftung-aufarbeitung.de | www.bundesstiftung-aufarbeitung.de | facebook.com/BundesstiftungAufarbeitung
Datenschutz: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/datenschutz
Unsere neue Ausstellung "Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR": bundesstiftung-aufarbeitung.de/dieSEDimAlltag