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28.06.2017 – 10:47

Ericsson GmbH

8. Ericsson Innovation Days am 28./29. Juni 2017
Von der Innovation zur Realität - Anwendungsfelder der 5G-Netztechnik in Aachener Eurolab live vorgeführt

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Düsseldorf/Aachen (ots)

   - Mehr als 300 Gäste zur 8. Auflage der Ericsson Innovation Days 
     im Aachener Eurolab erwartet
   - 5G-Anwendungsfelder wie die Fernsteuerung eines 
     Personenkraftwagens (PKW) und medizinische Operationen via 
     Fernzugriff demonstriert
   - Ericsson intensiviert Kooperation mit dem 5G Lab Germany an der 
     TU Dresden mit neuester Basisstation mit 5G-Kernnetz-Komponenten 

Anlässlich der 8. Auflage der Ericsson Innovation Days am 28. und 29. Juni öffnet das Eurolab in Aachen seine Tore. In diesem Jahr steht die neue Mobilfunk- und Netztechnologie 5G und deren zukünftigen Anwendungsfelder im Mittelpunkt. Neben einem von Aachen aus ferngesteuerten Personenkraftwagen (PKW) in Schweden demonstriert das Forscher-Team unter anderem auch eine medizinische Operation via Fernzugriff. Darüber hinaus hat Ericsson eine intensivierte Kooperation mit dem 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) mit der Lieferung einer neuesten Basisstation mit 5G-Kernnetz-Komponenten bekanntgegeben.

Zur Demonstration der neuesten Entwicklungen des Unternehmens haben sich auch dieses Jahr wieder mehr als 300 Gäste aus dem Kundenkreis von Ericsson sowie Vertreter aus Wissenschaft und Medien angemeldet. Unter dem Motto "Von der Innovation zur Realität" demonstrieren die Forscher des Entwicklungsstandortes zukünftige 5G-Nutzungsmöglichkeiten. "Mit unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Aachener Eurolab liefern wir einen wichtigen Beitrag zur 5G-Forschung in Deutschland und Europa", erklärt Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. "Da momentan die Prognosen zu 5G sehr weitreichend sind, war es uns bei den diesjährigen Innovation Days besonders wichtig, die zukünftig in der Realität abbildbaren Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen."

So können die Gäste in Aachen einen ferngesteuerten PKW auf einem Testgelände in Schweden annähernd in Echtzeit steuern. Hierbei sitzt der Fahrer in einem Cockpit und navigiert anhand eines Live-Streamings, das von Kameras am Fahrzeug übertragen wird. Angedacht ist es, solche Technologien beispielsweise in Logistikzentren einzusetzen und auf diesem Wege Gabelstapler zentral zu steuern. Ein weiterer Gedanke wäre die Nutzung der Technologie für einen zentralen Parkservice, bei dem entsprechend ausgerüstete Autos auf speziellen Parkplätzen von zentralen Servicekräften aus der Ferne eingeparkt werden könnten.

Eine weitere Möglichkeit die hohe Reaktionsgeschwindigkeit von 5G zu nutzen, sind Operationen via Fernzugriff. Hierzu demonstriert ein Chirurg des Londoner King´s College eine Nierentransplantation an einem Dummy via Fernzugriff. Hierbei führt ein Roboterarm die Operation aus, während der Chirurg das System via Virtual-Reality-Brille und Sensorhandschuh steuert.

Darüber hinaus hat Ericsson am Rande der Innovation Days eine intensivierte Kooperation mit dem 5G Lab Germany an der TU Dresden bekannt gegeben. In diesem Rahmen wurde eine der neuesten Basisstationen mit 5G-Kernnetz-Komponenten an das 5G Lab Germany ausgeliefert. In Zusammenhang mit dem in Aachen befindlichen 5G-Kernnetz können so schon heute wissenschaftliche Versuche mit verteilten Cloud-Architekturen und Network-Slicing-Funktionalitäten durchgeführt werden. "Wir freuen uns über die Möglichkeit in Ericssons Ende-zu-Ende 5G-Proof-of-Concept-Netz neue Tests durchführen zu können", erklärt Professor Frank Fitzek, Co-Coordinator des 5G Labs Germany. "Wenn die vielfältigen 5G-Anwendungsfelder, von der vernetzten Industrie bis zum autonomen Fahren, Realität werden und somit sichere Datenkommunikation noch wichtiger wird als heute, müssen wir dem Aufbau eines europäischen Netzes eine fundamentale Bedeutung beimessen."

Insbesondere mit Blick auf das Thema autonomes Fahren beziehungsweise auf vernetzte Mobilitätslösungen, erprobt Ericsson 5G-Technologien schon heute in der Live-Umgebung. Als Teil eines industrieübergreifenden Konsortiums betreibt Ericsson das Projekt 5G-ConnectedMobility. Gemeinsam betreiben die Partner auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" eine dedizierte Netzinfrastruktur in realer Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Weitere Informationen zu 5G-ConnectedMobility: www.5G-ConnectedMobility.com

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 111.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2016 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 23,5 Mrd. EUR (222,6 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson 2.000 Mitarbeiter an 11 Standorten - darunter rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Pressekontakt:

Pressekontakt Ericsson GmbH
Martin Ostermeier
- Leiter Externe Kommunikation Deutschland -
Prinzenallee 21, 40549 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 211 534 1157
eMail: ericsson.presse@ericsson.com
Twitter: https://twitter.com/Ericsson_GmbH
Website: www.ericsson.com

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