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Weltwassertag 22.03.2026: Hamburger Aid by Trade Foundation verbessert die Trinkwasserversorgung und Chancengleichheit für Mädchen in Afrika

Weltwassertag 22.03.2026: Hamburger Aid by Trade Foundation verbessert die Trinkwasserversorgung und Chancengleichheit für Mädchen in Afrika
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Hamburg, 18.3.2026. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich die vom Hamburger Ehrenbürger und Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto gegründete Aid by Trade Foundation für sauberes Trinkwasser in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Jährlich sind rund 4 Milliarden Menschen, die Hälfte der Weltbevölkerung, zumindest zeitweise von gravierender Wasserknappheit betroffen. Des Weiteren mangelt es etwa einem Drittel der Weltbevölkerung an sauberem Trinkwasser (vgl. UNESCO Weltwasserbericht 2025).

Die von Prof. Dr. Michael Otto gegründete Aid by Trade Foundation (AbTF) hat seit 2009 unter anderem mit dem Bau von über 200 Brunnen, 500 Latrinen sowie innovativen Bio-Sand Filtern für eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung von zehntausenden Menschen in den afrikanischen Anbaugebieten von Baumwolle gesorgt.

Die Projekte für sauberes Trinkwasser, die Verbesserung von Sanitär- und Hygienemaßnahmen sowie weitere Maßnahmen werden von der in Hamburg ansässigen Stiftung sowie Akteuren aus der Wirtschaft, darunter die Cotton made in Africa® (CmiA) verifizierten Baumwollgesellschaften in den Anbauregionen, finanziert, organisiert und durchgeführt.

„Where water flows, equality grows“ (Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung) ist das diesjährige Motto des Weltwassertages. Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation betont: „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser erfüllt nicht nur ein Grundrecht für alle Menschen, es ist auch unmittelbar mit dem Recht auf Bildung und Chancengleichheit gerade für Mädchen in Afrika verbunden.“

Während hierzulande die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser aus dem Wasserhahn eine Selbstverständlichkeit ist, ist die nächste Wasserquelle in Afrika südlich der Sahara oft Kilometer weit entfernt, der Weg dorthin mitunter gefährlich, die Wasserqualität mangelhaft. Die Folgen: Lebensbedrohliche Krankheiten. Darüber hinaus sind insbesondere Mädchen negativ betroffen, denn sie sind traditionellerweise für das Wasserholen in der Familie zuständig. Neben der körperlichen Last durch kilometerlange und beschwerliche Fußwege und schwere Wasserkanister, verpassen die Mädchen oftmals ihren Schulbesuch aufgrund dieser zeitintensiven Aufgabe. Diese Missstände zu beseitigen ist das Ziel der Aid by Trade Foundation, die sich mit dem Cotton made in Africa® Community Kooperationsprogramm (CCCP) für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Baumwollregionen engagiert. Zahlreiche Projekte wurden bereits verwirklicht.

Seit 2009 wurden über 200 Brunnen gebohrt und über 500 Latrinen gebaut, vielerorts ergänzt um die Durchführungen von WASH (Wasser, Sanitär- und Hygiene)-Schulungen. Auch rund 1.000 Bio-Sand-Filter zur Reinigung von verunreinigtem Wasser wurden installiert. Dadurch konnte die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in den ländlichen Gebieten verbessert werden. Allein im Jahr 2025 wurden knapp 30 Brunnenbohrungen durchgeführt - darunter 8 im Tschad, wo nun mehr als 12.000 Dorfbewohner*innen, davon die Hälfte Frauen, von einem verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser profitieren.

„Ein sehr wichtiger Aspekt unserer CCCP-Aktivitäten in den Anbaugebieten von Cotton made in Africa ist eine gesicherte und saubere Trinkwasserversorgung für die Menschen in den Dörfern“, sagt Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser erfüllt nicht nur ein Grundrecht für alle Menschen, es ist auch unmittelbar mit dem Recht auf Bildung und Chancengleichheit gerade für Mädchen in Afrika verbunden.” Indem die Aid by Trade Foundation die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser durch Brunnenbohrungen an zentralen Orten in Dörfern und an Schulen kombiniert mit Hygiene- und Sanitärschulungen forciert, trägt sie zum Gesundheitsschutz und zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei.

Finanziell ermöglicht und organisiert werden diese Aktivitäten durch die Aid by Trade Foundation. Ausgewählte Projekte können auch von Textilunternehmen und Modemarken, die Cotton made in Africa-Baumwolle einsetzen, unterstützt werden und sind immer an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert. Neben dem Zugang zu sauberem Trinkwasser fördern die CCCP-Projekte auch den Bau und die Ausstattung von Klassenzimmern, Schulkantinen und -Gärten, Schlafsäle für Mädchen, Gesundheitszentren, Solaranlagen sowie die Etablierung von Frauenclubs.

Pressekontakt

Christina Ben Bella, E-Mail:  christina.benbella@abt-foundation.org
Holger Diedrich, E-Mail:  holger.diedrich@abt-foundation.org
 Aid by Trade Foundation | Werner-Otto-Straße 13 b | 22197 Hamburg | Deutschland

Über Cotton made in Africa:

Die Initiative Cotton made in Africa® (CmiA) wurde 2005 unter dem Dach der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation (AbTF) gegründet. CmiA ist ein international anerkannter Standard für nachhaltig produzierte Baumwolle aus Afrika und vernetzt afrikanische Kleinbäuer*innen mit Handelsunternehmen und Modemarken entlang der globalen Textilwertschöpfungskette. Ziel der Initiative ist es, durch Handel, statt Spenden die Umwelt zu schützen und die Lebensbedingungen von rund einer Million Kleinbäuer*innen samt ihren Familien zu verbessern. Darüber hinaus profitieren auch die Beschäftigten der Entkörnungsfabriken von besseren Arbeitsbedingungen. Weitere Projekte in den Bereichen Schulbildung, Umweltschutz, Gesundheit und Förderung von Frauengruppen unterstützen bäuerliche Gemeinschaften bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Erfahren Sie mehr auf: cottonmadeinafrica.org.

Über die Aid by Trade Foundation:

Die Aid by Trade Foundation (AbTF) wurde 2005 von dem Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto gegründet und ist heute eine international renommierte und agierende Non-Profit-Organisation für nachhaltige Rohstoffe. Ihre Arbeit leistet einen entscheidenden und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Tieren sowie zum Schutz der Umwelt. Mit ihren verifizierten Rohstoffen Cotton made in Africa® (CmiA), Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic), Regenerative Cotton Standard® (RCS) und The Good Cashmere Standard® (GCS) setzt die Stiftung ihre Ziele in die Tat um. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch die Folgen des Klimawandels und Marktveränderungen an Kleinbäuer*innen und Textilunternehmen sind die Standards von grundlegender Bedeutung für ihre Resilienz und Zukunftsfähigkeit. Die Stiftung arbeitet in enger Kooperation mit Branchenexpert*innen, Tier- sowie Naturschutzspezialist*innen. Mehr Infos unter: www.aidbytrade.org