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Weltfrauentag: Cotton made in Africa stärkt Gleichstellung von Frauen durch gezielte Investitionen

Weltfrauentag: Cotton made in Africa stärkt Gleichstellung von Frauen durch gezielte Investitionen
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• "Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“ lautet das Motto des Weltfrauentags 2026.

• Laut Schätzungen der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) leisten 38% der landwirtschaftlichen Arbeit weltweit Frauen. Weniger als 15% besitzen Land.

• Die Aid by Trade Foundation fördert seit Jahren die wirtschaftliche und soziale Stellung von Frauen in Afrika durch gezielte Investitionen in Start-ups, Business-Trainings und Frauengesundheit.

Hamburg, 6. März 2026. Zum Weltfrauentag am 8. März – unter dem Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“ – unterstreicht die Aid by Trade Foundation (AbTF), die Cotton made in Africa® (CmiA) verantwortet, ihr seit Langem bestehendes und kontinuierliches Engagement zur Gleichstellung von Frauen in den afrikanischen Produktionsgebieten von Baumwolle.

Laut Schätzungen der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) könnte die Stärkung von Frauen in ländlichen Regionen durch gezielte Entwicklungsprogramme das Einkommen von 58 Millionen weiteren Menschen erhöhen und die Widerstandsfähigkeit für 235 Millionen Menschen stärken. Die strukturelle Benachteiligung von Frauen ist weltweit ein Hauptgrund für gesellschaftliche und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und vertanen Entwicklungschancen. Dies äußert sich in ungleichen Löhnen, eingeschränktem Zugang zu Ressourcen und Unterrepräsentation von Frauen in Entscheidungsprozessen.

Eine auf diese zentralen Punkte ausgerichtete Förderung von Frauen und Mädchen gehört daher zu den Grundpfeilern der Arbeit der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation. Im Cotton made in Africa Standard sind Kriterien zur Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau fest verankert. Dazu gehört ein gleichberechtigter Zugang zu Trainings, Ressourcen und Entscheidungsprozessen. Darüber hinaus werden für Baumwollbäuerinnen bei Cotton made in Africa durch gezielte Projekte langfristige Perspektiven geschaffen und die Eigenständigkeit der Frauen gesichert. Dieses geschieht gemeinsam mit Partnern im Rahmen des CmiA Community Kooperationsprogramms (CCCP). Die Projekte reichen über den Baumwollanbau hinaus: Kleinere Start-ups von Frauengruppen erhalten gezielte Förderung, kombiniert mit maßgeschneiderten Business-Trainings, um den Baumwollanbau ergänzende Einkommensquellen zu erschließen. Gleichzeitig werden die Dorfgemeinschaften für wichtige Themen wie die Frauengesundheit beispielsweise durch kreative Theaterstücke sensibilisiert – ein innovativer Ansatz, der Bewusstsein schafft und Tabus bricht. Durch das CmiA Community Kooperationsprogramm konnten bislang bereits über 100 Frauenclubs und weitere frauenspezifische Projekte gefördert werden.

„Es gehört zum Leitbild von Cotton made in Africa, dass wir uns für eine grundlegende Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Stellung von Frauen stark machen“, ist Alexandra Perschau, Head of Standards & Outreach der Aid by Trade Foundation, überzeugt. „Die Zukunftssicherung des Baumwollanbaus braucht gleiches Einkommen, gleichen Zugang zu Ressourcen und Produktionsmitteln, die Schaffung von ergänzenden Einkommensquellen speziell für Frauen sowie ihre aktive Beteiligung an Maßnahmen und Schulungen. Nur so ist eine resiliente Landwirtschaft denkbar.“

Pressekontakt

Christina Ben Bella, E-Mail:  christina.benbella@abt-foundation.org
Holger Diedrich, E-Mail:  holger.diedrich@abt-foundation.org
 Aid by Trade Foundation | Werner-Otto-Straße 13 b | 22197 Hamburg | Deutschland

Über Cotton made in Africa:

Die Initiative Cotton made in Africa® (CmiA) wurde 2005 unter dem Dach der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation (AbTF) gegründet. CmiA ist ein international anerkannter Standard für nachhaltig produzierte Baumwolle aus Afrika und vernetzt afrikanische Kleinbäuer*innen mit Handelsunternehmen und Modemarken entlang der globalen Textilwertschöpfungskette. Ziel der Initiative ist es, durch Handel, statt Spenden die Umwelt zu schützen und die Lebensbedingungen von rund einer Million Kleinbäuer*innen samt ihren Familien zu verbessern. Darüber hinaus profitieren auch die Beschäftigten der Entkörnungsfabriken von besseren Arbeitsbedingungen. Weitere Projekte in den Bereichen Schulbildung, Umweltschutz, Gesundheit und Förderung von Frauengruppen unterstützen bäuerliche Gemeinschaften bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Erfahren Sie mehr auf: cottonmadeinafrica.org.

Über die Aid by Trade Foundation:

Die Aid by Trade Foundation (AbTF) wurde 2005 von dem Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto gegründet und ist heute eine international renommierte und agierende Non-Profit-Organisation für nachhaltige Rohstoffe. Ihre Arbeit leistet einen entscheidenden und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Tieren sowie zum Schutz der Umwelt. Mit ihren verifizierten Rohstoffen Cotton made in Africa® (CmiA), Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic), Regenerative Cotton Standard® (RCS) und The Good Cashmere Standard® (GCS) setzt die Stiftung ihre Ziele in die Tat um. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch die Folgen des Klimawandels und Marktveränderungen an Kleinbäuer*innen und Textilunternehmen sind die Standards von grundlegender Bedeutung für ihre Resilienz und Zukunftsfähigkeit. Die Stiftung arbeitet in enger Kooperation mit Branchenexpert*innen, Tier- sowie Naturschutzspezialist*innen. Mehr Infos unter: www.aidbytrade.org