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Badenova-Pressemeldung: Windpark Linach erhält Genehmigung

Badenova-Pressemeldung: Windpark Linach erhält Genehmigung
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Windpark Linach erhält Genehmigung:

Grünes Licht für drei Windenergieanlagen auf der Linacher Höhe

Der Ausbau der regionalen Windkraft ist ein zentraler Baustein der Energie- und Wärmewende. Nun wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Windpark Linach erteilt. Das Gemeinschaftsprojekt von SIVENTIS, Badenova Erneuerbare und KWA Contracting umfasst drei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt. Mit dem Genehmigungsbescheid rückt die regionale Stromerzeugung aus Windkraft einen entscheidenden Schritt näher.

Freiburg, 12. August 2026 – Bereits vor vielen Jahren entstand im oberen Bregtal die Idee, die Potenziale der Windkraft für die regionale Energiewende zu nutzen. Aus diesem Impuls heraus entwickelte die Vöhrenbacher Projektentwicklerin SIVENTIS gemeinsam mit regionalen Partner:innen das Windprojekt auf der Linacher Höhe. Auch Badenova begleitete die Entwicklung frühzeitig.

Mit der nun vorliegenden Genehmigung erreicht das Projekt einen entscheidenden Meilenstein. Zahlreiche Fachgutachten und umfangreiche Untersuchungen bildeten die Grundlage für das Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig unterstützten die beteiligten Kommunen das Vorhaben und begleiteten die Ausweisung der Flächen im Rahmen der Regionalplanung.

„Die erteilte Genehmigung ist ein großer Erfolg für unser gesamtes Team und für die Region. Das Projekt wurde über viele Jahre hinweg mit viel Engagement, fachlicher Tiefe und großer Überzeugung entwickelt. Umso mehr freut es uns, dass wir jetzt den nächsten Schritt Richtung Umsetzung gehen können. So weit war das Projekt noch nie. Der Windpark wird einen sichtbaren Beitrag zur Energiewende vor Ort leisten“, sagt Benjamin Kienzler, Geschäftsführer der SIVENTIS.

Beitrag für Klimaschutz und Versorgungssicherheit

Auf der Linacher Höhe sind drei Windenergieanlagen des Typs E-175 des Herstellers Enercon mit einer Leistung von jeweils sieben Megawatt geplant. Zusammen sollen die Anlagen künftig rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Damit leistet der Windpark einen spürbaren Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die neu installierte Leistung entspricht in etwa dem Doppelten der derzeit im Landkreis installierten Windenergieleistung. Gleichzeitig wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Landkreis um rund zehn Prozent gesteigert. Gegenüber dem heutigen deutschen Strommix können durch den Windpark jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Darüber hinaus stärkt das Projekt die regionale und unabhängige Energieversorgung, reduziert die Abhängigkeit von Energieimporten und globalen Marktentwicklungen und trägt dazu bei, den Wirtschaftsstandort in der Region langfristig zu stärken.

„Der Windpark Linach zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Region für die erneuerbaren Energien vorhanden ist. Mit der Genehmigung schaffen wir die Grundlage dafür, den Anteil erneuerbarer Energien im Landkreis spürbar zu erhöhen und Menschen und Unternehmen mit stabilen, bezahlbaren und von äußeren Einflüssen unabhängigeren Preisen zu versorgen“, sagt Sebastian Schüßler, Leiter Projektentwicklung Windenergie bei Badenova Erneuerbare.

Starke Partnerschaft für die Region

Der Windpark Linach wird von der SIVENTIS Linach GmbH realisiert. Neben der Projektinitiatorin SIVENTIS aus Vöhrenbach sind daran Badenova Erneuerbare sowie die KWA Contracting AG beteiligt. Das Projekt steht beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit regionaler Akteur:innen. Bürger:innen aus dem oberen Bregtal, kommunale Partner:innen und erfahrene Energieunternehmen bündeln ihre Kompetenzen, um die Energiewende vor Ort aktiv voranzubringen.

Auch Jochen Link, Vorstand der KWA Contracting AG, sagt: „Die Genehmigung des Windparks Linach ist ein starkes Signal für den Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg – auch in geografisch anspruchsvollen Regionen. Gemeinsam mit den lokalen Partnern sind wir gut aufgestellt, um die weiteren Herausforderungen zu bewältigen und messbar zur notwendigen Transformation der Energieversorgung beizutragen.“

Nächste Schritte Richtung Umsetzung

Mit dem Genehmigungsbescheid beginnen nun die Vorbereitungen für die nächsten Projektphasen. Dazu gehören insbesondere die Teilnahme an den Ausschreibungen für die EEG-Vergütung sowie die weitere Planung der Umsetzung. Nachdem die energiepolitischen Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung festgelegt sind, wollen die Projektpartner:innen die nächsten Schritte für die Realisierung vorbereiten. Ziel ist es, den Windpark Linach zügig umzusetzen und damit einen weiteren wichtigen Beitrag für eine sichere, klimafreundliche und regionale Energieversorgung im Schwarzwald-Baar-Kreis zu leisten.

Aktuelle Informationen zum Baufortschritt veröffentlicht Badenova fortlaufend auf der Projektwebsite und im Projektnewsletter. Die Anmeldung hierfür erfolgt per E-Mail an wind@badenova.de mit dem Betreff „Aufnahme Verteiler Linach“, eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Beste Grüße,

Sinja Beringer
Unternehmenskommunikation
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Badenova AG & Co. KG
Tullastraße 61
79108 Freiburg im Breisgau
Telefon +49 761 279-2254
sinja.beringer@badenova.de
 B adenova.de

Über Badenova:
Mit klaren Ambitionen für die Energie- und Wärmewende blickt Badenova nach vorn: Bis 2035 möchte sie jährlich 1 Gigawatt grüne Stromleistung sowie 1 Terawattstunde grüne Wärme erzeugen. Rund 1.800 Mitarbeitende treiben diese Transformation mit hoher Umsetzungskraft in der Region und darüber hinaus voran. Badenova ist das größte regionale Energieversorgungsunternehmen in Südbaden und eine treibende Kraft der Energie- und Wärmewende. Mit Sitz in Freiburg im Breisgau gestaltet sie seit ihrer Gründung im Jahr 2001 die Transformation der Energieversorgung. Gemeinsam mit über 90 Städten und Gemeinden als kommunalen Anteilseignerinnen entwickelt Badenova zukunftsfähige Lösungen für eine sichere, klimafreundliche und leistungsfähige Energie- und Wärmeinfrastruktur. Unter ihrem Dach bündeln die Tochtergesellschaften Badenova Erneuerbare, Badenova Netze und Badenova Wärmeplus ihre Kompetenzen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfung. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Badenova einen Gewinn von 57 Millionen Euro und investierte gleichzeitig 177 Millionen Euro in den Ausbau und die Transformation der Energie- und Wärmeinfrastruktur.