Badenova-Pressemeldung: Windpark Sirnitz/Dreispitz - Großtransporte starten
Windpark Sirnitz/Dreispitz: Großtransporte starten – erste Rotorblätter treffen Ende Juli ein
Der Bau des Windparks Sirnitz/Dreispitz erreicht den nächsten Meilenstein: Ab Ende Juli werden die ersten Großbauteile für die fünf Windenergieanlagen angeliefert. Nach dem Umladen auf Spezialfahrzeuge beginnen Mitte August die Transporte zu den Anlagenstandorten. Entlang der Transportstrecken kommt es zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Badenova bittet Verkehrsteilnehmende um Verständnis.
Freiburg, 30. Juli 2026 – Nach Abschluss der Fundamentarbeiten beginnt am Windpark Sirnitz/Dreispitz die nächste Bauphase. In den kommenden Wochen werden die einzelnen Bauteile der fünf Windenergieanlagen angeliefert, zur Baustelle transportiert und dort montiert. Damit wächst der Windpark Schritt für Schritt sichtbar in die Höhe.
Anlieferung startet Ende Juli
Die Logistik für den Windpark beginnt bereits Ende Juli. In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli wird die erste Lieferung von drei Rotorblättern zur Umladefläche bei Niederweiler gebracht. In den folgenden Wochen treffen dort sowie an der zweiten Logistikfläche bei Wembach weitere Großbauteile wie Turmsegmente und Naben ein. Die Anlieferung erfolgt nachts per Schwertransport über die Autobahnen und das übergeordnete Straßennetz.
Von der Umladefläche zum Windpark
An den beiden Logistikflächen werden die besonders langen und schweren Bauteile auf sogenannte Selbstfahrer umgeladen. Diese Spezialfahrzeuge transportieren die Komponenten anschließend über die engen und kurvenreichen Straßen zu den einzelnen Anlagenstandorten im Windpark.
Der erste Rotorblatttransport von der Umladefläche zum Windpark ist für den 13. August vorgesehen. Die Fahrten erfolgen tagsüber über die L131 zwischen Oberweiler, Schweighof und dem Windpark. Während der Transporte werden einzelne Straßenabschnitte jeweils nur für die Dauer der Durchfahrt gesperrt. Zwischen Schweighof und dem Abzweig zur L130 muss die Straße während der Transporte vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung über das Münstertal ist eingerichtet. Witterungsbedingt können sich einzelne Transporttermine kurzfristig verschieben.
Parallel dazu werden die Turmsegmente über die Logistikfläche bei Wembach mit Selbstfahrern zum Windpark transportiert. Diese Fahrten finden überwiegend in den Abendstunden statt und erfordern ebenfalls zeitweise Sperrungen entlang der Strecke.
Wichtiger Beitrag zur regionalen Energiewende
Der Windpark Sirnitz/Dreispitz entsteht auf dem Höhenzug zwischen Müllheim und Sulzburg und umfasst fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-175. Mit einer Gesamtleistung von 35 Megawatt werden die Anlagen künftig voraussichtlich rund 71,5 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom pro Jahr erzeugen, rechnerisch genug für den Bedarf von rund 50.000 Menschen. Gleichzeitig werden jährlich rund 30.000 Tonnen CO₂ eingespart. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für die regionale Energiewende und stärkt die klimafreundliche Energieversorgung in Südbaden.
Aktuelle Informationen zum Baufortschritt veröffentlicht Badenova fortlaufend auf der Projektwebsite.
Interessierte können sich außerdem per E-Mail an erneuerbare@badenova.de mit dem Betreff „Aufnahme Verteiler Sirnitz“ in den Projektverteiler aufnehmen lassen, eine Abmeldung ist jederzeit möglich.
Beste Grüße, Sinja Beringer Unternehmenskommunikation Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Badenova AG & Co. KG Tullastraße 61 79108 Freiburg im Breisgau Telefon +49 761 279-2254 sinja.beringer@badenova.de B adenova.de
Über Badenova: Mit klaren Ambitionen für die Energie- und Wärmewende blickt Badenova nach vorn: Bis 2035 möchte sie jährlich 1 Gigawatt grüne Stromleistung sowie 1 Terawattstunde grüne Wärme erzeugen. Rund 1.800 Mitarbeitende treiben diese Transformation mit hoher Umsetzungskraft in der Region und darüber hinaus voran. Badenova ist das größte regionale Energieversorgungsunternehmen in Südbaden und eine treibende Kraft der Energie- und Wärmewende. Mit Sitz in Freiburg im Breisgau gestaltet sie seit ihrer Gründung im Jahr 2001 die Transformation der Energieversorgung. Gemeinsam mit über 90 Städten und Gemeinden als kommunalen Anteilseignerinnen entwickelt Badenova zukunftsfähige Lösungen für eine sichere, klimafreundliche und leistungsfähige Energie- und Wärmeinfrastruktur. Unter ihrem Dach bündeln die Tochtergesellschaften Badenova Erneuerbare, Badenova Netze und Badenova Wärmeplus ihre Kompetenzen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfung. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Badenova einen Gewinn von 57 Millionen Euro und investierte gleichzeitig 177 Millionen Euro in den Ausbau und die Transformation der Energie- und Wärmeinfrastruktur.