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EnBW Energie Baden-Württemberg AG

EnBW legt Regulierungsmodell für mehr Wettbewerb im Strommarkt vor

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Berlin (ots)

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) legt in der Debatte
um die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ein eigenes
Regulierungskonzept vor. Das Konzept zielt auf Wettbewerb in den
Stromnetzen bei gleichzeitiger Sicherung der Netzqualität. Das
EnBW-Modell löst damit Interessensgegensätze in der gegenwärtigen
Regulierungsdebatte auf. Als einer der wichtigsten Netzbetreiber in
Deutschland und gleichzeitig größter Netzeinkäufer vereint die EnBW
zwei Diskussionsperspektiven in ein und demselben Unternehmen und
sieht sich deshalb dafür prädestiniert, an diesem Punkt der
politischen Debatte die Initiative zu ergreifen.
Die Debatte um die Regulierung des Zugangs zu den Stromnetzen ist
derzeit von einem grundsätzlichen Widerspruch geprägt: Die
Stromkunden fordern eine Regulierung über strikte Preisvorgaben, um
ihre Energiekosten schnell und deutlich abzusenken. Im Gegenzug
verweisen die meisten Energieversorger auf negative Folgen für die
Versorgungssicherheit, weil ein zu starker Preisdruck notwendige
Investitionen in die Netzqualität verhindern könnte.
Die EnBW löst mit ihrem Konzept diesen Widerspruch zwischen
Wettbewerb und Versorgungssicherheit produktiv auf:
Das EnBW-Modell sorgt für Wettbewerb, weil die rund 900 deutschen
Netzbetreiber auf Basis ihrer individuellen Struktur- und Kostendaten
vom Regulierer vergleichbar gemacht werden. Ist diese
Vergleichbarkeit hergestellt, errechnet der Regulierer eine
Höchsteinnahmegrenze in den Netzen für jeden Netzbetreiber, die dann
als Obergrenze für zunächst fünf Jahre feststeht. Dabei werden die
strukturelle Besonderheiten (z.B. Besiedelungsdichte und
Landschaftsprofil) individuell berücksichtigt. Die Festschreibung für
fünf Jahre stellt einen Anreiz für die Netzbetreiber dar, ihren
Betrieb effizienter zu gestalten und Gewinne zu erzielen. Nach Ablauf
der fünf Jahre wird vom Regulierer eine neue Höchsteinnahmegrenze
errechnet, die dann aller Voraussicht nach unter dem früheren Wert
liegen wird. So sinken Durchleitungsentgelte und damit die
Stromkosten dauerhaft.
Das EnBW-Modell gewährleistet Versorgungssicherheit, weil die
Kosten der Netzbetreiber im oben genannten Vergleichsmodell
berücksichtigt werden. Auf diese Weise sind die für den Erhalt der
Netzqualität erforderlichen Investitionen Teil der Kalkulation.
Für das Funktionieren des EnBW-Modells ist zwingend erforderlich,
dass die Regulierungsbehörde (REGTP) über ausreichend bemessene
Handlungsbefugnisse verfügt. Nur so kann die Behörde den Markt
transparent machen und auf Entwicklungen reagieren. Die vom
Gesetzgeber derzeit vorgesehenen Handlungsbefugnisse für die REGTP
reichen dafür nicht aus und stoßen daher bei der EnBW auf Ablehnung.

Pressekontakt:

EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Unternehmenskommunikation
Durlacher Allee 93

76131 Karlsruhe
Tel: + 49 7 21/63-1 43 20
Fax: + 49 7 21/63-1 26 72
unternehmenskommunikation@enbw.com
www.enbw.com

Original-Content von: EnBW Energie Baden-Württemberg AG, übermittelt durch news aktuell

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