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BdSt NRW appelliert an Gemeinde Inden: Grundsteuererhöhung unbedingt vermeiden!

BdSt NRW appelliert an Gemeinde Inden: Grundsteuererhöhung unbedingt vermeiden!
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Die Gemeinde Inden will die Grundsteuer B auf 1.400 Prozentpunkte erhöhen. Der Bund der Steuerzahler NRW appelliert an den Bürgermeister und den Gemeinderat, nach Konsolidierungsmöglichkeiten zu suchen, um diese Erhöhung zu verhindern. Die Wohnkosten dürfen nicht weiter steigen.

Grundsteuererhöhung darf nur das letzte Mittel sein

BdSt NRW appelliert an Rat und Verwaltung von Inden, zunächst Sparmöglichkeiten auszunutzen

Der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW) sieht die geplante Erhöhung der Grundsteuer B in der Gemeinde Inden auf 1.400 Prozentpunkte mit großer Sorge. „Die Verträglichkeit der Abgaben für Bürger und örtliche Wirtschaft muss ein zentraler Maßstab kommunaler Finanzpolitik bleiben“, erklärt Rik Steinheuer, Vorsitzender des BdSt NRW.

Der BdSt NRW weiß um die schwierige finanzielle Lage vieler Kommunen. Inden steht zusätzlich vor den Herausforderungen des seit Jahren bekannten Strukturwandels. Deshalb setzt sich der Verband bei der Landespolitik dafür ein, dass die Kommunen eine bessere Finanzausstattung erhalten. Gleichzeitig sieht er die Städte und Gemeinden selbst in der Verantwortung, ihre Haushalte nachhaltig zu konsolidieren.

Nach Auffassung des BdSt NRW sollten Kommunen bei notwendigen Sparmaßnahmen frühzeitig die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. Beteiligungsformate oder so genannte Bürgerhaushalte könnten dazu beitragen, Einsparpotenziale zu finden und Entscheidungen transparenter zu machen. Offenheit von Politik und Verwaltung können zudem die Akzeptanz für notwendige Konsolidierungsmaßnahmen erhöhen. „Eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung gelingt nur, wenn Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gemeinsam an Lösungen arbeiten“, so Steinheuer.

Steinheuer erinnert daran, dass kommunale Steuern eine wichtige Signalwirkung haben. „Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten muss sorgfältig geprüft werden, ob Steuererhöhungen wirklich unvermeidbar sind“, sagt Steinheuer. „Die Wohnkosten erreichen in Nordrhein-Westfalen ohnehin schon Spitzenwerte. Sie dürfen nicht weiter steigen, sonst wird das Wohnen zu einem Luxusgut.“

Der BdSt NRW appelliert in einem Schreiben an den Bürgermeister und die Mitglieder des Gemeinderats in Inden:

  • Konsolidierungsmöglichkeiten im kommunalen Haushalt konsequent identifizieren und umsetzen
  • Die geplante deutliche Erhöhung der Grundsteuer B nochmals überdenken
  • Steuererhöhungen nur als letztes Mittel einsetzen und Hebesätze senken, sobald sich die Haushaltslage verbessert

Düsseldorf, den 6. März 2026

Über den Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW):
Der BdSt NRW ist seit 1949 die unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung der Steuerzahler in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband mit Sitz in Düsseldorf setzt sich dafür ein, die Steuer- und Abgabenlast auf ein faires Maß zu senken, Steuergeldverschwendung zu stoppen, Staatsverschuldung abzubauen und Bürokratie zu reduzieren. Finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, engagiert sich der BdSt NRW aktiv für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne der Bürger und Unternehmen. Mehr Informationen:  steuerzahler.de/nrw.
Kontakt:
Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e.V.
Pressestelle
Bärbel Hildebrand
Tel. 0211 99175-26, Fax: -50              
E-Mail:  hildebrand@steuerzahler-nrw.de
Sie finden die BdSt-Presseinformationen auch auf unserer Internetseite  www.steuerzahler.de/nrw und  www.facebook.com/steuerzahlernrw
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