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13.12.2017 – 11:00

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

Silvester ohne Handverletzungen
Handchirurgen fordern Umsicht beim Feuerwerk

Silvester ohne Handverletzungen / Handchirurgen fordern Umsicht beim Feuerwerk
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Berlin (ots)

Etwa 50 bis 60 schwere Handverletzungen werden in einer Silvesternacht in einem großstädtischen Krankenhaus behandelt. Deshalb rufen die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V. zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.

Von Unfällen betroffen sind zumeist junge Männer zwischen 15 und 30 Jahren, eine weitere Risikogruppe sind 50- bis 60-jährige Männer. Zu den häufigsten Verletzungen zählen tiefe Verbrennungen, abgetrennte Finger oder Fingerglieder. Die schwersten Folgen verursachen selbst "gebastelte" oder außerhalb des Fachhandels erworbene Böller.

Durch wiederherstellende Operationen können Handchirurgen viel erreichen und die Handfunktion so zumindest teilweise erhalten. Dennoch bleiben fast immer Beeinträchtigungen zurück. "Handverletzungen durch Böller sind oft so schwer, dass sie die Lebensqualität langfristig einschränken können", sagt Dr. Walter Schäfer, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Oberberg und Präsident der DGH. "Meist bleiben Einschränkungen beim Halten, Greifen oder dem Tastsinn der Hand zurück."

Zu Silvester rufen Handchirurgen, Orthopäden und Unfallchirurgen dazu auf, verantwortungsvoll mit Feuerwerkskörpern umzugehen. "Die wichtigste Regel lautet, Feuerwerkskörper ausschließlich im Fachhandel zu kaufen", warnt Prof. Dr. Joachim Windolf, Klinik für Unfall- und Handchirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Vizepräsident der DGOU. "Am besten sollten nur Feuerwerkskörper verwendet werden, die nicht in der Hand gezündet werden müssen. Dies gilt besonders, wenn Alkohol im Spiel ist."

Die Fachgesellschaften geben außerdem folgende Hinweise:

   - Die Gebrauchsanweisung von Feuerwerkskörpern sorgfältig lesen! 
     Außerdem auf das CE-Zeichen und die BAM-Prüfnummer (Bundesamt 
     für Materialprüfung) achten.
   - Feuerwerkskörper keinesfalls am Körper tragen! Am besten 
     verschlossen, in sicherem Abstand lagern.
   - Knaller und Böller sollten für Kinder und Jugendliche tabu sein!
     Jugendliche sind besonders oft von schweren Verletzungen durch 
     Feuerwerkskörper betroffen.
   - Nicht explodierte Böller nicht nochmal zünden, sondern 
     entsorgen! 

Weitere Informationen zum Thema Handverletzungen finden Interessierte auf der Website www.handexperten.com, welche die DGH im Rahmen der Kampagne "Deine Hand verdient Experten" anbietet. "Unser Ziel ist es, Patienten für die Erkrankungen und Verletzungen der Hand zu sensibilisieren", erläutert Prof. Jörg van Schoonhoven, Chefarzt der Klinik für Handchirurgie an der Herz- und Gefäß-Klinik Bad Neustadt und Generalsekretär der DGH. "Die Website informiert Patienten über Handverletzungen und unterstützt sie bei der Suche nach einem geeigneten Experten."

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e.V., Geschäftsstelle
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Tel. 030 / 340 6036 66, sekretariat@dg-h.de

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Susanne Herda/Swetlana Meier
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Tel. 030 / 340 60 36 06, presse@dgou.de

we care communications GmbH, Dana Kapsalis
Schauenburgerstraße 35, 20095 Hamburg
Tel. 040 / 756639-0, kapsalis@wecare-communciations.com

Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie, übermittelt durch news aktuell

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