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Feminist Futures II - 1200 Feminist*innen diskutieren Strategien für Solidarität statt rechter Spaltung - 25. bis 27.9., Ruhr-Uni-Bochum

Bochum (ots)

Was haben Kitas, Pflege, Gesundheitsversorgung und bezahlbares Wohnen mit demokratischer Teilhabe zu tun? Wie sehen solidarische Antworten auf gesellschaftliche Krisen aus, die Enttäuschung über 'die Politik' auffangen? Darüber diskutieren vom 25. bis 27.9. über 1200 Teilnehmer*innen aus 22 Ländern an der Ruhr-Uni-Bochum. Von den 60 internationalen und 100 deutschen Referent*innen möchten wir Ihnen beispielhaft diese drei für Interviews anbieten:

Luci Cavallero - Soziologin und Forscherin an der Universität von Buenos Aires/Argentinien, forscht zu den Zusammenhängen zwischen Verschuldung und geschlechtsspezifischer Gewalt. Mitglied der Ni Una Menos Bewegung gegen Femizide und Mitbegründerin des feministischen Kollektivs Movida Ciudad.

Firoozeh Farvardin - Feministische Aktivistin und politische Soziologin, die mit Fokus auf Iran und den Globalen Süden zu Autoritarismus und feministischen Gegenstrategien an der Universität Wien forscht. Gründungsmitglied von "Feminists4Jina", einem Netzwerk von Aktivist*innen, das solidarisch ist mit der Bewegung für Frauen, Leben und Freiheit im Iran. Redaktionsmitglied des "Feminist Theory Journal".

Lía Membrillo - stellvertretende Leiterin für Weiterbildung und Senior*innen im Ministerium für Soziales und Gleichstellung von Mexiko Stadt. Verantwortlich für die öffentlichen Sorgezentren UTOPIAS der Regierung Clara Brugada.

Die Internationale Konferenz "Feminist Futures II: Feministisch vergesellschaften" bringt innovative Beispiele aus aller Welt mit lokalen Initiativen zusammen. Gesucht werden Wege zu einer solidarischen Gesellschaft, in der Sorgearbeit nicht länger Privatsache (meist von Frauen) oder lukratives Geschäftsfeld ist. Denn: Wo Menschen ihren Alltag und ihr Lebensumfeld gemeinsam gestalten, entstehen Solidarität und Vertrauen - und damit ein Gegenmodell zu Isolation, Angst und Ausgrenzung, die rechte Antworten auf soziale Probleme befördern.

Eine Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Marie Jahoda Center for International Gender Studies.

Pressekontakte vor Ort:

Dr. Julia Killet · Julia.Killet@rosalux.org · +49(0)173-6651044

Dr. Barbara Fried · Barbara.Fried@rosalux.org · +49(0)170-7535779

Pressekontakt:

Jannine Elaine Hamilton
Mobil +49-173-6096103
jannine.hamilton@rosalux.org

Original-Content von: Rosa-Luxemburg-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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