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AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Emely Knorr MdL: Durchbezahlung von Referendaren offenbart Führungschaos im Kultusministerium

Emely Knorr MdL: Durchbezahlung von Referendaren offenbart Führungschaos im Kultusministerium
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Pressemitteilung

Stuttgart, 09.07.2026

Die bildungspolitische Debatte um die Durchbezahlung von Referendaren über die Sommerferien offenbart nach Ansicht der schulpolitischen AfD-Fraktionssprecherin Emely Knorr MdL das Kommunikations- und Führungschaos im Kultusministerium. „Kultusminister Andreas Jung (CDU) hatte beim Sommerfest der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vollmundig versprochen, die Entlassung angehender Lehrkräfte über die Sommerferien zu beenden – nur um wenige Wochen später von der eigenen CDU-Fraktion, dem Finanzministerium und dem Staatsministerium zurückgepfiffen zu werden. Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) rügte seinen Minister sogar öffentlich, indem er auf die ‚schwierige Haushaltslage‘ verwies und alle Kabinettsmitglieder aufforderte, Vorhaben erst intern zu besprechen statt ‚über die Medien Anmeldungen‘ zu machen. Wenn der Ministerpräsident seinen eigenen Kultusminister vor laufenden Kameras zur Ordnung rufen muss, sagt das alles über den Zustand dieser Regierung.”

„Wer als Minister öffentlich Versprechen macht, ohne Rückhalt in der eigenen Koalition und ohne gesicherte Finanzierung, der beschädigt nicht nur sein Amt, sondern spielt mit den Hoffnungen tausender junger Menschen“, erklärt Knorr weiter. „Erst das Hin und Her beim Hitzefrei, jetzt die kassierte Referendarsbezahlung – Herr Jung entwickelt sich zum Ankündigungsminister ohne Substanz. Es ist ein Unding, dass wir händeringend Lehrkräfte suchen und gleichzeitig unseren eigenen Nachwuchs sechs Wochen lang ohne Anstellung und Einkommen in die Sommerferien schicken. Das ist gelebte Geringschätzung gegenüber jungen Lehrerinnen und Lehrern – und ein Standortnachteil gegenüber Bayern, das dieses Problem längst gelöst hat. Dass die grün-schwarze Landesregierung die benötigten 11,5 Millionen Euro nicht aufbringen will, während sie sich zum Regierungsstart 60 zusätzliche Stellen in den eigenen Ministerien genehmigte und der Landtag zugleich eine Diätenerhöhung beschlossen hatte – gegen die als einzige Fraktion die AfD gestimmt hat –, zeigt die wahren Prioritäten dieser Koalition. Für die eigene Versorgung ist immer Geld da, für unsere jungen Lehrkräfte nicht.“

Mit freundlichen Grüßen

Josef Walter

Pressesprecher

Leiter der Pressestelle der AfD-Fraktion im

Landtag von Baden-Württemberg

Pressestelle | Öffentlichkeitsarbeit

Mobil: +49 151 14607482

Tel.: +49 711 2063-5042

E-Mail: josef.walter@afd.landtag-bw.de

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