Alle Storys
Folgen
Keine Story von Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mehr verpassen.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Emmy Noether- und Heisenberg-Programm: Sechs Spitzenwissenschaftler*innen entscheiden sich für Freiburg

Emmy Noether- und Heisenberg-Programm: Sechs Spitzenwissenschaftler*innen entscheiden sich für Freiburg
  • Bild-Infos
  • Download

Emmy Noether- und Heisenberg-Programm: Sechs Spitzenwissenschaftler*innen entscheiden sich für Freiburg

  • Sechs von 32 Wissenschaftler*innen, die im letzten Quartal 2025 in zwei Förderprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen wurden, haben Freiburg als Standort für ihre geförderten Projekte gewählt.
  • Beide Programme fördern Wissenschaftler*innen mit hochkarätigen Forschungsprojekten, die noch keine unbefristete Professur innehaben. Das Besondere: Die Geförderten entscheiden selbst, an welchen Institutionen sie ihre Projekte umsetzen.
  • „Das unterstreicht die hohe Attraktivität der Universität und des Universitätsklinikums in Freiburg: Mit ihrem interdisziplinären Profil, ihrer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur und ihrer internationalen Vernetzung bieten sie ein exzellentes Umfeld für herausragende Forscher*innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg.

Mit dem Emmy Noether- und dem Heisenberg-Programm fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler*innen mit exzellenten Projektvorhaben. Die Geförderten entscheiden selbst, an welchen Institutionen sie ihre Projekte durchführen. Von insgesamt 32 Forscher*innen, die im letzten Quartal 2025 in die Programme aufgenommen wurden, haben sechs Freiburg als Standort gewählt.

„Ich freue mich sehr, dass sich sechs der 32 neu in die Emmy Noether- und Heisenberg-Programme aufgenommenen Wissenschaftler*innen entschieden haben, ihre Projekte in Freiburg umzusetzen. Das unterstreicht die hohe Attraktivität der Universität und des Universitätsklinikums in Freiburg: Mit ihrem interdisziplinären Profil, ihrer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur und ihrer internationalen Vernetzung bieten sie ein exzellentes Umfeld für herausragende Forscher*innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg.

Geförderte Projekte umfassen medizinische, psychologische und soziologische Forschung

Folgende Themen werden die neuen Freiburger Heisenberg-Wissenschaftler*innen erforschen:

  • PD Dr. Denisa Butnaru untersucht an der Universität Freiburg „Ambivalente Materialitäten: Wie menschliche Körper im Spannungsfeld von Fakten und Artefakten in Gesundheits- und Militärräumen navigieren“
  • PD Dr. Niels Skovaard-Olsen widmet sich an der Universität Freiburg dem Thema „Fortgeschrittene Studien zu Normkonflikten und dem Problem der Arbitration“

Die neuen Wissenschaftler*innen im Emmy Noether-Programm werden sich in Freiburg mit folgenden Forschungsfragen auseinandersetzen:

  • Dr. Kevin Ciminski erforscht am Universitätsklinikum Freiburg das Thema „MAC'n FLU: Entschlüsselung der Wechselwirkungen zwischen Makrophagen und Influenza-A-Viren, Reaktionen der Wirtszelle und Kontrolle der Infektion“
  • Dr. Joshua David Frenster widmet sich an der Universität Freiburg der „Entschlüsselung der Mechanismen des Zellwettbewerbs in der embryonalen Entwicklung mittels Gastruloiden, krebsresistenter Spezies und humaner 3D-Modelle“
  • Dr. Julia Kolter befasst sich am Universitätsklinikum Freiburg mit der „Entschlüsselung der Neuro-Immuninteraktionen und ihrer funktionellen Bedeutung in der Haut“
  • Dr. Ali Seleit untersucht an der Universität Freiburg die „Genetik der Embryonalentwicklungszeitsteuerung und Größenkontrolle bei Wirbeltieren“

Weitere Informationen

Heisenberg-Programm: Das Heisenberg-Programm steht Wissenschaftler*innen offen, die bereits die Voraussetzungen erfüllen, um auf eine unbefristete Professur berufen zu werden. Es ermöglicht den Forscher*innen, an einem Ort ihrer Wahl eigene hochkarätige Projekte fortzusetzen und ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern, um sich so innerhalb von bis zu fünf Jahren auf eine wissenschaftliche Leitungsfunktion vorzubereiten. An der Universität Freiburg arbeiten insgesamt 17 Heisenberg-Wissenschaftler*innen.

Emmy Noether-Programm: Das Emmy Noether-Programm richtet sich an hervorragend qualifizierte Postdocs sowie befristet beschäftigte Juniorprofessor*innen in einer frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere. Es ermöglicht ihnen, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Emmy Noether-Gruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Insgesamt 18 Emmy Noether-Gruppen forschen derzeit an der Universität Freiburg.

Zum Newsroom

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Geschäftsbereich Strategie und Kommunikation
Abteilung Hochschul- und Wissenschaftskommunikation
Rektorat . Fahnenbergplatz . 79085 Freiburg
Tel.: +49 0761 203 4302