Universität zu Köln legt Grundstein der neuen Chemie
Universität zu Köln legt Grundstein der neuen Chemie
Neubau der Institute bringt die Infrastruktur für Forschung und Lehre an einem Standort zusammen / Das bis 2034 andauernde Bauvorhaben ist eins der größten Hochschulbauprojekte in NRW
Am 01. Juni wurde der Grundstein für die Neubauten der Chemischen Institute für die Bereiche Chemie und Biochemie und der Didaktiken in einem feierlichen Akt gelegt. Die Gebäude an der Ecke Luxemburger und Greinstraße werden modernste Lehr- und Forschungsmöglichkeiten bieten.
Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee, begrüßte die geladenen Gäste. Die Bürgermeisterin der Stadt Köln, Teresa De Bellis-Olinger, der Kanzler der Universität, Karsten Gerlof, sowie der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Professor Dr. Georg Bareth, und die Direktorin des Departments Chemie und Biochemie, Professorin Dr. Stephanie Kath-Schorr, sprachen Grußworte. Gemeinsam befüllten die Redner eine Zeitkapsel mit Dokumenten und Objekten und legten sie in den Grundstein, der im Bereich des Foyers zum Atrium an der Greinstraße im Boden vermauert wurde. Eine Bodenplatte mit den Daten der Grundsteinlegung wird den Grundstein verschließen. Ein Empfang für die Gäste beschloss die Veranstaltung.
Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee, sagt: „Die Universität zu Köln schafft mit dem Neubau der Chemischen Institute modernste Forschungs- und Arbeitsbedingungen sowie optimale Voraussetzungen für Studium und Lehre in einem unserer forschungsstärksten Bereiche. Wir setzen mit dieser Grundsteinlegung ein Zeichen, dass wir bereit und in der Lage sind, auch große Projekte der wissenschaftlichen Infrastruktur konsequent umzusetzen. Ich danke dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln bei der Unterstützung dieses Projekts, das so wichtig für die Entwicklung der Chemie ist.“
Frau Bürgermeisterin De Bellis-Olinger erklärt: „Dieser Grundstein steht für eine wichtige Investition in die Zukunft Kölns. Der Neubau schafft die Voraussetzungen, Forschung und Lehre an einem zentralen Standort zu stärken und den Wissenschaftsstandort Köln nachhaltig weiterzuentwickeln.“
Der Kanzler der Universität zu Köln, Karsten Gerlof, fügt hinzu: „Die bauliche Modernisierung auf dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Teil des Universitätscampus schreitet sichtlich voran: Nachdem vor drei Jahren der Teilneubau der Physik fertiggestellt wurde, entstehen nun auch für die Chemie sukzessive moderne Labore für die Forschung und attraktive Arbeits- und Aufenthaltsorte für die Studierenden und Beschäftigten.“
Professor Dr. Georg Bareth, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, sagt: „Wissenschaftler*innen des Departments Chemie und Biochemie und des Departments Didaktiken der Mathematik und der Naturwissenschaften tragen dazu bei, dass die Naturwissenschaften eine führende Rolle in Forschung und Wissenstransfer einnehmen. Dieses neue Wissenschaftsgebäude wird einen noch besseren Ideenaustausch ermöglichen, der Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft zugutekommen wird. Der Neubau Chemie und Didaktiken hat durchaus das Potential ein neues Zentrum der Begegnung und des Austausches für Wissenschaftler*innen und Studierende auf dem Campus Süd unserer Universität zu werden.“
Professorin Dr. Stephanie Kath-Schorr, die Direktorin des Departments Chemie und Biochemie, erklärt: „In den vergangenen Jahren haben wir viele exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neu berufen und zugleich bestehenden Stärken ausgebaut. Sichtbar wird das in den DFG-Graduiertenkollegs RELOC und TiDE ebenso wie im Humboldt-Zentrum für Nano- und Biophotonik, die gemeinsam die ganze Breite der Kölner Chemie zwischen Lebens- und Materialwissenschaften abbilden. Das neue Gebäude gibt dieser Dynamik den gemeinsamen Raum und die Forschungsinfrastruktur, damit Spitzenforschung und die Ausbildung der nächsten Generation ineinandergreifen.“
Die Universität zu Köln hat das Ziel definiert, sämtliche Funktionen des Departments Chemie und Biochemie inklusive der Didaktiken der Mathematik sowie der Naturwissenschaften an einem Standort zu konzentrieren. Damit sollen auch Synergieeffekte herbeigeführt werden, da die aufwendige Geräteinfrastruktur gemeinsam genutzt werden kann. So wird der Aufwand an Geräten, Infrastruktur und Energie reduziert. Eine solche Konzentration an wissenschaftlicher Grundlage wäre aufgrund der beschränkten Flächen in den alten Bestandsgebäuden nicht umsetzbar gewesen. Mit rund 25.800 Quadratmetern genehmigter Gesamtfläche des Baus – fast vier Fußballfelder groß – und einem Kostenrahmen von nahezu 400 Millionen Euro zählt das Projekt zu einem der größten Hochschulbauprojekte in NRW. Das Bauprojekt wird in mehreren Phasen bis 2034 realisiert werden.
Presse und Kommunikation: Robert Hahn +49 221 470 2396 r.hahn@verw.uni-koeln.de
Chief Communications Officer: Dr. Elisabeth Hoffmann +49 221 470 2202 e.hoffmann@verw.uni-koeln.de
V.i.S.d.P.: Dr. Elisabeth Hoffmann