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Monsun auf den Philippinen: Projektarbeit geht trotz Sturm und Schäden weiter

Monsun auf den Philippinen: Projektarbeit geht trotz Sturm und Schäden weiter
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Dauerregen und heftiger Wind begleiteten zwei kostenlose Seminare des Non-Profit-Mikrokredit-Programms von Global Micro Initiative e.V. auf den Philippinen. Doch schon einen Tag später verschärfte sich die Situation in Sacatihan und Olongapo deutlich.

Hösbach/Olongapo. Der Südwestmonsun Habagat hat Anfang August die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den philippinischen Projektregionen der Hösbacher Hilfsorganisation Global Micro Initiative e.V. deutlich erschwert. Für die philippinischen Mitarbeiter bedeuteten Dauerregen und starker Wind zunächst schwierige Bedingungen bei zwei geplanten Seminaren. Kurz darauf zeigten Stromausfall, unpassierbare Straßen und Schäden an Häusern und Feldern, wie schnell äußere Ereignisse sowohl die Projektarbeit als auch den Alltag der Teilnehmer beeinflussen können.

Kostenlose Seminare trotz Dauerregen und starkem Wind

Schon seit dem Vortag hatte es in Sacatihan ununterbrochen geregnet, als am 8. August das geplante Seminar für Kleinbauern stattfand, die am Non-Profit-Mikrokredit-Programm von Global Micro Initiative e.V. teilnehmen. Themen waren unter anderem unterschiedliche Nutzpflanzen, lokal angepasste Reissorten, eine bessere Wassernutzung und die Herstellung von organischem Kompost.

„Wir waren sehr glücklich, dass in Sacatihan trotz des starken Windes und des heftigen Regens genauso viele Menschen zum Seminar gekommen sind, wie wir eingeladen hatten“, berichtet Joyce, Leiterin unseres philippinischen Projektstandortes.

Gegen Ende der Veranstaltung wurde der Wind so stark, dass das Team rasch zusammenpacken musste. Selbst das geplante Gruppenfoto fiel aus, weil alle möglichst schnell nach Hause wollten.

Nur einen Tag später fand auch in Olongapo ein Seminar für Kleinstunternehmer im Rahmen des Hilfe-zur-Selbsthilfe-Programms der Hösbacher Organisation statt. Dort ging es um Tipps für einen bewussteren Umgang mit Geld und einfache Möglichkeiten, auch bei sehr geringem Einkommen finanzielle Entscheidungen besser zu planen. 29 Kleinstunternehmer nahmen teil. Noch während der Veranstaltung begann Regenwasser durch Teile des Daches zu tropfen.

Monsunschäden treffen Häuser und Felder

Schon am nächsten Tag verschärfte sich die Situation. In Olongapo waren wichtige Straßen zeitweise nicht mehr passierbar. In Sacatihan fiel der Strom aus. Weil Handys nicht mehr geladen werden konnten, brach zu einigen Kleinbauernfamilien vorübergehend der Kontakt ab.

Umstürzende Bäume beschädigten unter anderem das Haus einer Mitarbeiterin des philippinischen Teams sowie das einer Projektteilnehmerin. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Inzwischen ist die Stromversorgung wiederhergestellt und an den Häusern haben die Reparaturarbeiten begonnen.

Auch auf den Feldern sind Folgen sichtbar. Starker Wind drückte Reispflanzen nieder, die erst rund drei Wochen zuvor gesetzt worden waren. Auch einige Gemüsepflanzen wurden beschädigt.

„Die Familien sagen, dass die niedergedrückten Reispflanzen die Erntemenge beeinflussen werden. Sie rechnen damit, dass sie zur Erntezeit weniger Säcke Reis einbringen als sonst“, berichtet Joyce.

Gerade für Familien mit sehr geringem Einkommen kann eine kleinere Ernte wirtschaftlich spürbar werden. Zugleich machen die Ereignisse deutlich, unter welchen Bedingungen Hilfe zur Selbsthilfe manchmal stattfindet und wie schnell äußere Einflüsse die wirtschaftliche Entwicklung der Familien erschweren können.

„Wir können das Wetter nicht beeinflussen. Entscheidend ist für uns aber, auch unter schwierigen Bedingungen verlässlich an der Seite der Menschen zu bleiben. Dass sie trotz Dauerregen und stürmischem Wind zu den Seminaren kommen, zeigt uns, wie wichtig diese Angebote für sie sind“, betont Tobias Schüßler, Gründer von Global Micro Initiative e.V.

Hintergrund: Auswirkungen des Monsuns auf die Projektarbeit der Hilfsorganisation

  • Projektregionen: Sacatihan undOlongapo, Philippinen
  • Monsunwochenende: zwei Seminare trotz heftigem Regen und Wind
  • Folgen des Monsuns: Stromausfall, zeitweise unpassierbare Straßen, beschädigte HäusersowieSchäden an Reis- und Gemüsepflanzen
  • Aktueller Stand: keine Verletzten, Stromversorgung wiederhergestellt, Reparaturen laufen

Über Global Micro Initiative e.V.

Global Micro Initiative e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, deren Ziel die Bekämpfung von Armut in Indonesien und auf den Philippinen ist. Mit Non-Profit-Mikrokrediten in Verbindung mit kostenlosen Schulungen und Beratungen unterstützt die Organisation Menschen dabei, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Tobias Schüßler, Gründer der Hilfsorganisation, steht gerne für Interviews und weiterführende Fragen zur Verfügung. Für Medienanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Silvia Schüßler, unsere Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit.

Wir freuen uns, wenn Sie über unsere Arbeit berichten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite – dort können Sie uns auch durch eine Spende unterstützen.

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BIC: FFVBDEFF

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Silvia Schüßler, Öffentlichkeitsarbeit
Global Micro Initiative e.V.
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63768 Hösbach
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