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Global Micro Initiative e.V.

Mehr als nur Mikrokredite: Warum sechs Schulungen im Jahr entscheidend sind

Mehr als nur Mikrokredite: Warum sechs Schulungen im Jahr entscheidend sind
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Sechs Schulungen und Beratungen im Jahr – eine Zahl, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Doch genau diese Zahl steht für einen Ansatz, der langfristig wirkt. Global Micro Initiative e.V. zeigt, warum intensive Begleitung entscheidend ist, um Armut nachhaltig zu bekämpfen.

Mehr als 100 Familien nehmen aktuell in Indonesien und auf den Philippinen am Programm von Global Micro Initiative e.V. teil. Neben Zugang zu Non-Profit-Mikrokrediten erhalten sie Schulungen und individuelle Beratungen. Durchschnittlich sechs solcher Termine pro Jahr bilden die Grundlage eines Ansatzes, der auf langfristige Wirkung ausgelegt ist.

Diese Zahl wirkt auf den ersten Blick überschaubar. Tatsächlich erfasst sie nur die dokumentierten Schulungen und individuellen Beratungen. Die regelmäßigen Rückzahlungstreffen, bei denen ebenfalls Gespräche mit beratendem Charakter stattfinden, sind darin nicht enthalten.

Kombination aus Kapital und Begleitung

Seit ihrer Gründung vor fast zwölf Jahren wertet Global Micro Initiative e.V. aus, was bei der Arbeit mit Kleinstunternehmern langfristig wirkt. Dabei zeigt sich immer wieder: Entscheidend ist nicht allein der Zugang zu Kapital, sondern die Kombination aus Non-Profit-Mikrokrediten, Schulungen und individueller Begleitung.

„Wir wollen nicht möglichst vielen Leuten irgendwie helfen, sondern denjenigen, denen wir helfen, möglichst intensiv“, erklärt Tobias Schüßler, Gründer von Global Micro Initiative e.V. „Unsere Auswertungen zeigen: Regelmäßige Beratungen und Schulungen tragen dazu bei, dass unsere Projektteilnehmer langfristig unabhängig von fremder Hilfe werden und dass ihre Kinder ein besseres Leben ohne Armut haben können.“

Viele der unterstützten Kleinstunternehmer hatten zuvor kaum Zugang zu grundlegender Bildung – insbesondere im Umgang mit Geld oder zur Führung eines eigenen Geschäfts. Einnahmen und Ausgaben zu überblicken oder Preise zu kalkulieren, ist für viele nicht selbstverständlich. Genau hier setzen Schulungen und individuelle Beratungen an.

Individuelle Beratung als entscheidender Faktor

Die Begleitung wurde in den letzten Jahren gezielt weiterentwickelt. Auf den Philippinen lag die Zahl der Schulungen und Beratungen pro Teilnehmer im vergangenen Jahr bei durchschnittlich neun. Individuelle Beratungen greifen dabei gezielt die Themen auf, die im Alltag entstehen – häufig im Anschluss an Schulungen.

Ein Teil der Entwicklung lässt sich nicht in Zahlen fassen: Viele Teilnehmer lernen eigenständig weiter, nutzen digitale Möglichkeiten oder tauschen sich untereinander aus. Das verstärkt die Wirkung zusätzlich.

„Die Erfolgsgeschichten, die sich aus unserem Ansatz entwickeln, sind mittlerweile nicht mehr die Ausnahme, sondern Standard“, beschreibt Tobias Schüßler. „Kinder, deren Zuhause jetzt einen Stromanschluss hat. Kinder, die in die Schule gehen können, weil ihre Eltern genug Einkommen haben, um Schulmaterial zu bezahlen oder nicht mehr auf die Mitarbeit der Kinder angewiesen sind. Kinder, die Zugang zum Internet haben und Hausaufgaben machen können. Familien, die sich eine Krankenversicherung leisten oder die die Spanplatten und Plastikplanen ihres Zuhauses durch feste Mauern ersetzen können.“

Der Ansatz zeigt: Nachhaltige Armutsbekämpfung entsteht dort, wo finanzielle Unterstützung mit kontinuierlicher Begleitung verbunden wird.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Mehr als 100 Familiennehmenaktuell in Indonesien und auf den Philippinen am Programm von Global Micro Initiative e.V. teil.
  • Die gemeinnützige Hilfsorganisation verbindet Non-Profit-Mikrokredite mit Schulungen und individuellen Beratungen.
  • Durchschnittlich sechs dokumentierte Schulungen und Beratungen pro Jahr unterstützen Kleinstunternehmer dabei, ihre wirtschaftliche Situation langfristig zu verbessern.
  • Regelmäßige Rückzahlungstreffen mit beratendem Charakter kommen zusätzlich hinzu und sind in dieser Zahl nicht enthalten.
  • Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe: in Armut lebende Menschen sollen sich dauerhaft einen eigenen Weg aus der Armut erarbeiten können.

Über Global Micro Initiative e.V.

Global Micro Initiative e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, deren Ziel die Bekämpfung von Armut in Indonesien und auf den Philippinen ist. Mit Non-Profit-Mikrokrediten in Verbindung mit kostenlosen Schulungen und Beratungen unterstützt die Organisation Menschen dabei, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Tobias Schüßler, Gründer der Hilfsorganisation, steht gerne für Interviews und weiterführende Fragen zur Verfügung. Für Medienanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Silvia Schüßler, unsere Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit.

Wir freuen uns, wenn Sie über unsere Arbeit berichten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite – dort können Sie uns auch durch eine Spende unterstützen.

Spendenkonto:

Global Micro Initiative e.V.
Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg,
Zweigniederlassung der Frankfurter Volksbank Rhein/Main eG
IBAN DE58 5019 0000 0000 4739 01
BIC: FFVBDEFF

Kontakt für Medien:

Silvia Schüßler, Öffentlichkeitsarbeit
Global Micro Initiative e.V.
Weißenbergerstraße 6
63768 Hösbach
www.global-micro-initiative.de
Silvia.Schuessler@global-micro-initiative.de
Unsere Videos:
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