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Neues Schuljahr in NRW: So wird der Pausensnack zum Hit

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Neues Schuljahr in NRW: So wird der Pausensnack zum Hit

Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps für eine ausgewogene Ernährung

Pfirsich oder Pflaume, Pastinake oder Paprika: Schon über Obst und Gemüse kann es Debatten geben. Bei Vollkornbrot und Wasser sind Schulkinder oftmals gar nicht begeistert. Viele entscheiden sich lieber für Snacks vom Kiosk und für süße Softdrinks. Doch es gibt Tricks, wie Eltern den Nachwuchs für frisches Essen begeistern können – auch in der Schule. Denn was wir essen, wirkt sich auf Fitness und Konzentration aus. Ein zu hoher Blutzucker kann ebenso wie ein zu niedriger zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche führen. Sehr süßes oder sehr fettiges Essen kann also problematisch sein, ebenso zu wenig Nahrungsnachschub. Gerade bei langen Schultagen ist eine ausgewogene Ernährung für Kinder wichtig. „Wer die Brotdose abwechslungsreich gestaltet und Kinder in die Auswahl einbezieht, schafft gute Voraussetzungen für einen konzentrierten und erfolgreichen Schultag“, empfiehlt Kirstin Gembalies-Wrobel von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung der Verbraucherzentrale NRW.

Gemeinsam auswählen

Wer mitbestimmen darf, lehnt nicht so viel ab. Deshalb ist es sinnvoll, zusammen mit den Kindern zu besprechen, was in die Brotbox kommt. Mit einem Brot oder Brötchen, idealerweise aus Vollkorn, belegt zum Beispiel mit Salat und Käse oder Frischkäse sowie Gemüse- oder Obststückchen, hat man eine abwechslungsreiche Kombination. Gut sind zum Beispiel Gurke, Tomate, Möhre oder Obst je nach Saison wie Erdbeeren, Pflaumen und Äpfel, am besten in mundgerechten Stücken. Je eher es für Kinder normal ist, regelmäßig gemeinsam ausgewogen und frisch zu essen, desto besser. Da Kinder und Jugendliche in Deutschland häufig mehr Süßwaren als Gemüse und Obst essen, sollten Süßigkeiten nicht oder nur ab und zu mitgegeben werden.

Dosen mit mehreren Fächern nutzen

Ideal für Aufbewahrung und Transport sind Frühstücksdosen mit einer Einteilung, damit Brot, Obst und Gemüse nicht durcheinanderpurzeln und dadurch unappetitlich werden. Vor allem mit empfindlichen Früchten wie Erdbeeren oder Himbeeren sollte man vorsichtig sein. Getränke können in eigenen Flaschen oder verschließbaren Bechern mitgenommen werden, am besten aus Edelstahl. Die Verpflegungsbox kann bei Bedarf abends vorbereitet und im Kühlschrank frisch gehalten werden. Auch den Tisch für das Frühstück können Eltern mit den Kindern schon abends für den nächsten Morgen decken.

Gesunde Snacks für Energie-Nachschub

Für den Start in den Tag ist ein Frühstück zu Hause empfehlenswert, auch wenn es klein ist. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen für den nötigen Energie-Nachschub, damit die Kinder den ganzen Tag über leistungsfähig und körperlich fit sind. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, gibt es, je nach Länge des Schultags, in der Pause am besten nur einen kleineren Snack, etwa aus Möhren, Paprika, Gurken, oder ein abwechslungsreich belegtes (Vollkorn-)Brot. Auch Müsli mit frischem Obst ist eine Option.

Das beste Getränk: Wasser

Eltern sollten ihren Kindern ausreichend Wasser mit in die Schule geben, denn regelmäßiges Trinken fördert Konzentration und Energie. Abwechslung bringt zum Beispiel ungesüßter Tee oder mit Minze aufgepepptes Trinkwasser aus der Leitung, ein idealer Durstlöscher, der von zuhause mitgebracht und in der Schule aufgefüllt werden kann. Wasser pur ist gut, es erfrischt – ganz ohne Zucker oder künstliche Zusätze. Wasserspender in der Schule können eine kalorienarme Trinkkultur unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden der Schüler:innen verbessern.

Angebote in Mensa oder Schulkiosk prüfen

Die Mensa oder der Schulkiosk sollten auf jeden Fall auch ungesüßte Getränke im Angebot haben. Wer Veränderungen des dortigen Angebotes anstoßen möchte, kann eine Besprechung oder einen Arbeitskreis dazu anregen. Es lohnt sich auch, wenn Eltern zusammen mit ihren Kindern auf das Speisenangebot in der Schule schauen und sich bei Bedarf gemeinsam für Veränderungen stark machen. So kann etwa darauf hingearbeitet werden, dass ein Angebot nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei der Mittagsverpflegung Einzug hält: Ein Mittagessen mit täglich frischem Gemüse oder Salat, Kartoffeln, Reis oder Nudeln – und höchstens einmal pro Woche eine Portion Fleisch.

Weiterführende Informationen:

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Pressestelle
Helmholtzstr. 19
40215 Düsseldorf
Tel.: 0211/91380-1101
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