Hochschule Fulda

Digitale Gesundheitskommunikation ausgebaut
Studiengang Gesundheitsförderung weiterentwickelt

Der Studiengang Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda ist weiterentwickelt worden. Das Angebot der digitalen Gesundheitskommunikation wurde ausgebaut. Auch das Potenzial spielerischer Ansätze findet nun Berücksichtigung.

Die Hochschule Fulda hat den Schwerpunkt Gesundheitskommunikation im Studiengang Gesundheitsförderung weiterentwickelt. Ein breites Angebot zur digitalen Kommunikation steht den Studierenden künftig zur Verfügung. Denn die Vermittlung von Gesundheitskompetenz über digitale Medien, also die Fähigkeit, Informationen zu finden, zu verstehen, kritisch zu reflektieren und für eigene Gesundheitsbelange einzusetzen, wird zunehmend wichtiger. "Wir sollten die Kanäle nutzen, die im Lebensalltag der Menschen eine Rolle spielen", sagt Prof. Dr. Kevin Dadaczynski, der zur Gesundheitskommunikation in und mit digitalen Medien an der Hochschule Fulda lehrt und forscht.

Serious Games und Entertainment-Spiele

Daher schließt das Studienangebot auch neueste Ansätze der Gesundheitskommunikation ein, wie etwa Serious Games - die Entwicklung neuer Spiele für gesundheitsfördernde, präventive Zwecke -, aber auch die Auseinandersetzung mit Entertainment-Spielen und der Frage, inwieweit diese neben den oft kritisierten negativen Auswirkungen auch positive gesundheitliche Effekte haben können, beispielsweise, wenn sie die Nutzerinnen und Nutzer zu mehr körperlicher Aktivität veranlassen. "Interessant wird es dann, wenn Menschen befähigt werden, das, was sie im Spiel lernen, in ihr tatsächliches Leben zu übertragen", erläutert Prof. Dadaczynski.

Gesundheitswissenschaftliches und kommunikatives Know-how

Der Studiengang Gesundheitsförderung vernetzt damit gesundheitswissenschaftliches und kommunikatives Know-how aufs Engste, um die Studierenden zu befähigen, wirksame, zielgruppengerechte Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention zu entwickeln. Dass diesbezüglich großer Handlungsbedarf besteht, hatte im Februar dieses Jahres der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz deutlich gemacht. Er fordert unter anderem Gesundheitsinformationen nutzerfreundlicher zu gestalten und die Digitalisierung intensiver zu nutzen. Viele Menschen benötigten Unterstützung bei der Informationssuche und -verarbeitung. Insbesondere die Einschätzung von Informationen stoße auf Schwierigkeiten, heißt es hier. Der Einsatz audiovisueller Medien könne die Rezeption und die Vermittlung von Gesundheitsinformationen merklich verbessern, digitale Anwendungen könnten Alltagshilfe leisten und das Selbstmanagement von Patientinnen und Patienten unterstützen.

Gesundheitskommunikation ist einer von drei Schwerpunkten, die im Studiengang Gesundheitsförderung angeboten werden. Kooperationen des Schwerpunktes mit dem Studiengang Gesundheitstechnik sind möglich, wenn es sich inhaltlich anbietet.

Mehr Infos zum Studiengang: www.hs-fulda.de/gesundheitsfoerderung.

Dr. Antje Mohr
Pressesprecherin
Hochschule Fulda
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Tel.: +49 661 9640-943
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