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18.09.2020 – 11:53

goodRanking Online Marketing Agentur

SEO: Keywords in generischen Top-Level-Domains

Viele Faktoren beeinflussen den Erfolg in der Suchmaschinenoptimierung. Für Websitebetreiber ist es im Hinblick auf die Auffindbarkeit ihrer Seite umso wichtiger, das volle Potenzial jedes einzelnen Rankingfaktors auszuschöpfen. Einer dieser potentiellen Faktoren ist die Domain, welche sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt. Gerade das Second-Level, also der Domainname, als auch das Top-Level, mit dem die Domainendung gemeint ist, nehmen bei der Ausrichtung einer Website einen hohen Stellenwert ein. Ob generische Top-Level-Domains durch die Implementierung von Keywords einen Vorteil in der Suchmaschinenoptimierung bieten, war bislang fraglich.

Kategorien der Top-Level-Domains im Überblick

Eine Top-Level-Domain, kurz TLD, ist der Teil einer Domain, der nach dem letzten Punkt einer URL kommt. Im Allgemeinen können TLDs in zwei Kategorien unterteilt werden. Unter die "country code Top-Level-Domains" (ccTLD) fallen alle länderspezifischen Endungen, wie .de, .pl oder .nl. Die zweite Kategorie umfasst die "generischen Top-Level-Domains" (ccTLD). Dabei handelt es sich um Domainendungen, die sich viel mehr auf die Website-Inhalte und den Betreiber statt auf die geografische Ausrichtung beziehen - beispielsweise .net, .org oder .edu.

Im Hinblick auf die rasante Entwicklung des Internets und dem damit verbundenen Mangel an kurzen und einprägsamen Adressen war es notwendig, die Nutzung neuer gTLDs zu ermöglichen. Im Jahr 2013 bewilligte die Internet-Verwaltung ICANN die Einführung von über 1.400 neuen gTLDs, um Websitebetreibern mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Namensfindung für ihre Domain zu bieten. Seither sind auch Domainendungen wie .shop und .music oder auch .berlin und .bayern verfügbar. Im Umkehrschluss ist es möglich, relevante Suchbegriffe in die Domainendung zu implementieren.

Suchbegriffe in TLDs sollen keinen Vorteil bringen

In der Suchmaschinenoptimierung ist es umstritten, inwiefern Keywords im Second-Level, sprich dem Domainnamen, das Ranking in den Suchergebnissen beeinflussen. So ist es durchaus möglich, auch ohne die Verwendung eines Keywords im Domainnamen für einen Suchbegriff zu ranken. Nichtsdestotrotz kann seine Implementierung Relevanz zum jeweiligen Thema signalisieren, wodurch es wiederum einen gewissen Einfluss auf die Optimierung ausübt. In diesem Zusammenhang stand die Frage im Raum, ob auch die Benennung der Top-Level-Domain eine Rolle bei der Positionierung spielt.

John Mueller, Senior Webmaster Trends Analyst bei Google, gab im jüngsten Video der Ask Google Webmasters Reihe zu diesem Sachverhalt Auskunft (https://www.youtube.com/watch?v=nSAVmUvMU_0). Auf die Frage, ob eine .jobs Domainendung das Ranking für den Suchbegriff "Jobs" beeinflussen würde, antwortete Mueller: "This is a really common question that comes up for the new top-level domains. In short, no. You don't get a special bonus like that from having a keyword in your top-level domain." Laut Mueller hätten Keywords in generischen Top-Level-Domains demzufolge keine Auswirkung auf das Ranking. Betreibt man eine Website mit regionalem oder nationalem Bezug, bleibt es bei gTLDs wichtig, die geografische Ausrichtung in der Google Search Console einzustellen.

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