Continentale-Studie 2026: Vermittler verbessern die Absicherung
Dortmund (ots)
Menschen mit persönlichem Versicherungsvermittler sind insbesondere bei existenziellen Vorsorgethemen häufiger besser abgesichert als Personen ohne Vermittler. Gleichzeitig fühlen sie sich besser informiert und orientiert. Das zeigen die ersten Ergebnisse der repräsentativen Continentale-Studie 2026 "So versichert sich Deutschland: Zwischen Klassikern, Trends und blinden Flecken", die im September 2026 erscheinen wird.
Jüngere sind sich Risiken eher bewusst
Die Befragung macht deutlich: Während Kompositversicherungen in Deutschland nahezu flächendeckend verbreitet sind, bestehen bei der Absicherung existenzieller Vorsorge-Risiken weiterhin erhebliche Lücken. Besonders groß sind die Defizite bei Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit und Pflege. Auffällig ist zudem die Generation der 18- bis 25-Jährigen: Sie zeigt ein überdurchschnittliches Risikobewusstsein, setzt dieses bislang jedoch nur eingeschränkt in konkrete Absicherung um.
Persönliche Beratung erhöht den Absicherungsgrad
"Die Studie zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen persönlicher Beratung und Absicherung", erläutert Jürgen Wörner, Vorstand Vertriebspartnerbetreuung und Kundendienst bei der Continentale Versicherung. "Personen mit persönlicher Beratung sind insbesondere bei komplexen Vorsorgethemen deutlich besser abgesichert als Menschen ohne Vermittler."
Kompositversicherungen etabliert - Vorsorge bleibt unterversorgt
Nahezu alle Befragten verfügen über mindestens eine Kompositversicherung. Privathaftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherungen zählen für mehr als drei Viertel der Bevölkerung zum Standard und werden zugleich als besonders relevant eingestuft.
Deutlich geringer ist die Verbreitung von Produkten zur Absicherung existenzieller Risiken. Nur knapp die Hälfte der Befragten besitzt eine private Altersvorsorge. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen trifft dies sogar nur auf rund jeden Fünften zu. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben knapp 21 Prozent aller Befragten abgeschlossen, eine private Pflegezusatzversicherung rund 19 Prozent.
Personen mit persönlicher Beratung sorgen häufiger fürs Alter vor
Besonders deutlich werden die Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Vermittler: Personen mit persönlicher Beratung verfügen signifikant häufiger über mindestens eine private Altersvorsorge (53 Prozent gegenüber 34 Prozent), eine Berufsunfähigkeitsversicherung (24 Prozent gegenüber 14 Prozent) sowie eine private Pflegezusatzversicherung (15 Prozent gegenüber 8 Prozent).
Junge Erwachsene erkennen das Risiko Berufsunfähigkeit
Bemerkenswert bei der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen: In dieser Altersgruppe zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits zu den wichtigsten Versicherungen. 64 Prozent stufen sie als unverzichtbar ein. Damit rangiert sie auf Platz 3 hinter der Kfz-Versicherung (68 Prozent) und der Privathaftpflichtversicherung (87 Prozent).
Zugleich zeigt sich ein erhebliches Marktpotenzial: Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen würde bei zusätzlichem finanziellem Spielraum bevorzugt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Sie landet damit auf Platz 1 der Absicherungswünsche, vor der Rechtsschutzversicherung (30 Prozent) und einem Altersvorsorgeprodukt (23 Prozent).
"Das Risikobewusstsein junger Menschen ist beim Thema Berufsunfähigkeit erfreulich hoch", betont Jürgen Wörner. Zwischen Erkenntnis und tatsächlichem Abschluss bestehe jedoch weiterhin eine deutliche Lücke. "Genau hier können Vermittler durch Aufklärung und individuelle Beratung den entscheidenden Impuls liefern." Dazu gehöre auch, die Frage zu stellen, ob statt einer Vollkasko fürs Auto das Budget besser in eine BU-Vorsorge investiert wäre. "Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung und der politischen Reformen sind enorm", sagt das Vorstandsmitglied. "Das schreit nach Einordnung und Orientierung. Und das kann der Versicherungsvermittler leisten. Er kann gemeinsam mit dem Kunden eine planvolle Absicherung gestalten. Das ist der entscheidende Mehrwert einer professionellen Beratung."
KI ersetzt persönliche Beratung bislang nicht
Ein weiteres Ergebnis der Continentale-Studie: Digitale Technologien verändern das Informationsverhalten, ersetzen persönliche Beratung bislang jedoch nicht. Rund drei Viertel der Befragten geben an, KI-gestützten Tools bei Versicherungsentscheidungen nicht oder eher nicht zu vertrauen. Jürgen Wörner: "Professionelle Vermittler nutzen KI für sich und ihre Kunden und arbeiten nicht mit dieser im Wettbewerb."
Podcast-Folge ordnet die Studienergebnisse ein
Die ersten Ergebnisse der Continentale-Studie 2026 werden auch in der aktuellen Folge von "Continentale à la Carte - der kulinarische Versicherungspodcast" diskutiert. Host Kristina Benz spricht mit Jürgen Wörner über die größten Absicherungslücken, die Rolle der Vermittler und die Bedeutung persönlicher Beratung. Die Folge "Sauerkraut, Laugenknödel & Große Absicherungslücken" ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie unter makler.continentale.de/podcast verfügbar.
Zur Continentale-Studie
Die Continentale-Studie erscheint seit dem Jahr 2000 jährlich. Die diesjährige Studie mit dem Schwerpunktthema "So versichert sich Deutschland: Zwischen Klassikern, Trends und blinden Flecken" wird in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsinstitut HEUTE UND MORGEN erstellt. Bundesweit wurden für den Hauptteil 1.387 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragt. Zentrale soziodemografische Kennziffern wie Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder Einkommen entsprechen in etwa der tatsächlichen Verteilung in dieser Gruppe. Seit 2001 ermittelt die Continentale-Studie zudem jährlich die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Gesundheitswesen. 2019 kamen Trendfragen zum Thema Altersvorsorge hinzu. Die vollständige Studie inklusive der Trendfragen wird im September 2026 erscheinen.
Continentale Versicherung - Vertrauen, das bleibt
Die Continentale gehört zu den großen deutschen Versicherern. Über die Continentale Krankenversicherung a.G., die Continentale Lebensversicherung AG und die Continentale Sachversicherung AG bietet sie privaten und gewerblichen Kunden modernen Versicherungsschutz aus einer Hand. Ob Vorsorge für den Krankheitsfall, den Verlust der Arbeitskraft, ein finanzielles Polster im Alter oder Versicherungen für Haus, Auto und Betrieb.
Als Teil des Continentale Versicherungsverbundes ist ihr Handeln geprägt vom Gedanken des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Muttergesellschaft des Verbundes ist die Continentale Krankenversicherung a.G., die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen begeht. Im Mittelpunkt stehen für die Unternehmen die Bedürfnisse der Versicherten, Vertriebspartner und Mitarbeitenden. Oberster Grundsatz ist es, seriös, vorausschauend und partnerschaftlich zu agieren. So steht die Continentale für Sicherheit, Stabilität und langfristiges, nachhaltiges Denken. Für Vertrauen, das bleibt.
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