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Sanierung des Kunststoffverarbeiters Borsi erfolgreich

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Sanierung des Kunststoffverarbeiters Borsi erfolgreich

- Insolvenzplan zur Sanierung erlangt Rechtskraft
- Alle rund 150 Arbeitsplätze sowie der Standort Schutterwald bleiben erhalten
- Begonnene Wandlung des Unternehmens zum Automobilzulieferer während des 
  Verfahrens weiter forciert 

Schutterwald. Die Sanierung des Schutterwalder Kunststoffverarbeiters Borsi ist geglückt. Der von dem Unternehmen vorgelegte Insolvenzplan hat am Ende November Rechtskraft erlangt. Damit bleiben alle rund 150 Arbeitsplätze sowie der Standort Schutterwald erhalten.

Ein Insolvenzplan ist eine Art Vergleich des Unternehmens mit seinen Gläubigern und hatte zum Ziel, Borsi von seiner Schuldenlast zu befreien und den Kunden, auch als Automobilzulieferer, zu erhalten. "Die Gläubiger haben unserem Vergleichsangebot zugestimmt und damit den Weg frei gemacht, dass dieses traditionsreiche Unternehmen erhalten bleiben kann", sagt Sanierungsberater Matthias Kühne von der Kanzlei Nickert, die das Unternehmen durch das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung als juristischer Berater der Geschäftsführer Peter G. Breer und Steffen Krimmer begleitete.

Die Geschäftsführer Breer und Krimmer und der vom Gericht bestellte Sachwalter Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun hatten das Unternehmen nach dem Insolvenzantrag im Januar fortgeführt und intensiv an einer Sanierungsmöglichkeit gearbeitet. "Zusätzlich haben wir begonnen, Borsi auch operativ weiter umzugestalten, um die begonnene Wandlung hin zu einem Automobilzulieferer zu forcieren und abzuschließen", berichten Breer und Krimmer. Dafür hatte das Unternehmen Unterstützung durch das auf die Automobilbranche spezialisierte Beratungsunternehmen sy.con erhalten.

"Die gute Zusammenarbeit der Beteiligten war ein Schlüsselfaktor für die gelungene Sanierung der Borsi GmbH & Co. KG", lobt Sachwalter Dr. Pehl. "Es freut mich besonders, dass praktisch alle Arbeitsplätze erhalten werden konnten und der Betrieb erfolgreich weitergeführt werden kann."

Borsi kann wieder mit voller Kraft aus dem Restrukturierungsverfahren entlassen werden. Ein besonderer Dank geht an die Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter, die Borsi während des Sanierungsverfahrens die Treue gehalten haben.

Borsi blickt auf eine rund 200-jährige Tradition als Unternehmen zurück. Seit seinen Anfängen als Glasveredeler und Glasdekor-Hersteller entwickelte sich Borsi bis heute zu einem hochspezialisierten Unternehmen der Kunststoff-Tiefziehtechnik in Verbindung mit dem Siebdruck. Mit seinen Geschäftsbereichen Leuchtwerbung und Automotive Mould Systems, in dem Borsi technische Teile für Nutzfahrzeuge und Caravans sowie für Maschinenbau und Landwirtschaft herstellt, erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro.

Über Schultze & Braun

Schultze & Braun ist ein führender Dienstleister für Insolvenzverwaltung und Beratung von Unternehmen in der Krise. Mit rund 700 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland vereint Schultze & Braun als einer der wenigen Anbieter juristischen und betriebswirtschaftlichen Sachverstand unter einem Dach. Schultze & Braun unterstützt Unternehmen regional, national und international in allen Sanierungs- und Restrukturierungsfragen, führt sie durch Krise und Insolvenz oder zeigt, wie sich Insolvenzen vermeiden lassen. Darüber hinaus berät und vertritt Schultze & Braun Mandanten in Fragen der klassischen Unternehmens-, Rechts- und Steuerberatung.

Mit freundlichen Grüßen
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Ingo Schorlemmer
Pressesprecher

Schultze & Braun GmbH & Co. KG
Eisenbahnstraße 19-23
D-77855 Achern
Telefon: +49 7841 708 128
Mail: ISchorlemmer@schultze-braun.de 



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