Saarlandweite Kampagne zum Weltkrebstag: Kinder brauchen Halt, wenn Eltern Krebs haben
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Kinder brauchen Halt, wenn Eltern Krebs haben
Saarlandweite Kampagne zum Weltkrebstag
Wenn Mama oder Papa an Krebs erkranken, gerät für Kinder die Welt aus den Fugen. Krebs betrifft nie nur eine Person, es ist immer eine Familiendiagnose. Zum Weltkrebstag 2026 startet die Saarländische Krebsgesellschaft gemeinsam mit der IKK Südwest und der Rexrodt von Fircks Stiftung eine emotionale Kampagne, die auf die besondere Situation von Kindern aufmerksam macht, deren Eltern an Krebs erkrankt sind.
„Auch wenn Mama keine Haare mehr hat, ist sie die schönste Mama der Welt.“ Dieses Zitat eines betroffenen Kindes steht sinnbildlich für die Stärke, die Liebe und die Hoffnung, die Familien trotz schwerer Zeiten verbindet.
Sichtbarkeit im ganzen Saarland
Die Plakate der Kampagne sind in den kommenden Wochen im gesamten Saarland zu sehen. Sie zeigen authentische Einblicke in die Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern an Krebs erkrankt sind, und laden dazu ein, über das Thema zu sprechen.
Dr. Steffen Wagner, erster Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft, sagt:
„Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Kampagne im ganzen Saarland sichtbar ist. So erreichen wir Menschen mitten im Alltag und schaffen Bewusstsein für Kinder und Familien, die mit einer Krebserkrankung leben müssen. Es ist uns wichtig, ihnen Sichtbarkeit und Unterstützung zu geben.“
Starke Partner: Saarländische Krebsgesellschaft e.V., IKK Südwest und Rexrodt von Fircks Stiftung
Die IKK Südwest versteht sich als Partner für Familien in Krisensituationen. Die einzige Krankenkasse mit Sitz im Saarland unterstützt im Rahmen ihrer Kooperation bei der Suche nach Hilfsangeboten und bietet durch die enge Vernetzung mit Leistungserbringern im Saarland unbürokratische Unterstützung für betroffene Familien. „Als Vater und Großvater weiß ich, wie gerne wir unsere Kinder vor den belastenden Themen des Lebens schützen möchten. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein offener und altersgerechter Umgang mit der Diagnose Krebs wichtig ist. Psychosoziale Begleitung von Kindern ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprävention. Mit diesem Projekt schließen wir gemeinsam eine bestehende Versorgungslücke und bringen als IKK Südwest zudem die wertvollen Erfahrungen ein, die wir bereits im Onkolotsen-Projekt PIKKO sammeln konnten“, so Prof. Dr. Jörg Loth, Chef der IKK Südwest. Loth führt weiter aus: „Deshalb schätzen wir die tägliche Arbeit der saarländischen Krebsgesellschaft und der Rexrodt von Fircks Stiftung sehr. Sie unterstützen Familien in der schwersten Zeit, geben betroffenen Kinder Halt und öffnen Ihnen den Raum die belastende Situation zu verarbeiten. Zum Weltkrebstag sagen wir als IKK Südwest ganz bewusst: Wir sehen euch. Und wir stehen an eurer Seite und lassen Familien künftig nicht mit Formularen allein.“
Die Rexrodt von Fircks Stiftung fördert seit vielen Jahren Mütter mit Krebs und ihre Kinder durch spezielle Rehabilitations- und Kurmaßnahmen. Das Ziel ist, Familien zu stabilisieren, ihnen neue Energie zu geben und Wege für ein positives Miteinander zu eröffnen.
Ein Zeichen zum Weltkrebstag
Mit dieser Kampagne will die Saarländische Krebsgesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern ein öffentliches Zeichen setzen: Kinder von krebskranken Eltern sind nicht allein. Sie verdienen Unterstützung, Aufmerksamkeit und Orte, an denen sie einfach Kinder sein dürfen.
Das Projekt Regenbogen – Hilfe für Kinder krebskranker Eltern
Mit dem Projekt Regenbogen bietet die Saarländische Krebsgesellschaft ein umfassendes Angebot für Kinder, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. In Beratungen, Gesprächsgruppen und gemeinsamen Freizeitaktionen finden Kinder Raum, um über Ängste und Gefühle zu sprechen und neue Kraft zu schöpfen. Alle Angebote sind für die Familien kostenfrei.
Sabine Rubai, Geschäftsführerin der Saarländischen Krebsgesellschaft, betont:
„Unsere Arbeit lebt von einem engagierten Netzwerk, das Familien auffängt, stärkt und Hoffnung schenkt. Die Kampagne zeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen können, wenn wir hinschauen und handeln. Dieses Miteinander ist die Grundlage dafür, dass Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen sich nicht allein fühlen.“
Mit freundlichen Grüßen
Mathias Gessner Pressesprecher IKK Südwest Europaallee 3-4 66113 Saarbrücken Tel.: 06 81/38 76-1163 Fax: 06 81/38 76-2799 Zentrale Postadresse: IKK Südwest 66098 Saarbrücken PS: Unser neues Kundenmagazin für mich ist da! Freuen Sie sich auf inspirierende Geschichten – von der heilenden Wirkung des Skateboardens bis hin zum Abenteuer im Weltall. Reinschauen lohnt sich. Weiterempfehlen – übrigens auch!