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Bundeswehr zieht positive Bilanz nach der Gamescom 2026

Bundeswehr zieht positive Bilanz nach der Gamescom 2026
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Bundeswehr zieht positive Bilanz nach der Gamescom 2026

Köln, 1. September 2026 – Die Bundeswehr zieht eine positive Bilanz ihres Auftritts auf der Gamescom 2026 in Köln. Über 60.000 Besucherinnen und Besucher nutzten auch in diesem Jahr die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele sowie Unterhaltungselektronik für einen Besuch auf dem Stand der Bundeswehr, um sich über die vielfältigen militärischen und zivilen Berufsmöglichkeiten zu informieren.

Seit 2016 ist die Bundeswehr auf der Gamescom vertreten. In der „gamescom Jobs & Career“-Area präsentierte sie sich auch in ihrem zehnten Jahr als moderner und vielseitiger Arbeitgeber. Auf einer Standfläche von rund 260 Quadratmetern erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in unterschiedliche Aufgabenbereiche und Berufsbilder der Bundeswehr.

Der Veranstalter, die Köln Messe, spricht von einem neuen Besucherrekord. Positiv auch die Bilanz vom Chef der Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr, Brigadegeneral Walter Schulte:

„Für uns war die Gamescom 2026 wieder ein voller Erfolg! Mit unserem erneut weiterentwickelten Standkonzept mit noch mehr authentischen Informations-, Gesprächs- und Mitmachformaten – vom persönlichen Gespräch bis zum Flugerlebnis im immersiven Raum – konnten wir wieder mehr Menschen begeistern als im letzten Jahr.“

Über 60.000 Menschen haben den Stand besucht und sich über die Bundeswehr allgemein und die vielfältigen Entwicklungs- wie Karrieremöglichkeiten informiert. Dabei war es möglich, bereits mit rund 2.000 Menschen in den weiteren persönlichen Kontakt zu treten. „Damit markiert das 10-jährige Jubiläum auf der Gamescom eine besondere Wegmarke und zeigt, dass wir mit unserem Angebot, die Bundeswehr authentisch zu erleben, richtig liegen“ so Brigadegeneral Schulte.

Zu den beliebtesten Exponaten und Mitmachangeboten gehörten in diesem Jahr unter anderem das hochmoderne Militärfahrzeug CARACAL, eine Live-Hacking-Station des Zentrums Cyber-Operationen, ein Simulator der militärischen Flugverkehrskontrolle der Heeresfliegertruppe sowie eine VR-Experience, bei der die Messebesucherinnen und -besucher via VR-Brille einen 360-Grad-Eindruck von auf einer Fregatte der Deutschen Marine erleben konnten. Ergänzt wurde das Angebot durch weitere Stationen und eine Karrierelounge, in der Karriereberaterinnen und -berater persönliche Beratungsgespräche durchgeführt haben.

„Wir müssen einfach da sein, wo unsere Zielgruppe ist und zeigen, was es bedeutet, als Soldatin oder Soldat oder im zivilen Bereich für die Freiheit unseres Landes einzustehen“, sagt Generalleutnant Robert Sieger, Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr und Personalchef der Bundeswehr. Über die Bundeswehr und die verschiedenen Berufsfelder aufzuklären, ist für Generalleutnant Sieger ein zentrales Argument für einen Bundeswehrstand auf der Gamescom. „Wir sind ein ganz selbstverständlicher Teil der Lebensversicherung unseres Landes“, unterstreicht General Sieger.

Ergänzende Informationen:

Mit über 1.000 Berufsbildern ist die Bundeswehr eine der größten und vielseitigsten Arbeitgeberinnen Deutschlands. Gerade in Bereichen wie Cyber-Operationen, Softwareentwicklung oder elektronischer Kampfführung werden technisches Verständnis und der sichere Umgang mit komplexen Systemen gebraucht.

Die Gamescom bietet der Bundeswehr daher die Möglichkeit, insbesondere mit einer technikaffinen Zielgruppe in den direkten Austausch zu treten.

Das Interesse an der Bundeswehr als Arbeitgeberin ist nach wie vor hoch und steigt. Zum Stichtag 31. Juli verzeichnete die Bundeswehr bei den Bewerbungen und Einstellungen neue Höchststände und zweistellige Aufwuchsraten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegen die Bewerbungseingänge für militärische Verwendungen rund 27 Prozent über dem Vorjahresniveau. Großveranstaltungen wie unter anderem die Gamescom tragen dazu bei, die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten der Bundeswehr sichtbar zu machen und mit Interessierten unmittelbar ins Gespräch zu kommen.